Alajuela – Zwischen Dschungel, Schweiß und Stacheldraht

Ein erster Eindruck von Costa Rica.

Unser bisher längster Tag geht zu Ende.

Nach 15 Stunden Flug, mit Zwischenlandung in Santo Domingo, sind wir endlich in Costa Rica angekommen! Der Flug war zwar lang, aber problemlos. Die Tage davor waren wegen der Wohnungsübergabe und einigen anderen Problemen, Umtauschaktionen und Rucksack packen allerdings sehr stressig. Für die Wohnungsübergabe musste alles geräumt werden, die GEZ hat sich gemeldet, diverse Vertagsangelegenheiten mussten noch endgültig geklärt werden und und und. Auf den letzten Drücker hat aber alles doch noch geklappt. Somit konnten wir fast in aller Ruhe einchecken, uns noch die letzte Currywurst und ein Bierchen gönnen und endlich in den Flieger steigen. Wichtigste Utensilien für den Flug waren übrigens Schlafmaske und Ohropax.

Für die ersten zwei Nächte buchten wir vorab schon mal ein Hostel, um uns Stress zu ersparen. Für die Abholung wurde ebenfalls gesorgt. So konnten wir ganz entspannt ankommen und uns ganz in Ruhe auf Alajuela einlassen. Durch die 8 Stunden Zeitverschiebung ist dieser Tag zu dem längsten geworden, den wir bisher erlebt haben. Dadurch konnten wir uns zwar schon mal die Stadt anschauen, weil wir ja quasi 8 Stunden dazu bekommen haben. Aber wir sind auch ganz schön platt.

Alajuela sieht aus wie ein Dorf und hat auch nur knapp 50.000 Einwohner, aber die Verkehrssituation ist wie in einer Großstadt. Es ist laut und chaotisch, aber der Verkehr scheint einem System zu folgen. Der öffentliche Nahverkehr ist sehr gut ausgebaut und das Essen ist lecker. Es ist angenehm warm, aber schwül. Und die Moskitos freuen sich auf frisches Blut. Was sehr abschreckend wirkt sind die Häuser die sich fast alle mit hohen Mauern, großen Gittertüren und Stacheldraht abschirmen. Trotzdem hat uns diese Stadt mit ihren Einwohnern in ihren Bann gezogen und wir freuen uns den Rest des Landes zu erkunden.

 

Martin Merten
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Freelance Art Director, Screendesigner & Blogger bei Martin Merten Kommunikationsdesign
Kreativer // Ideenfinder // Impulsgeber // Perfektionist // Genießer // Ironiker
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11 Kommentare auf "Alajuela – Zwischen Dschungel, Schweiß und Stacheldraht"

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Kerstin Schepler
Gast
Kerstin Schepler

Eine Weltreise könnte mit 8 Std. mehr Zeit nicht besser beginnen! 😉

Sandra Kollerer
Mitglied

Da hast du Recht! 🙂

Adinsk
Gast

Ihr Lieben, könntet ihr bitte für mich als Nahrungsmittel-Fan auch ein wenig detaillierter auf das landestypische Essen eingehen? Ich möchte mitschmecken können :-). Fetten Drücker aus Aachen

Sandra Kollerer
Mitglied

Hauptspeise 1: Fleisch mit Reis, roten Bohnen und anderem Gemüse
Hauptspeise 2: Fisch mit Reis, roten Bohnen und anderem Gemüse
😉

Adinsk
Gast

ich hau dich!

Ina
Gast

Ganz tolle erste Eindrücke!!! Freu mich auf mehr!

Sandra Kollerer
Mitglied

Wir uns auch 🙂

mirja
Gast

Hast du die Fahne da im Hostel aufgehängt, Martin? 😀

Sandra Kollerer
Mitglied

😀

Pa
Gast

he, wegen der moskitos hättet ihr nicht so weit fahren müssen. Die hatte ich auch auf meiner radtour im spreewald….
weiterhin guten anfang!

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