Antarktis

Atemberaubende Antarktis – mit Hurtigruten ins Pinguinparadies

Atemberaubende Antarktis – mit Hurtigruten ins Pinguinparadies

Ich sag’s gleich vorweg: Man kann sich so viele Bilder ansehen, wie man will – es gibt Dinge, die kann man sich nicht vorstellen. Und die Antarktis gehört nicht nur dazu, nein: Ich glaube, sie ist ihre Mutter. Freu Dich wie ein Schneekönig auf die Reise, schwelge in Fotos, hechele Videos an und male Dir alles in den schönsten Farben aus. Die Realität ist noch viel besser.

Ungefähr so:

Antarktis

Und so:

Antarktis Pinguine

Und so:

Ist ja klar, wirst Du jetzt sagen, ein Bild ist platt und riecht nicht nach Meer, ist nicht warm auf der Haut oder kalt an den Fingern, macht keinen Wind um die Nase, knackt und knirscht nicht und leuchtet auch nicht wie ein Stück Radium. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist, man hat ja schon einiges gesehen. Aber für die Antarktis fehlen einem die Vergleichsmöglichkeiten.

Was war denn da los?

Ich war in der Antarktis! Das geht für den Ottonormalverbraucher eigentlich nur mit dem Schiff, und man muss sich etwas Zeit nehmen. Noch mal zur Erinnerung: Arktis ist oben, Antarktis ist unten. Man reist also in der Regel über Chile oder Argentinien, was ganz im Süden eigentlich schon das Ende der bewohnten Welt ist.

Insgesamt war ich 16 und 2 halbe Tage unterwegsvon Ende November bis Anfang Dezember – knapp ein Drittel davon in antarktischen Gewässern. Ich nenne es auch liebevoll “die längste Anreise der Welt”.

Wobei man sagen muss, dass die Antarktis zwar das größte, aber durchaus nicht das einzige Highlight ist. Da sind ja auch noch die Fjorde und Gletscher Feuerlands, das sagenumwobene Kap Hoorn, die gefürchtete Drakepassage, und und und. Es fahren verschiedene Anbieter da runter – ich war auf Einladung von und mit Hurtigruten dort.

Die Reiseroute

Unser Weg führte uns fliegend über Santiago nach Punta Arenas, schippernd zum Garibaldi Fjord und nach Puerto Williams, vorbei an Kap Hoorn und durch die Drake Passage zu unseren antarktischen Ankerplätzen bei Half Moon Island, Brown Bluff, Deception Island, Orne Harbour und nach einem Abstecher in den Neumayer Channel zur eisig-schönen Cuverville Island.

Auf dem Rückweg hatten wir das Glück, an Kap Hoorn anlanden zu können – und dem Pia Gletscher haben wir auch noch einen (halben) Besuch abgestattet, bevor es wieder Heim ging. Mit anderen Worten: 16-32 Gigabyte sollte die SD-Karte in der Kamera schon haben. Aber fangen wir vorne an.

Einreise nach Chile

Meine erste Überraschung als Fernreise-Noob war, dass die chilenischen Äpfel, die ich (glücklicherweise nur) im Handgepäck hatte, nicht in ihre Heimat zurückkehren dürfen. Denn man darf (bis auf vielleicht Leder) nichts nach Chile mitnehmen, was lebt oder mal gelebt hat. Also lass Dein Brennholz zuhause, Dein Wurstbrot, den Grana Padano und am besten auch den Wellensittich – es sei denn, Du kannst alles vor dem Zoll noch aufessen.

Die chilenischen Behörden sind da ziemlich penibel und lassen Dich auch gern den ganzen Koffer auspacken. Nicht ganz so streng waren sie bei mir mit elektronischen Geräten – hier gilt grob die Regel “von jeder Sorte nur eins”, aber meine zwei Kameras haben sie trotzdem durchgewunken … was nicht heißt, dass sie das immer tun. Falls es Dich interessiert: Das Zollformular, das man vor der Landung bekommt, kannst du in meiner Antarktis Packliste ansehen.

Santiago

In Santiago hat es je nach Wetter zwischen 20 und 30 Grad, was sich auf Deine Packliste je nach Vorliebe mit einer kurzen Hose oder einem luftigen Sommerkleid niederschlägt. Je nach Tag und Tageszeit ist Santiago verkehrstechnisch ziemlich verstopft – was man allerdings gut zu Fuß erkunden kann, ist das Bellavista-Viertel am Fuße des (mit Seil- und Steilbahn befahrbaren) Cerro San Cristobal. Schöne farbenfrohe Häuser gibt’s da, und einen Burger-und-Craftbeer-Laden, in dem die Fässer im Schankraum stehen. Sehr hip! Bloß auf seine Wertsachen sollte man aufpassen.

Punta Arenas

In Punta Arenas ging das Abenteuer schon los: Hier wartete nämlich eine Tsunami-Übung auf uns. Den Tsunami haben sie sich gespart, aber zum Schiff konnten wir erst mal nicht. Dafür durften wir uns im höher gelegenen Teil der Stadt ein bisschen umsehen.

Sie ist die größte Stadt Südpatagoniens und mit um die 120.000 Einwohnern die südlichste Großstadt der Welt. Im Umland gibt es viel niedriges Grünzeug, das zum Teil steinalt ist. Und ziemlich viele Schafe. Interessant fürs europäische Auge sind (wie auch in Santiago) vor allem die Häuser, die hier unten gerne mal mit Blech verkleidet sind. Sehr charmant!

Das Schiff

Die MS Midnatsol von Hurtigruten bietet Platz für 500 Gäste. Wikipedia sagt 1.000, aber mit mehr als 500 Gästen an Bord gilt in der Antarktis: nur gucken, nicht anlanden. Verglichen mit den karibischen Ozeandampfern, auf denen mal eben 2.500 Gäste und 1.000 Crewmitglieder Platz finden, ist das Leben an Bord hier ziemlich familiär.

Auf 9 Decks gibt es zwei Restaurants und zwei Bars, einen Fitnessraum und eine Sauna, zwei Freiluftwhirlpools, alles mit Seeblick. In einem kleinen Shop kann man Souvenirs, Klamotten und Ausrüstung kaufen. Die 2-Bett-Kabinen haben alle ein kleines Badezimmer mit Fußbodenheizung und Fön und sind mit normalen 220 bzw. 110 V Eurosteckdosen ausgestattet.

Kaffee, Tee, Wasser und Mahlzeiten sind inklusive. W-LAN gibt’s, wenn auch zu einem Preis, der die Überlastung der Leitung ganz gut verhindert. Frühaufsteher-Snack, Frühstücksbuffet, Mittagsbuffet, Nachmittagssuppe / Kaffeekekse und die abendlichen 5-Gang-Menüs kann man sehr gut im Mund haben.

Auf Allergiker wird gut achtgegeben und auch am Buffet steht immer dran, was drin ist. Dummerweise macht die frische Luft hungrig und das Essen wird nie langweilig … die Waage solltest Du also besser zu Hause lassen.

Die Bordzeit ist chilenisch, die Uhren gehen also für Deutsche Verhältnisse 4 Stunden “nach”. An Bord wird eigentlich Englisch gesprochen, aber bei uns war gut die Hälfte der Gäste deutschsprachig, deshalb wurden die Durchsagen auch immer auf Deutsch gemacht. Das Expeditionsteam kam aus aller Herren Länder und konnte von Französisch über Polnisch bis Chinesisch so ziemlich jede Sprache.

Bordwährung sind Norwegische Kronen, was nicht heißt, dass Du welche dabei haben musst. Eine Kreditkarte tut’s auch. Getränke, Souvenirs und Besuche auf der Krankenstation bezahlt man damit (eine Reisekrankenversicherung lohnt sich übrigens – bei so vielen Menschen auf engem Raum kann man sich trotz allgegenwärtiger Händedesinfektion leicht mal was fangen). Ein paar Chilenische Peso kann man in Santiago oder für spätere Landgänge, zum Beispiel in Puerto Williams gebrauchen.

Das Programm an Bord zeichnet sich dadurch aus, dass es idealerweise gar nicht an Bord stattfindet. Immerhin ist das eine Expeditionsreise, da erlebt man Abenteuer bei Landgängen und Cruisings mit den Tenderbooten! Da das ganze wetterabhängig ist, gibt es immer am Vorabend ein Briefing zum geplanten Ankerplatz des nächsten Tages.

Dazu trifft man sich in einem kleinen Hörsaal, wo die Meeresbiologen, Ornithologen, Anthropologen, Geologen, Polarforscher, Geografen und Historiker des Expeditionsteams das Wichtigste über die Gegend, die Anlandung und die Tierwelt erzählen.

Trotz sorgfältiger Planung passiert es hin und wieder, dass das Wetter vor Ort dann doch nicht mitspielt – für diesen Fall gibt es dann ein Potpourri an Vorträgen, die man sich bei jedem Wetter und Seegang im Hörsaal ansehen kann. Wir hatten das Glück, den Abenteurer und Polarforscher Arved Fuchs mit an Bord zu haben, der als Gastlektor über seine zahlreichen Expeditionen berichtet hat.

Arved Fuchs am Mikroskop by Maximilian Schwarz / Bloody Orange

Die Gelegenheit habe ich freilich genutzt und ihm ein paar Fragen gestellt. Zum Interview geht’s hier (coming soon). Aber auch über andere interessante Dinge konnte man etwas lernen: Warum es keine Eisbären in der Antarktis gibt, warum Eis mal blau und mal weiß leuchtet, warum Feuerland Feuerland heißt, warum Pinguine auf Berge klettern und vieles mehr – in meiner Fotostrecke (coming soon) kann man ein paar Schnipsel darüber lesen.

Garibaldi-Fjord

Eine kleine Einstimmung auf Eis, das im Wasser schwimmt, gab es schon in den chilenischen Gefilden: Hier kalbt der Garibaldi-Gletscher fleißig in den dazugehörigen Fjord und füllt die Wasseroberfläche mit kleinen Eisbergen.

Je näher man dem Gletscher kommt, desto dichter wird’s. Bei unserem ersten Cruising konnten wir schon mal ausprobieren, wie lange man braucht, um in die achtzig Zwiebelschichten inklusive Rettungsweste zu kommen, um dann pünktlich zum Aufruf der eigenen Gruppe am Tenderpit zu sein.

Wale im Beagle-Kanal

Uiuiui, welch angenehme Überraschung: Eine Gruppe Seiwale im Beagle-Kanal!

Puerto Williams

Puerto Williams ist die südlichste Stadt der Welt. Sofern man 2.300 Einwohner als “Stadt” bezeichnen darf – die Experten (insbesondere die aus dem nur wenig nördlicher gelegenen Ushuaia) sind sich da uneins. Man kann jedenfalls festhalten, dass in Puerto Williams der Winter so lang ist, dass selbst im Sommer die Autos mit Spikes die Straßen entlang prickeln.

Eine Villa Kunterbunt gibt es hier, den kleinsten Campingplatz (oder zumindest den mit dem kleinsten Pferd) der Welt … und einen Into-the-Wild-Bus ein wenig außerhalb, den Du als ”Buspackers” bei Airbnb finden kannst konntest. Außerdem weht hier, wenn man sich die schiefen Bäume ansieht, offenbar regelmäßig eine recht steife Brise. Bei Sonnenschein die reinste Idylle!

Kap Hoorn

Für Kap Hoorn muss man Glück haben. Die Anlandungsquote liegt bei 3 von 10 Versuchen, sprich man fährt hin, sondiert die Lage und entscheidet dann, ob man sicher anlanden kann oder nicht. Meistens ist dann zu viel Wind, die Dünung ist zu stark, um in die Tenderboote zu kommen oder irgendwas in der Art.

Dem Kap begegnet der Seemann mit Respekt, schließlich sind hier in den letzten Jahrhunderten reichlich Schiffe auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Aber wir hatten einen Lotsen an Bord. Puh! Während auf dem Hinweg leider der Wind im letzten Moment zu stark auffrischte, hatten wir auf dem Rückweg Glück, konnten an Land gehen und uns einen Kap Hoorn-Stempel für den Reisepass holen.

Die Drakepassage

Die Drakepassage verbindet den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean. Alles, was auf der Welt an Wellen entsteht, trifft sich da unten, um eine rauschende Party zu feiern. Und was wäre eine Party ohne Wind! Ja, als Landratte hat man es hier nicht leicht. Es sei denn, man ist eine seefeste Landratte.

Oder man hat Medikamente gegen Seekrankheit dabei. Die gute Nachricht: Das Schiff ist groß und mit Stabilisatoren ausgestattet, so dass es nicht so stark rollt. Und außerdem kommt es ja auch vor, dass die See ruhig ist. Dann macht es nur nicht so viel Spaß, den Leuten im Restaurant zuzusehen, wie sie ihre Suppe balancieren.

Antarktis #1: Half Moon Island

Half Moon Island ist ziemlich sicher nach ihrer Halbmondform benannt. Nach ihren Bewohnern jedenfalls nicht, sonst hätte sie Penguin Island heißen müssen – die gab es aber schon vor Australien. Auf dieser Insel haben wir zum Erstaunen unserer Ornithologen ganze fünf Pinguinarten angetroffen.

Neben zahlreichen Zügel-, Adelie- und Eselspinguinen lebt dort nämlich seit einigen Jahren ein einzelner Macaronipinguin. Die größte Überraschung bot allerdings ein junger Kaiserpinguin, der offenbar in den Künsten der Navigation noch nicht so firm war … Norden mit Süden verwechselt, Schwamm drüber, kommt schon mal vor.

Antarktis #2: Durch den Antarctic Sound

Ein Tafeleisberg ist schon etwas Beeindruckendes. Besonders, wenn man sehr dicht daran vorbei fährt, denn die Dinger sind mal eben doppelt so hoch wie das Schiff. Was noch viel beeindruckender ist, ist ein ganzes Feld voll mit Tafeleisbergen.

Die Schwimmen halt da, auf offener See, abgebrochen vom großen Eisschelf, und folgen nichts als der Strömung – notfalls sogar gegen den Wind. Da muss man auch mit einem 135-Meter-Kahn schon mal einen respektvollen Zickzack fahren. Oder umdrehen, wenn es irgendwo nicht weiter geht. Spannend!

Antarktis #3: Brown Bluff

Endlich! Antarktisches Festland. Wahnsinn. Mit den Tenderbooten fährt man durch ein Labyrinth aus Eisbergen, um schließlich an einem schwarzen Kieselstrand an Land zu gehen. Der vulkanische Ursprung ist hier deutlich zu erkennen, zumindest da, wo kein Schnee liegt. Zur Linken einer respektablen Felsformation klettert man auf einen Gletscher.

Schön ruhig dort oben. Und sehr weiß. Und es schneit. Wenn man die Ohren spitzt, hört man in der Ferne die Eisberge krachen. In der entgegengesetzten Richtung findet sich eine Kolonie von Eselspinguinen, die fröhlich den Strand rauf und runterwatschelt. Übrigens völlig ungeachtet der Vorschrift, mindestens 5 Meter Abstand von Menschen zu halten. Possierlich!

Antarktis #4: Deception Island

Angesichts der Tatsache, dass bis jetzt jeder Tag “der bisher beste Tag” war, fragt man sich, was soll denn jetzt noch kommen. Und dann fährt man um 7 Uhr morgens bei feinstem Sonnenschein durch “Neptunes Bellows” in einen riesigen Vulkankrater ein.

Sieben Kilometer Durchmesser hat das Monster, seit die Spitze vor rund 10.000 Jahren abgesprengt wurde. Das sieht man aber erst, wenn man anlandet und auf einen Berg klettert. In der dicken Winterklamotte kommt man ganz schön ins Schwitzen.

Macht aber nichts, denn wer eine Badehose drunter hat, kann sich unter ärztlicher Aufsicht im flachen Wasser blitzeisschnell wieder abkühlen. Gut, dass das Schiff eine Sauna hat!

Antarktis #5: Orne Harbour

Unsere Glückssträhne setzt sich fort. Noch einmal Antarktisches Festland. Schon wieder bei blauem Himmel und Sonnenschein. Wir landen an einer etwas anspruchsvolleren Stelle und klettern in Serpentinen durch ein Schneefeld.

Oben angekommen werden wir mit einer Aussicht belohnt, die sich gewaschen hat: Einsame Pinguine wackeln als kleine schwarze Punkte die steilen Schneefelder hoch, um zu ihrem Nest zu kommen. Eine Bergkette wirft in der Ferne Wolken auf. Weit und breit nur Himmel, Berge und Eis. Da kann man sich ruhig mal hinlegen.

Antarktis #6: Ein Abstecher in den Neumayer Channel

Auch als Kapitän hat man mal Bock, zu cruisen. Wenn schon mal so ein grandioses Wetter ist, macht man das auch gern mit dem ganzen Schiff. Oder mitten in der Nacht. Oder eben beides – wie wir im Neumayer Channel. Rosa Himmel um Mitternacht. Ja, man hätte Zeitung lesen können, aber der Ausblick war einfach zu schön. Außerdem gab es speisende Buckelwale zum Sonnenuntergang. Hat man auch nicht so oft …

Antarktis #7: Pinguine auf Cuverville Island

Ich hätte nicht gedacht, dass ich in der Antarktis mal die Jacke ausziehen würde. Aber an diesem Tag war es so sonnig und windstill, dass man einfach im Pullover da sitzen musste. Während die Kamera ein Timelapse Video macht, kannst Du wunderbar Pinguine beim WG-Leben beobachten.

Die Männchen schenken ihren Weibchen kleine Steine, die sie beim Mitbewohner geklaut haben. Die Mitbewohner klauen zurück. Ungebetene Gäste warten nur darauf, dass mal einer ein Ei unbeaufsichtigt lässt. Pinguine sind übrigens Lebenspartner und auch sonst sehr romantisch veranlagt.

Antarktis #8: Cruising um Cuverville Island

Eisberge sind der Wahnsinn. Wenn die Sonne scheint und kein Lüftchen weht, wird’s noch besser. Da gibt es Eisberge in den schönsten Formen. Gestrandete. Schwimmende. Mit Löchern. Mit tausenden Eiszapfen. Mit Robben drauf.

Eisberge, die in den strahlendsten Blautönen leuchten, als hätte jemand eine Lampe in ihnen angeknipst. Spiegelglattes Wasser. Springende Pinguine. Das ist son bisschen die südliche Insel der Sirenen – man will hier nie wieder weg. Leider muss man bei jedem Boarding seine Karte vor den Piepser halten, damit sie merken, wenn einer fehlt.

Abschiedsdelfine im Pia-Fjord

Oh Antarktis, du warst so schön! Schade, dass man irgendwann zurück muss. Nachdem wir ein zweites Mal glimpflich durch die Drakepassage gekommen sind und Kap Hoorn besucht haben, sind uns die chilenischen Fjorde noch einmal gnädig: Delfine sind ja nicht umsonst Therapietiere. Sie heilen zum Beispiel den Abschiedsschmerz, wenn eine tolle Reise zu Ende geht. Selbst dann, wenn man sie nur von Deck 6 aus beobachtet. Danke, Delfine.

Takk Hurtigruten!

Hinter diesem Artikel steckt die Reise Einmalige Fjorde, Gletscher und Eisberge von Hurtigruten. Um es mit den Worten des Bordarztes zu sagen: “How old are you, 32? That’s quite young for such a trip! Are you rich?” Haha, nein, ich bin nicht reich – ich bin Blogger und wurde von Hurtigruten eingeladen. Manchmal kommt das aber aufs Gleiche raus. Sollte der Artikel den Eindruck erwecken, die Reise sei übertrieben schön gewesen, ist das aber halt einfach so. Lest auch die Artikel der lieben Kollegen:

Ach ja, und hängt euch die grandiosen Fotos von Maximilian Schwarz auf! Das Bild von Arved Fuchs am Mikroskop ist seins – außerdem finden sich welche in meinem Interview mit Arved Fuchs (coming soon) und meinem Artikel übers Sea-Kayaking in der Antarktis (coming soon).

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Disclaimer: Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung mit Hurtigruten.
Piet Fischer

Piet Fischer

Freier Texter bei meiner armen Seele
Kommunikationsdesigner aus Krefeld am Niederrhein. Passionierter Fahrradnomade und Rucksacktourist. Freut sich über Feedback!
Piet Fischer