Arved Fuchs Interview

Arved Fuchs im Interview: Warum du die Antarktis bereisen solltest

Arved Fuchs im Interview: Warum du die Antarktis bereisen solltest

Ein Antarktis-Interview mit Arved Fuchs

„Einen Kontinent aus der Anonymität herausheben“

WTTW: Arved Fuchs, der Name klingt schon ziemlich abenteuerlich. Haben Ihre Eltern gewusst, dass Sie mal Abenteurer werden, oder ist das ein Künstlername?

Fuchs: Nee nee, das ist kein Künstlername, das ist mein tatsächlicher Name. Der Name Arved ist in Deutschland nicht allzu häufig anzutreffen, aber ein Freund meines Vaters hieß so; eigentlich ein altnordischer Name, dabei war mein Vater aus Trier – aber meine Mutter war damit auch einverstanden, und so hab ich den Namen bekommen.

WTTW: Sie haben Grönland mit dem Hundeschlitten durchquert, beide Pole zu Fuß besucht und in einem faltbaren Kajak Kap Hoorn umrundet – im Winter. Woher haben Sie diese Faszination für Eis, Wasser und Abenteuer?

Fuchs: Als Kind bin ich ohne Fernseher zu Hause aufgewachsen, weil meine Eltern das nicht wollten – aber dafür gab‘s eben viele Bücher. Reiseberichte, Berichte über Polarexpeditionen, über die Seefahrer. Sport hat mich auch immer interessiert, also Outdoor Sportarten, alles, was draußen stattfand, und gerade die Kombination hat mich dann gepackt und nicht mehr losgelassen.

Ich wollte ja nicht mit irgendwelchen Vehikeln oder Fahrzeugen, sondern ich wollte zu Fuß oder mit Hundeschlitten, mit Kajaks, mit Segelbooten, also mit relativ einfachen Mitteln in diesen Landschaften unterwegs sein. Das war der Traum, der sich bei mir als Heranwachsender herauskristallisiert hat.

Als ich erwachsen war, hab ich dann eine Ausbildung bei der Handelsmarine – bei der Seefahrt – gemacht, aber das immer als Sprungbrett in die Selbstständigkeit betrachtet, um dann diese Projekte machen zu können. Und seitdem mach ich‘s.

WTTW: Sie haben vorgemacht, wie man seine Leidenschaft zum Beruf macht. Gab es Widerstände, innere oder äußere, gegen die Sie sich durchsetzen mussten?

Fuchs: Ja, ganz erhebliche Widerstände. Aber ich glaube das ist heute nicht anders, als es damals gewesen ist – immer wenn jemand was Ungewöhnliches versucht, dann sind Einschüchterungsversuche die unvermeidliche Folge. Und bei mir rief das damals so eine Spezies auf den Plan, die wir alle kennen, das sind die Bedenkenträger.

Die sind überall präsent und hassen nichts so sehr wie eine Veränderung. Wenn jemand aus dem vorgegebenen Pfad ausschert, sich sein Leben anders vorstellt und aufbaut, als es vielleicht das Gros der Menschen tut, dann ist man auch in gewisser Weise eine Provokation für solche Leute.

„Du wirst zum Sozialfall“

Und das habe ich erfahren, das war auch damals keine einfache Erfahrung, muss ich sagen. Denn es ging ja auch darum, dass die sagten „Du wirst zum Sozialfall“, „Was ist, wenn du krank wirst“ also so ein Kokettieren mit den Ängsten. Das hat mich schon betroffen gemacht, muss ich sagen. Aber das hat auch dazu geführt, das ich gesagt habe wenn du das so machen willst – du willst ja nicht aussteigen, sondern du willst ja leben – dann musst du‘s richtig machen.

Und „richtig machen“ in diesem Sinne bedeutet, du kannst dich krankenversichern, du kannst dich als Freiberufler rentenversichern, du kannst eben all diese Argumente dieser Bedenkenträger entkräften, und das habe ich getan. Das war für mich so eine Art Befreiungsschlag, nach dem Motto let‘s go for it. Weil wenn ich es damals nicht getan hätte, hätte ich es ja nie gemacht.

WTTW: Gab es einen Schlüsselmoment, in dem Ihnen klar wurde, jetzt breche ich das Studium ab und mache nur noch, was mir wirklich Spaß macht?

Fuchs: Es war nicht so dieser Schlüsselmoment, dass man sagt, vom einen auf den anderen Tag ist diese Entscheidung gefallen. Aber ich war da ja in diesem Studium drin, und ich merkte, dass mich das mehr und mehr vereinnahmt. Und man kann dann nicht mehr beides miteinander kombinieren, einerseits die berufliche Perspektive, und andererseits diese Expeditionen.

Eine Zeit lang hab ich‘s ja auch nebenher gemacht. Aber die Expeditionen wurden immer aufwändiger und erforderten immer mehr Einsatz von mir, sodass ich da wirklich in Gewissenskonflikte hineingeriet, und Sorge hatte, dass wenn ich das so weiter betreibe, ich dieses Expeditionsleben in diesem Sinne nicht so führen kann. Ich wäre da nicht so aktiv geworden, wie ich‘s geworden bin.

Und da hab ich mich gefragt, ob denn all diese Träume und Sehnsüchte, die ich von Kindheit an mit mit rumgetragen habe, ob ich die nun ad acta legen möchte, oder ob ich nach Maßgaben anderer mal „ganz unvernünftig“ bin und all diese Dinge jetzt zum Mittelpunkt meiner Lebensplanung mache.

Und ich hab gesagt das machst du jetzt. Und das war für mich dieser Schlüsselmoment, der nicht innerhalb eines Tages oder einer Woche entstanden ist, aber ich würde schon sagen, innerhalb eines Jahres.

WTTW: Was hat Ihnen diesen Schritt erleichtert?

Fuchs: Naja, ich war damals ungebunden, also ich hatte keine Verpflichtungen. Und ich war auch wirtschaftlich unabhängig, weil das Geld, das ich damals zum Leben brauchte – was nicht viel war, denn mir war es nie wichtig, ein neues Auto zu fahren oder mir schicke Sachen zu kaufen – das verdiente ich mir durch die Seefahrt.

Ich hab also damals ganz bescheiden gelebt und alles, was ich an Geld hatte, in neue Projekte reingesteckt. Gleichzeitig hab ich aber auch angefangen, zu publizieren über die ersten Expeditionen. Und eben aufgrund dieser Erkenntnis, dass das wichtig für mich war, war das relativ leicht, den Absprung zu finden.

WTTW: Sie haben diverse Expeditionen ins ewige Eis gemacht, Amerika umrundet und verschiedene historische Ereignisse wie die Endurance Expedition nachempfunden.

Das hört sich erst einmal nach einem teuren Hobby mit wenig wissenschaftlichen Mehrwert an. Für alle die jetzt zu Hause sitzen und davon träumen, ihr Hobby zum Beruf zu machen: Wie haben Sie es geschafft, dass Ihnen Leute Geld dafür geben?

Fuchs: Also ich bin kein Wissenschaftler, um das mal ganz klar zu sagen, aber ich habe eine Plattform, auf die ich Wissenschaftler einladen kann, mitzuwirken und ihre Feldforschung zu betreiben. Das kann man sehr gut, gerade von einem Schiff wie der Dagmar Aaen.

Wir haben zwar selbst auch für verschiedene Institute Daten erfasst – die wurden dann aber natürlich dort ausgewertet. Also ich habe mir nie das Deckmäntelchen der Wissenschaft umgehängt, um das aufzuwerten. Aber es ist natürlich eine sinnvolle, ergänzende Ebene, interdisziplinär zu arbeiten – zwischen Wissenschaftlern und uns, die das Know-how haben, sich in den Polregionen zu bewegen. Da braucht es ja immer ein Team und die erforderliche Professionalität, um sowas sicher abzuwickeln.

„Learning by Doing“

Das andere ist, dass ich ja kein Aussteiger bin. Ich lebe zuhause, ich bezahle meine Steuern zuhause und muss auch meine Telefonrechnung bezahlen – das heißt, ich muss das Geld verdienen, ich muss es erwirtschaften, ich bin sozusagen Unternehmer in eigener Sache. Und das bringt mir genau so viel Spaß wie das andere.

Das heißt, man muss medial arbeiten – ich habe sehr früh angefangen, Vorträge zu machen oder für die Medien zu schreiben, für Zeitschriften, ich hab Bücher geschrieben, ich habe an Fernsehproduktionen mitgewirkt. Und so‘n bisschen learning-by-doing-mäßig ist man da reingewachsen, und damit ist irgendwann halt auch der Bekanntheitsgrad gestiegen, und so findet man eben auch Kooperationspartner.

Natürlich gibt dir kein Unternehmen Geld dafür, dass du so tolle Sachen machst, sondern da ist immer dieser Begriff des Return on Investment gegenwärtig, und das finde ich auch eine sehr gesunde Grundlage. Es ist also ein Geschäftsmodell, es ist eine Ebene auf der man sich trifft, du gibst mir das, ich geb‘ dir das – eben eine professionelle Kooperation, wie es das auf anderen Ebenen hunderttausendfach gibt. Und in sofern ist das gar nichts Schwieriges oder Kompliziertes.

WTTW: Also haben Sie keinen Nebenjob?

Fuchs: Ich hab tausend Jobs, wenn man so will. Also tausend ist vielleicht übertrieben, aber man sieht das allein an der Schwierigkeit, wie soll das Finanzamt mich einstufen. Abenteurer geht nicht, das ist keine Berufsbezeichnung, Expeditionsleiter auch nicht. Also führen sie mich dort als Publizist, was auch nur ein Teil der Wahrheit ist.

Ich bin Schriftsteller, ich bin Vortragsredner, ich produziere Filme mit, ich arbeite journalistisch und bin Projektleiter, mache also im weitesten Sinne Projektmanagement. Diese Expeditionen sind ja sehr komplex und sehr teuer und müssen eben auch realisiert werden, in jeglicher Hinsicht. Sie müssen den Level an Sicherheit gewährleisten, sie müssen mit einem Team arbeiten können, das willens und in der Lage ist, sich für solche Sachen einzubringen. Also das ist sehr, sehr komplex und macht das Ganze ungeheuerlich spannend.

WTTW: War die Geschichts- und Umwelt-Komponente von Anfang an mit an Bord? Oder haben Sie Ihre erste Expedition noch aus purer Abenteuerlust gemacht?

Fuchs: Wenn ich an die ersten Expeditionen denke, Wildwasserfahren mit indianischem Kanu im Norden Kanadas, dann war das noch relativ abenteuerlastig. Das ist ja auch immer erst mal so eine Art Standortbestimmung. Was kann ich leisten, wo stehe ich. Das war für mich eine neue Welt, man muss sich selbst ja auch ein bisschen ausloten.

Und das war auch alles, was ich zu der Zeit leisten konnte. Da noch mehr hinein zu packen hätte mich glaube ich damals auch überfordert. Aber man wächst natürlich mit den Aufgaben. Mich hat Geschichte immer interessiert – insbesondere auch die Polargeschichte – so dass ich das eigentlich das aus Eigeninteresse immer mitverfolgt habe, und dann auch darüber berichtet habe.

Über die Spuren der historischen Polarexpeditionen, die ich ja auch letztendlich immer wieder gekreuzt habe, wo wir irgendwelche Überbleibsel und Reste gefunden haben und immer wieder mit der Vergangenheit konfrontiert wurden. Das war für mich gelebte Geschichte, und das fand ich sehr spannend.

„Man kann nicht schöne Bilder zeigen und das Thema Klimawandel aussparen“

Der Umweltgedanke kam erst sehr viel später dazu, weil ich zum einen damals merkte, wie sehr wir unseren Planeten verdrecken und vermüllen – und zwar nicht nur was Plastik angeht. Man hat zum Beispiel früher in der Deutschen Bucht Dünnsäure verklappt, in großen Mengen hat man die in die Nordsee eingeleitet, sodass Fische an Geschwüren starben.

Das hat man heute alles abgeschafft, aber damals war das so. Und wenn einem die Natur so viel bedeutet und man das miterlebt, dann muss man sich eigentlich dazu äußern. Man kann dann nicht einfach, so wie heute, aus der Arktis zurückkommen und schöne Bilder zeigen und spannende Geschichten erzählen und das Thema Klimawandel aussparen.

Ich bin immer auch ein politisch denkender Mensch gewesen, und ich glaube, es ist die Verpflichtung jedes Zeitzeugen, dass er die Dinge so benennt, wie sie sind, und dazu gehören auch unbequeme Wahrheiten.

WTTW: Stichwort unbequeme Wahrheiten: Wie stehen Sie zur touristischen Erschließung der Polregionen mit fossil betriebenen Schiffen und Flugzeugen? Würde es dem Klima nicht mehr nützen, wenn die Leute zu Hause blieben?

Fuchs: Ja, das ist so‘n bisschen eine Ambivalenz natürlich, die damit verbunden ist. Was Schiffsantriebe angeht entwickelt sich ja auch ganz viel, derzeit. Aber ich will die Frage mal anders aufgreifen: Als ich Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger in der Antarktis war, da gab es diesen Tourismus überhaupt noch nicht.

Da wussten die Leute wirklich über den Mond mehr, als über die Antarktis, weil es ein Mondlandeunternehmen der NASA gegeben hatte. Und hier in der Antarktis gab es Forschungsstationen, die taten im Grunde genommen, was sie wollten. Es gab überhaupt keinen Kontrollmechanismus von außen. Das hat sich stark geändert, weil heute Menschen hinkommen.

Und ich glaube, man kann nur das schützen, was man liebt oder was einem viel wert ist. Und ich glaube unter den Bedingungen, die in den IAATO-Bestimmungen festgelegt sind – das wird ja ganz rigide gehandhabt, und das haben wir ja auch gesehen, wie streng das eingehalten wird auf dieser Reise – ist das Lobbyarbeit für die Natur, so sehe ich das.

„Man kann nur das schützen, was man kennt“

Man kann die Natur nicht absperren und sagen „hier dürfen jetzt nur die Wissenschaftler sein, die dort etwas machen und alle anderen haben dort nichts zu suchen“, wie es von Umweltverbänden, auch von Greenpeace, zeitweilig mal gefordert wurde. Dieser Meinung bin ich nie gewesen. Ich hab immer gesagt, wir müssen Öffentlichkeitsarbeit betreiben, es müssen interessierte Menschen Zugang zu diesen Landschaften finden, und die werden das kommunizieren.

Das sind Multiplikatoren, die zurückkommen und sagen wow, das war ein tolles Erlebnis, das muss man erhalten. Das nur im Fernsehen vielleicht mal hier und da zu sehen, ist eine zu große Distanz. Man braucht ein interessiertes Klientel, dem das wirklich was bedeutet.

„Wenn man erst 2039 anfängt, daran zu arbeiten, ist es zu spät“

Ich habe gerade im Vortrag geantwortet, als mich auch jemand fragte „Was können wir denn jetzt tun?“ Ich habe gesagt „Erzählt es weiter. Erzählt allen, was ihr erlebt habt, was das auch emotional für euch bedeutet, diese Begegnung mit dieser Naturlandschaft. Das ist das, was man vom Einzelnen erwarten kann, was jeder leisten kann, damit eine möglichst breite Öffentlichkeit dafür gewonnen wird, diesen Status zu erhalten. Denn das ist auch nicht selbstverständlich – 2041 läuft der Antarktisvertrag aus. Ist noch ne Weile hin, aber wenn man erst 2039 anfängt, daran zu arbeiten, ist es zu spät.

WTTW: Ist nicht ohnehin damit zu rechnen, dass sobald das Eis dünn genug ist, einige Länder sich ihren Anteil vom Kuchen holen werden?

Fuchs: Ja, das ist es eben. Momentan geht‘s nicht, aber wenn man auf die Landkarte Chiles oder Argentiniens guckt, oder auch Englands, dann sieht man, dass sich da schon so Tortenstücke bis zum Südpol abzeichnen, wo territoriale Ansprüche geltend gemacht werden.

Diese Politik wird heute schon gelebt. Wenn man sich einige Stationen da unten anguckt, dann sind das reine Präsenzstationen, wo kein Wissenschaftler ist, sondern nur ein paar Militärangehörige, die einfach nur Flagge zeigen und dort vor Ort sind, um zu sagen „Hier das ist Argentinien oder Chile oder England“.

„Die wirklich letzte verbliebene Chance“

Und das hat natürlich eine politische Konsequenz, wenn es beispielsweise um Rohstoffe oder andere Dinge geht, und deshalb sage ich immer wieder: Hier ist die wirklich letzte verbliebene Chance, eine große Naturlandschaft, einen ganzen Kontinent im Status Quo zu erhalten, ohne ihn kaputt zu machen, wie wir das so oft in anderen Regionen gemacht haben.

Deshalb ist es auch so wichtig, dass man hier Aufklärungsarbeit betreibt, gerade junge Menschen auch dafür begeistert, Schüler begeistert mit dieser Thematik. Es ist ganz wichtig, dass man ein solchen Kontinent aus der Anonymität heraushebt, aber auch schon mit dem Anspruch, ihn zu wertschätzen und ihn zu belassen wie er ist.

WTTW: Mit Ihrem umgebauten Haikutter Dagmar Aaen haben Sie Amerika umsegelt und wurden dabei streckenweise von einen Expeditionsmaler begleitet. Würden Sie auch einen Expeditions-Reiseblogger mitnehmen?

Fuchs: Ja, das wäre vielleicht sogar sehr zeitgemäß! Das wäre natürlich immer ein Mann oder eine Frau, die dazu passen muss, jemand, der die gleichen Voraussetzungen erfüllen muss wie alle anderen Crewmitglieder. Auf einem Schiff wie der Midnatsol hat man viel Platz, aber auf so nem kleinen Segelschiff wie der Dagmar Aaen ist es natürlich eng. Aber grundsätzlich könnte ich mit das schon vorstellen.

WTTW: Herr Fuchs, vielen Dank für dieses Gespräch!

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Disclaimer: Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung mit Hurtigruten. Fotos von Arved Fuchs: Maximilian Schwarz
Piet Fischer

Piet Fischer

Freier Texter bei meiner armen Seele
Kommunikationsdesigner aus Krefeld am Niederrhein. Passionierter Fahrradnomade und Rucksacktourist. Freut sich über Feedback!
Piet Fischer
  • Tolles Interview! Ich fühlte mich auch ein bisschen hin- und hergerissen, als wir in die Antarktis gefahren sind, als sollten wir diese unberührte Natur lieber alleine lassen und gehörten da als Menschen nicht hin. Doch was Arved Fuchs sagt, trifft es eigentlich ganz gut: Wir können nur das schützen, was wir kennen, und wir sollten für den Erhalt der Schutzverträge und die Einhaltung der strengen Regeln kämpfen. Und es weitererzählen! Und das machen wir.

    • Ja! Ich hab sogar das Gefühl, dass die Antarktis in letzter Zeit öfters Thema ist – ich hoffe, das ist nicht nur meine Filterbubble. Nur … glauben wir eigentlich wirklich, dass sich irgendjemand für einen Vertrag interessiert, wenn da erst mal nach Lithium gegraben werden kann? Ich bin da ja eher skeptisch. Da müssen vorher noch die Ländergrenzen abgeschafft werden. Vielleicht habe ich auch nur einen pessimistischen Tag.

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