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Estland Rundreise Guide: 13 großartige Reisetipps und Highlights eines völlig unterschätzten Landes

Estland Rundreise Guide:
13 großartige Reisetipps und Highlights eines völlig unterschätzten Landes

1 Rundreise – 10 Tage – 1027 km

 

Estland –
Das völlig unterschätzte Reiseland

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Zusammen mit Mandy von Go Girl! Run! und Simone von Wolkenweit hatten wir das Vergnügen Estland unsicher zu machen. Bei Estland denkt man immer erst an Tallinn. Aber wie wir auf unserer Rundreise durch Estland feststellen konnten, hat das kleine Land soviel mehr zu bieten.

Aber klar, es leben gerade mal 1,3 Millionen Menschen in Estland und davon die meisten dann auch noch in Tallinn. Flächenmäßig ist es nur ein bisschen größer als die Schweiz.

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Sowohl von der Landschaft, der Tierwelt, als auch kulinarisch hat Estland jede Menge zu bieten. Es gibt tolle Moore bei einer Moorschuhwanderung zu entdecken, man kann Bären in freier Wildbahn beobachten, Kanu fahren, das leckere Essen genießen oder in einer tollen Sauna relaxen. Und das tolle ist, Estland ist auch noch günstig! Also zumindest außerhalb von Tallinn.
 


 

6 Fakten zu Estland

  • Esten sprechen viele Sprachen, wie z. B. Englisch, Russisch, Finnisch und Deutsch
  • Hauptstadt Tallinn ist die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt in Nordeuropa
  • Mehr als die Hälfte des Landes ist bewaldet
  • Estland hat nur 1,3 Millionen Einwohner, aber ist größer als Dänemark oder Holland
  • In Estland gibt es mehr als 2000 Inseln
  • Estland gilt als eine digitale Gesellschaft

 


 

Estland Rundreise:
10 Tage – 1027 km mit dem Mietwagen

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Wir entdeckten das Land 10 Tage mit einem Mietauto von Hansarent. Insgesamt legten wir dabei 1027 Kilometer zurück. Meiner Meinung nach kann man mit einem Auto am besten das Land erkunden. Vor allem um zu den Nationalparks zu gelangen ist ein Auto nötig.

Das Land ist relativ flach und man kommt sehr schnell von A nach B. Die Spritpreise lagen die ganze Zeit unter 1 Euro. Wir starteten den Road Trip von Tallin aus und beendeten ihn auch dort wieder.
 


 

Aktivitäten – Highlights und Tipps

Insel Prangli – Ausflug mit Übernachtung
(Radtour, Robbenbeobachtung)

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Um auf die Insel Prangli zu gelangen fährt man mit dem Auto ca. 30 Minuten von Tallinn aus zum Hafen von Leppneeme, um mit der Fähre überzusetzen. Unser Tourguide Annika Prangli von Prangli Travel wartete schon ungeduldig am Hafen, da wir viel zu spät dran waren. Fast hätten wir die Fähre verpasst.

Wir erkundeten die kleine Insel zunächst mit dem Jeep und dann mit dem Rad. Annika zeigte uns das Dorf und erzählte uns alles was man über die Insel wissen muss. Wir übernachteten im Praaga Gästehaus und am nächsten Morgen fuhren wir noch mit dem Boot hinaus, um bei der Insel Malusi Robben zu beobachten.

Von dort machten wir uns auf den Weg nach Rakvere, mit Zwischenstopp im grandiosen OKO Restaurant in Kaberneeme. Den kompletten Bericht zu Prangli findest du: hier

Jägala Wasserfall

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Auf dem Weg nach Rakvere liegt in der Nähe der Schnellstraße der ca. 8 m hohe und 50 m breite Jägala Wasserfall. Man kann mit dem Auto direkt bis an den Wasserfall fahren. Im Frühling und im Herbst soll er am meisten Wasser führen. Als wir im September dort waren, führte er nur an der rechten Seite des Flussverlaufs Wasser.

Rakvere – Burgbesichtigung der besonderen Art

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Rakvere hat auf den ersten Blick nichts besonderes zu bieten. Auf den zweiten Blick finden sich dort nette Cafés und Restaurants und vor allem eine spannende Burg, die Burg Wesenberg aus dem 13. Jahrhundert. Wir hatten erst überlegt, ob wir uns die Burg überhaupt anschauen, weil Burgen gibt’s ja in Deutschland genug. Wir waren aber froh, dass wir hinein gegangen sind!

Am Eingang empfing uns ein Guide, der uns mal eben die Folterkammer zeigen wollte. Wir sind völlig nichtsahnend mitgegangen. Plötzlich verschließt er die Tür hinter sich und fängt an zu erzählen. Es war ziemlich dunkel und es herrschte eine beängstigende Stimmung in den Räumen. Überall diese brutalen Folterinstrumente.

Er erzählte ziemlich lebhaft über die Geschichte der Burg und wie die Folterinstrumente genutzt wurden. Er führte uns immer tiefer in dunklere Räume, bis wir schließlich wie in einer Art Geisterbahn den Weg in die Freiheit selbst suchen mussten. Gruselig! Und es hat riesigen Spaß gemacht!

Wir übernachteten in Rakvere in der Villa Theresa.

Bärenbeobachtung in Alutaguse

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Bären in freier Wildbahn zu beobachten war unser absolutes Highlight der Reise. In Estland leben über 700 Braunbären – ja, 700!

Zusammen mit unserem Tourguide Bert Rähni von NaTourEst begaben wir uns in Alutaguse, nahe des Lahemaa-Nationalpark, auf Entdeckungstour und lernten einiges über die Braunbären.
Wir gingen auf Spurensuche und machten es uns später in der Bärenhütte zum beobachten und übernachten gemütlich.

Ganz leise in der Hütte zu hocken lohnt sich! Wir hatten das Glück Marderhunde, Füchse und mehrere Braunbären beobachten zu können! Den kompletten Bericht mit Videos findest du im ausführlichen Artikel.

Wandern im Lahemaa Nationalpark

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Der Lahemaa Nationalpark bietet wunderbare Wanderwege, die zwischen lichtem Kiefernwald und der Küste mit ihren vielen Findlingen schöne Abwechslung bieten. Unsere Wanderung starteten wir im winzigen Ort Käsmu.

Bei strahlendem Sonnenschein waren wir fast versucht, in die Ostsee zu springen. Wir haben es uns dann doch verkniffen. Ganz im Norden der Halbinsel ragt eine schmale Landzunge in die Ostsee, die sich hervorragend für außergewöhnliche Fotos eignet.

Nach der Wanderung kannst Du noch Dein Glück bei der Biberbeobachtung in Altja versuchen, wir haben leider keine zu Gesicht bekommen. Und wer es sich so richtig gut gehen lassen möchte, geht im Vihula Manor Country Club lecker essen – da ich Geburtstag hatte, kam dieses schicke Landhaus genau gelegen.

Übernachtet haben wir in Altja, einem kleinen Fischerdorf, im süßen Ferienhof Toomarahva.

Moorschuhwanderung im Soomaa Nationalpark

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Bei dem Wort „Moorschuhwandern“ stellten wir uns alle irgendetwas matschiges und nasses vor – und waren total begeistert, als wir mit Schneeschuhen über die weichen Torfmoose des größten estnischen Hochmoors wanderten.

Im Soomaa Visitor Center kannst Du Dich vorab über die Geschichte des Hochmoors und seiner Umgebung sowie Flora und Fauna informieren. Das typisch estnische Mittagessen ist auch sehr zu empfehlen. Mit Dagmar als unseren Guide hatten wir für den Tag eine tolle Begleitung. Weitere Eindrücke der Moorschuhwanderung kannst du in unserem Artikel nachlesen.

Diese Nacht haben wir im entzückendsten Guesthouse der ganzen Reise übernachtet, im Klaara Manni. Wir wurden einfach fürstlich bedient.

Kanufahren im Soomaa Nationalpark

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Wenn Du planst, eine Kanufahrt auf dem Radnu zu machen, dann musst Du das unbedingt mit Edu machen. Edu ist eine absolute Marke und kennt die Gegend wie seine Westentasche. Und wenn Du wirklich an der Natur, den Menschen und der Gegend interessiert bist, bist Du bei Edu genau richtig.

Nach der Kanutour hatten wir Mittagessen auf der Halliste Wiese und wanderten noch über die schönen Wiesen entlang des Flusses Halliste Jögi. Dabei entdeckten wir ein Kadaver eines großen Otters, der wohl von Wölfen gerissen wurde. Spannend! Aber ein Foto erspare ich dir.

Alternative Sightseeing Fahrradtour in Tallinn

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Eine super Alternative, um besonders auch unbekanntere Ecken Tallinns zu entdecken, ist eine Radtour mit citybike. Vom sowjetisch geprägten Balti Jaam Markt über das Telliskivi Creative City, auch genannt „Hipsters Paradise“ rüber zum Fischmarkt Kalaturg, bekommt man einiges geboten.

Absolut sehenswert soll auch das estnische Meeresmuseum sein, dass zu den besten Europas zählt. Es befindet sich am Wasserflugzeughafen, Lennusadam, der auch sehr sehenswert ist. Selbstverständlich darf der Besuch der beeindruckenden, hanseatisch geprägten Altstadt nicht fehlen.
 


 

Unterkünfte

Nordic Hotel Forum, Tallinn

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Das Nordic Hotel Forum ist gut gelegen, hat schöne Zimmer und ein reichhaltiges Frühstück. Wir kamen spät abends an und brachen früh morgens auf. Deswegen kann ich sonst nichts zu dem Hotel sagen.

Praaga Gästehaus, Insel Prangli

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Das Gästehaus Praaga Hof auf der Insel Prangli ist eine sehr gemütliche Unterkunft. Die Zimmer sind zwar sehr spartanisch, aber man wird hier herzlich aufgenommen und fühlt sich gleich wohl. Leckeres Essen gibt’s obendrauf.

Villa Theresa, Rakvere

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Die Villa Theresa in Rakvere wirkt ein wenig angestaubt und aus einem anderen Jahrhundert. Als wir da waren, war das Hotel wie ausgestorben. Das Frühstück war leider recht dürftig.

Übernachtung in der Bärenhütte, Alutaguse

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Die Bärenhütte von NaTourEst ist eine Holzhütte mit zehn Betten und einem Trockenklo. Sie liegt mitten im Wald an einer kleinen Lichtung, so dass man wunderbar die Bären beobachten kann. Warme Sachen sollte man mitnehmen und auch Essen und Trinken. Müll aber wieder mitnehmen.

Toomarahva, bei Lahemaa Nationalpark

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Der Ferienhof Toomarahva in Altja ist ein kleiner versteckter Schatz. Die Unterkunft ist total süß und super gemütlich. Wir wurden ganz herzlich empfangen. Ganz in der Nähe ist ein Biberdamm. Mit ein wenig Glück kann man hier in der Dämmerung die Biber beobachten.

Klaaramanni Gästehaus, bei Soomaa Nationalpark

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Im Ferienhaus Klaara-Manni, ganz in der Nähe vom Soomaa Nationalpark, hatten wir das Gefühl man wolle uns in die Familie aufnehmen. So lieb hat man uns dort behandelt. Ein bombastisch super leckeres Essen erwartete uns. Die ganze Familie ist mit Herz und Seele dabei und das spürt man. Alles selbstgemacht und aus eigenem Anbau. Hier probierten wir auch das erste mal Vana Tallinn, ein köstlicher estnischer Likör.

Põnka Gästehaus, bei Soomaa Nationalpark

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Bei dieser Unterkunft stand ein besonderes Highlight an – eine echte finnische Sauna im Põnka Guesthouse mit anschließendem Sprung in den 15 Grad kalten Schwimmteich direkt vor der Unterkunft. Ein unbezahlbares Erlebnis.

Abends bereitete uns der Hausherr ein fantastisches drei Gängemenü in seinem Wohnzimmer und unterhielt uns mit seinen Geschichten königlich.

Palace Hotel, Tallinn

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Das Palace Hotel liegt sehr zentral gelegen und man kann zu Fuß in die Innenstadt. Es war sehr gemütlich und man sollte unbedingt in die Dampfsauna!
 


 

Restaurants

OKO, Kaberneeme

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Im OKO Restaurant gab es das ausgefallenste Essen der ganze Reise. Ganz viele kleine Gänge und einer besser als der andere. Die Küche ist sehr experimentierfreudig und die Gerichte sehen so gut aus, dass es meist zu schade ist, sie zu essen.

Pegasus, Tallinn

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Das Pegasus liegt zentral in Tallinn und ist stylisch und gemütlich. Das Essen ist sehr gut und es gibt eine tolle Auswahl an Craft Bieren.

Manna La Roosa, Tallinn

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Das Manna La Roosa ist ein sehr ausgefallenes Restaurant. Die Einrichtung ist eine Mischung aus Kunst, Trödel und Kitsch. Aber alles sehr stimmig. Wir hatten Glück, dass wir einen Platzt bekommen haben. Ohne Reservierung geht eigentlich gar nix.

Dereku Burger, Tallinn

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Bei Dereku Burger gibt’s wirklich leckere Burger in einem kleinen gemütlichen Laden. Die Burger sind allerdings so groß, dass man gar nicht weiß wie man die essen soll.

Haapsalu Kursaal Café, Haapsalu

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Das Café im Haapsalu Kursaal liegt traumhaft am Wasser, der Architektur-Stil ist einzigartig und der Käsekuchen ein Traum.

Vihula Manor Country Club, Vihula

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Das Restaurant des Vihula Manor County Club ist gehobener und man kann perfekt wie in meinem Fall dort Geburtstag feiern.
 


 

Reisezeitraum September

Der Herbst und der Frühling sind die besten Jahreszeiten, um vor allem die Tiere beobachten zu können, da sie in diesem Zeitraum einfach am aktivsten sind. Wir hatten im September wahnsinniges Glück mit dem Wetter. Es hat nur sehr selten geregnet und fast immer hat sich die Sonne blicken lassen.

Zum Bären beobachten ist der September perfekt. Die Bären sind in der Zeit auf Futtersuche, um sich auf den Winterschlaf vorzubereiten. Sie sind also sehr aktiv und deshalb hatten wir auch das Glück den ganzen Abend Bären beobachten zu können.

Wenn man Jungtiere beobachten möchte, muss man natürlich im Frühjahr nach Estland. In freier Wildbahn möchte ich dann aber auch nicht auf einen Bären treffen, der sein Junges verteidigt.
Der September war sehr mild und wir hatten Temperaturen um die 16 Grad. Mit Sonne sogar um die 20 Grad.

Aktiv sind im September allerdings diese blöden Hirschlausfliegen. Diese Fliegen sind nerviger als Sandflies in Neuseeland. Wenn sie auf dir landen, werfen sie ihre Flügel ab und verhaken sich in der Haut. Dann versuchen sie dich leer zu saugen. Das klappt zwar meist nicht, aber wegschnipsen kann man sie auch nicht, sondern muss sie richtig mit den Fingern greifen.
 


 

Estlands Tierwelt

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Estland hat eine unglaubliche Artenvielfalt zu bieten. In diesem kleinen Land leben über 700 Braunbären. Wir entdeckten neben den Bären auch Marderhunde und Füchse.

Alleine nur der Soomaa Nationalpark beherbergt 172 Vogelarten und 46 Säugetierarten. Er ist beispielsweise das zu Hause von Luchs, Wolf, Bär, Elch, Wildschwein, Biber, Fischotter, Flughörnchen oder dem Moorschneehuhn.
Wenn du also genauso wie wir ein Naturliebhaber bist, ist Estland genau das richtige Land für dich.
 


 

Koffer packen – Was nehme ich mit?

Wenn man sich nicht gerade in Tallinn aufhält, sollte man Outdoorkleidung nach dem Zwiebelprinzip einpacken. Am besten schnelltrocknende Multifunktionskleidung, Wanderschuhe und leichtere Sportschuhe.
Unbedingt auch die Badehose einpacken, damit du in die Teiche oder Seen nach der Sauna hüpfen kannst.

Für Tallinn sollte man normale Kleidung mit dabei haben. Vielleicht auch noch was schickes zum Ausgehen.
 


 

Anreise/Abreise Tallinn

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Von Frankfurt/Main sind wir mit Lufthansa direkt nach Tallinn hin und auch wieder zurück geflogen. Man ist ca. 2 1/2 Stunden unterwegs. Mandy und Simone sind mit AirBaltic aus Berlin geflogen. Sie sind über Riga nach Tallinn und zurück.

Bei Ankunft sollte man die Zeitverschiebung im Kopf haben. Die Uhr geht in Estland eine Stunde vor. In die Innenstadt kommt man mit dem Taxi für ca. 7 Euro. Am Taxistand stellt man sich in eine lange Reihe am Ausgang.
Am Flughafen gibt es freies WLAN.
 


 

Sicheres & modernes Reiseland

Insgesamt gilt Estland als sehr sicheres Reiseland. Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, sollte man keine Wertgegenstände für Langfinger im Wagen lassen. So wie überall also.

An fast allen öffentlichen Plätzen, Cafés, Restaurants – einfach egal wo, es gibt fast immer kostenfreies und schnelles WLAN. Dagegen ist Deutschland wirklich ein Entwicklungsland.
Politische Wahlen finden übrigens per Internet oder SMS statt. Das sagt ja eigentlich auch schon alles aus. Fortschrittlicher geht’s kaum.
 


 

Route – Estland Rundreise

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Weitere Infos zu Estland:

Visit Estonia
Sooma Nationalpark
BaltikumNaturReisen
NaTourEst
Die kleine Insel Prangli nahe Tallinn
Prangli Travel
Die Reise aus Simones Sicht
Die Reise aus Mandys Sicht
 

Hast du noch Fragen zur Estland Rundreise?

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Disclaimer: Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Visit Estonia. Die 6 Fakten zu Estland sind hieraus abgeleitet: Coole Tatsachen über Estland. Bildrechte: Nordic Hotel Forum, Palace Hotel, Elch – Visit Estonia.
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Martin Merten

Freelance Art Director, Screendesigner & Blogger bei Martin Merten Kommunikationsdesign
Kreativer // Ideenfinder // Impulsgeber // Perfektionist // Genießer // Ironiker
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  • Tabitha

    Unterschätzt trifft es wirklich. Die Natur in Estland hatte ich bisher gar nicht auf dem Schirm. Und um die Bären- und Fuchsbeobachtungen sind ein echter Grund für einen Besuch.

    • Sowohl die Landschaft als auch die Tierwelt in diesem kleinen ist einfach fantastsich! Unbedingt mal hin!

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