Los Angeles – Einmal kurz nach Hollywood


 

Wir landeten am 23.09.13 kurz nach 0:00 Uhr in L. A. Es war schon ein komisches Gefühl, nach drei Monaten in spanisch sprachigen Ländern plötzlich alle (relativ) gut verstehen zu können.

Wir fuhren mit dem Bus zur Autovermietung (Alamo – sehr weiter zu empfehlen), wo wir unseren Mietwagen abholten. Wir waren ganz aufgeregt, Auto fahren! Dann auch noch Automatik. Wie ging das gleich noch? Martin meisterte die erste Fahrt dann aber glamourös, es war ja mitten in der Nacht und daher wenig Verkehr. Für L. A. hatten wir uns über Airbnb in Beverly Hills bei Justin, Joe und nicht zu vergessen Bodo, ihrem kleinen Hund, eingemietet. Die beiden lagen natürlich schon im Bett, als wir ankamen und so wurden wir lediglich freudig von Bodo in Empfang genommen. Nach dem anstrengenden Flug und der langen Reise nach Lima fielen wir todmüde ins Bett.

Am nächsten morgen sagten wir noch schnell unseren Gastgebern „Hallo“ bevor die Zwei zur Arbeit mussten. Wir fuhren mit dem Auto (ganz komisches Gefühl) über die blitzeblanken und ruhigen Straßen (kein Gehupe und Gedrängel, kein Müll, kein Dreck, zu einem netten Kaffee und genossen dort bei strahlendem Sonnenschein ein ausgedehntes Frühstück.
Anschließend ging es hoch zum Griffith Observatory mit einem herrlichen Ausblick über die Stadt. Wir hatten von vielen im Vorhinein gehört, dass L. A. nicht soviel zu bieten hätte, aber für uns war es total super. Vermutlich lag es daran, dass wir gerade aus Peru kamen, wo die größeren Städte immer laut, dreckig und stressig waren. Dagegen war L. A . ein Paradies und wir konnten auch gar nicht verstehen, was die Leute mit „der Verkehr ist da so schlimm“ meinten. Wir fühlten uns auf jeden Fall ziemlich wohl. Nachdem Griffith Observatory fuhren wir zum Santa Monica Pier und ließen uns in der Abendstimmung einfach treiben. Auf dem Heimweg genehmigten wir uns dann erstmal einen ordentlichen Burger, und das sollte in diesen drei Tagen nicht das letzte Mal gewesen sein.
Am 24.09.13 fuhren wir zu den Universal Studios, das wollte sich Martin nicht entgehen lassen und ich war nicht total dagegen … Es wurde dann auch ein ganz lustiger Tag und die Studiotour war durchaus interessant und sehenswert. Ich wusste nicht, dass dort tatsächlich noch gedreht wird, z. B. die Serie Desperate Housewives und diverse Fernsehshows.
An unserem letzten Tag machten wir uns dann auf noch ein paar luftige Klamotten für die Fiji Inseln zu kaufen. Zwei Kleidchen und ein neuer Bikini sollten reichen. Und dann besichtigten wir noch ein wenig die Stadt, auf dem Rodeo Drive trafen wir auf Jorge Gonzalez von Germany’s next Top Model. Wir dachten eigentlich, dass wir hier eher auf amerikanische „Stars“ treffen, aber was solls. Natürlich schauten wir uns auch Teile des Walk of Fame an und fuhren runter nach Venice Beach. Dort aßen wir zur Abwechslung mal einen Burger im Library Alehouse. Und das war der beste Burger, den wir bisher gegessen haben. Mit super leckeren Süßkartoffel Pommes (warum gibts die nicht in Deutschland) und klasse Soßen, sehr zu empfehlen. Die Burger vom In-N-Out Burger sind zwar auch super, aber die vom Library Alehouse mit Abstand die Besten!
Danach gingen wir noch an den Strand, allerdings blieb uns nicht mehr all zuviel Zeit und dann hieß es schon Rucksack packen und ab nach Fiji!

Los Angeles hat uns sehr gut gefallen, was wie schon gesagt auch an unserem langen Aufenthalt in Mittel- und Südamerika liegen kann.


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Carolin Steig

Carolin Steig

Projektmanagerin, Bloggerin & Weltreisende bei WE TRAVEL THE WORLD
Am liebsten draußen in der Natur unterwegs. Entweder zu Fuß oder mit ihrem Islandpferd.
Carolin Steig