Australien Ostküste Highlights

Road Trip Australien: 12 unvergessliche Highlights entlang der Ostküste [Sponsored Post]

Road Trip Australien: 12 unvergessliche Highlights entlang der Ostküste

Ein Road Trip an der Ostküste Australiens ist einfach super genial mit einem Campervan. Du hast hier alles was dein Herz begehrt: riesige Sandstrände, unberührte Wälder, irre Flora und Fauna, tolle Unterwasserwelten und etliche Möglichkeiten für Party, Surfen und gutes Essen!

Es gibt viele schöne Campingplätze in bester Lage, oft direkt am Strand oder idyllisch im Wald gelegen. Die beste Reisezeit ist übrigens im australischen Herbst, wenn es im Süden noch schön warm ist und im Norden die Regenzeit vorbei.

8 Wochen mit dem Campervan entlang Australiens Ostküste

Wir waren während unserer Weltreise mit einem Hightop Campervan von Travellers Autobarn unterwegs. Das war sehr angenehm, da innen genug Platz ist, um auch stehen zu können. Leider hatten wir viele Probleme mit dem Campervan und können Travellers Autobarn nur bedingt empfehlen.

Mehrmals mussten wir in die Werkstatt, weil irgendetwas kaputt war. Das hat uns Zeit und Nerven gekostet. Der Van war ganz schön runter gerockt. Dafür haben wir aber auch nur 1.317,27 EUR für unseren 2-monatigen Road Trip bezahlt.

Route Australien Ostküste – in 8 Wochen von Sydney nach Cairns

Unsere Australien Ostküste Route – 2 Monate:
Sydney → Blue Mountains → Kiama → Huskissons → Vincentia → Kiama → Jervis Bay → Bodeere Nationalpark → Budgewoi → Catherine Hill Bay → Newcastle → Nelson Bay → Stockton Sand Dunes → One Mile Beach → Forster → Crowdy Bay → Koala Hospital Port Macquarie → Nambucca Heads → Dorrigo Nationalpark → Coffs Harbour → Woolgoolga → Mac Lean → Ulmarra → Yamba →  Blue Pools → Byron Bay → Tweed Heads → Fingal Head → Surfers Paradise → Brisbane → Glass House Mountains →  Noosa Heads →  Tin Can Bay →  Fraser Island →  Maryborough → Keppel Island → Yeppoon → Whitsundays →  Airlie Beach → Charters Towers Cardwell → Etty Bay → Port Douglas → Cape Tribulation → Redlynch → Cairns → Sydney

Unsere Route führte uns für insgesamt 2 Monate von Sydney bis nach Cairns, mit einigen Abstechern ins Landesinnere. Mit einem Inlandsflug reisten wir von Cairns nach Sydney, um weiter nach Kuala Lumpur zu fliegen. Das war einfach die günstigste Variante.

Erst hatten wir die Idee von Sydney runter nach Melbourne zu fahren, um durchs Landesinnere wieder zurück an die Ostküste zu gelangen. Obwohl wir zwei Monate Zeit hatten, haben wir dieses Unterfangen dann recht schnell an den Nagel gehängt. Wir sind nur bis zum Bodeere Nationalpark gekommen und haben uns dann auf den Weg Richtung Cairns gemacht.

Auch wenn dir das jeder im Vorfeld zig Mal sagt, du realisierst die unglaublich riesigen Distanzen erst, wenn du in Australien unterwegs bist. Und wir wollten nicht die ganze Zeit nur Kilometer machen, sondern die Orte genießen, an denen wir waren. Daher haben wir Melbourne gestrichen.

Weitere Inspiration und Routenvorschläge findest du im Artikel in dem dir 6 Blogger ihre Routen und Tipps verraten.

Work & Travel in Australien

Falls du deinen Road Trip mit einem Work & Travel Aufenthalt verbinden möchtest, findest du auf der Seite von STA Travel viele interessante Fakten und Tipps dazu und wie du deinen Road Trip entlang Australiens Ostküste gestalten kannst.

Unterwegs trafen wir viele die gutes Geld verdient haben und somit ihren Aufenthalt in Australien immer wieder verlängern konnten. Das fängt beim Kellnern an und geht bis zu harter Feldarbeit, die meist sehr gut bezahlt wird. Australien ist halt teuer. Also wirklich verdammt teuer.

Australien Kosten

Wir sparten vorher soviel an, dass wir die 2 Monate wirklich nur zum Reisen hatten und nicht arbeiten gehen mussten – wir nannten es Travel without Work.

Insgesamt gaben wir 4.814,90 EUR für die 2 Monate aus. Darin war der Campervan mit 1.317,27 EUR, die Campingplätze, Einkäufe, Essen und Trinken gehen, Touren und diverses anderes inbegriffen. Wir lebten nicht komplett Low Budget, aber auch nicht Upper Class.

Wir leisteten uns dabei beispielsweise einen Rundflug über das Great Barrier Reef oder eine Tour nach Fraser Island. Die detaillierte Kostenaufstellung findest du hier: Weltreise Kosten.

Australien Ostküste Highlights

Tipp Nummer eins: Pack dir deine Bucketlist nicht zu voll, sonst bist du mehr auf der Straße als sonst irgendwo. Um dir deine Planung zu erleichtern, haben wir dir unsere 12 Top Highlights und Must Do’s für deinen Australien Road Trip entlang der Ostküste zusammengestellt:

1. Sydney – Ist ja eigentlich klar, oder?

Sydney ist für viele Ausgangspunkt für die Erkundung der Ostküste. Und es lohnt sich hier mindestens 2-3 Tage zu verbringen. Sydney ist eine mega geile Stadt! Zum einen die wunderschöne Lage an der großen Bucht des Sydney Harbours mit der Harbour Bridge und dem Sydney Opera House.

Zum anderen natürlich die Großstadt Atmosphäre, wenn du durch die Straßen und Viertel schlenderst. Ein besonderes Spektakel ist der Harbour Bridge Walk, bei dem du gesichert über das Stahlgerüst der Brücke spazierst und den Ausblick über die Stadt genießt. Eine kostengünstige Alternative, um ein Stadtpanorama zu genießen, ist der Besuch des Pylon Lookouts im zur Stadt zugewandten Turm der Brücke.

Oberhalb der Sydney Oper befindet sich der botanische Garten, der zu einem Spaziergang einlädt und einen tollen Blick über den Hafen und die Oper bietet. Hier befindet sich auch die kostenlose National Gallery, die wir sehr sehenswert fanden.

Mache unbedingt auch eine Tour mit der Fähre nach Bondi oder Manly Beach und Watsons Bay und schlendere hier entlang des Coastal Walks zum Hornby Leuchtturm.

Mit dem Campervan übernachtest du übrigens ganz toll im Lane Cove Holidaypark. Am Ende der Reise waren wir noch einmal in Sydney. Hier hatten wir eine wunderbare Unterkunft in Rozelle, einem gut gelegenen Vorort von Sydney.

 2. Blue Mountains – Abstecher in die Berge

Wanderung Evans Lookout

Wenn du Zeit hast solltest du dir die Blue Mountains mit den Three Sisters nicht entgehen lassen. Von Sydney sind es ungefähr zwei Stunden bis dorthin und die bewaldete Landschaft ist endlos und wunderschön. Der blaue Dunst, der durch die Eukalyptus Bäume entsteht, hat den Bergen übrigens ihren Namen gegeben.

In den Bergen wird es abends auch im Sommer empfindlich kalt, du solltest also ein paar warme Sachen dabei haben. Es gibt hier viele tolle Wanderungen. Wir können dir den Grand Canyon Trek von Evans Lookout empfehlen. Nimm auf jeden Fall Badesachen mit, wenn es nicht zu trocken war, kommst du an einem tollen Wasserfall vorbei, unter dem du dich abkühlen kannst!

3. Wallabies am Strand vom Bodeere Nationalpark – Abstecher südlich von Sydney

Wenn du von Sydney aus in Richtung Süden startest oder aber von Süden hoch fährst, empfehlen wir dir unbedingt eine Übernachtung im Bodeere Nationalpark! Er liegt südlich von Wollongong.

Der Campingplatz Green Patch ist traumhaft im Wald gelegen und auch der Strand ist himmlisch. Für Surfer und Leute mit Zelt ist der Cave Beach Campingplatz super geeignet. Direkt am Campingplatz leben viele kunterbunte Papageien und süße Wallabies, die direkt am Strand sind und am Campingplatz grasen.

Auf den Wanderungen ringsum kannst du auf seltene schwarze Kakadus treffen, allerdings auch auf Schlangen. Martin und ich sind fast in eine Red-bellied Black Snake (Rotbäuchige Schwarzotter) getreten. Sie lag einfach aufgeringelt auf dem Weg im Sand. Durch Licht und Schattenspiel hatten wir sie gar nicht gesehen.

Der sandige Boden hatte die Erschütterungen unsere Schritte so stark gedämpft, dass sie uns auch nicht bemerkte. Die Schlange gilt als bissfaul und somit ist zum Glück nix passiert.

4. Quad Bike Tour durch die Sanddünen bei Stockton

Unser Weg führte uns von Bodeere immer entlang der Ostküste weiter Richtung Norden. Newcastle auf dem Weg ist ein nettes Städtchen zum Verweilen und ein Hotspot zum Kitesurfen. Kurz hinter Newcastle kommt Stockton, das berühmt ist für seine großen Sanddünen.

Wir haben eine Quad Bike Tour durch Dünen gemacht und es ist echt unheimlich, wie schnell du hier die Orientierung verlieren kannst. Du fühlst dich, als wärst du mitten in der Wüste! Sehr cooles Erlebnis.

5. Mit Kängurus im Crowdy Bay Nationalpark campen

Von Stockton aus kannst du weiter zum Crowdy Bay Nationalpark fahren. Der Name ist etwas irreführend, wir waren in der Hauptsaison dort und es war alles andere als „crowdy“. Allerdings haben Australier und wir Deutsche definitiv eine sehr unterschiedliche Auffassung, wann etwas „crowdy“ ist. Für unsere Verhältnisse ist es dann meist noch angenehm leer.

Der Nationalpark ist wunderschön direkt am Strand gelegen und wenn du morgens aufwachst, grasen vor deinem Campervan zig Kängurus. Ich glaube wir haben 500 Fotos nur von Kängurus gemacht.

Bei einer Wanderung in der Dämmerung erhofften wir uns ein paar Koalas zu sehen, stattdessen starrten uns von allen Seiten nur Insektenaugen an, so dass wir dann doch recht schnell wieder zum Campingplatz zurück kehrten. Ringsum den Campingplatz gibt es schöne Wanderungen mit tollem Blick über die Küste.

6. Besuch im Koala Hospital von Port Macquarie

Von Crowdy Bay ist es übrigens nicht weit bis Port Macquarie, wo es ein Koala Hospital gibt. Hier kannst du an einer kostenlosen Führung teilnehmen und einiges über Koalas erfahren. Das Hospital ist eine Auffangstation für Koalas die angefahren wurden oder knapp einem Waldbrand entkamen. Das Hospital ist definitiv die bessere Alternative zu einem Zoo. Du kannst das Hospital gerne im Gegenzug mit einer Spende unterstützen.

7. Tagesausflug nach Fraser Island

Diese faszinierende Sandinsel, die bekannt ist für ihre Dingos und die klaren Süßwasser Seen, ist fast jedem Australienreisenden ein Begriff. Als Ausgangspunkt diente uns Rainbow Beach. Je nach Saison macht es Sinn, dir deinen Campingplatz vorzubuchen.

In Rainbow Beach gibt es viele Touranbieter, so dass du die freie Auswahl für dein Fraser Island Erlebnis hast. Wenn du mit einem 4×4 Wagen unterwegs bist, kannst du auch selber auf Fraser Island fahren. Theoretisch.

Da die ganze Insel aber aus Sand besteht, musst du ein sehr geübter Fahrer sein, wenn du nicht irgendwo stecken bleiben willst! Und das kommt ziemlich häufig vor. Die Einheimischen schimpfen immer über die ungeübten Touristen, weil sie den Verkehr behindern, wenn sie stecken bleiben. Du kannst auch direkt auf Fraser Island übernachten, zum Beispiel im Kingfisher Resort.

Während der Tour hatten wir am Strand noch spontan die Möglichkeit einen Rundflug über die Insel zu machen. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt und wir können es empfehlen! Du kannst die Insel aber auch zu Fuß entdecken, es gibt hier einen ca. 90 km langen Wanderweg. Hier findest du unseren kompletten Erfahrungsbericht zu Fraser Island.

P.S.: Im Meer schwimmen solltest du auf Fraser Island nicht – hier gibt es 5 verschiedene Haiarten. Dafür kannst du dich aber in den Süßwasser Seen und Bächen abkühlen. Denke nur daran, vorher deine Sonnencreme mit einem Handtuch abzurubbeln bevor du im See schwimmen gehst. Die Seen haben keinen Zu- oder Abfluss, was rein geht bleibt also drin.

8. Keppel Island – Willkommen in der Südsee!

Von Yeppoon aus kannst du einen Abstecher nach Keppel Island machen und wir versprechen dir: du wirst dich fühlen wie in der Südsee. Uns hat es auf jeden Fall sehr an unsere Auszeit auf Fiji erinnert: weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und einfach nur relaxen!

Wenn du zum Monkey Beach läufst, kannst du dort am vorgelagerten Korallenriff schnorcheln. Es gibt hier außerdem zahlreiche, einsame Strände zu entdecken, die nur zu Fuß erreicht werden können. Die Mühe lohnt sich aber!

9. Eungella Nationalpark – Platypus in freier Wildbahn entdecken

Wir hatten lange überlegt, ob wir diesen Abstecher ins Innere machen sollen. Aber ein Platypus (Schnabeltier) mal in freier Wildbahn beobachten? Das wollten wir uns nicht entgehen lassen! Gesagt getan, wir nahmen also den Umweg auf uns und fuhren von Mackay hinauf in die Berge des Eungella Nationalparks. Die Landschaft hier ist überwältigend. Leider schüttete es wie aus Eimern!

Wenn du eine Übernachtung planst können wir dir den Campingplatz Explorers Haven empfehlen, hier hast du eine tolle Aussicht über die Ebene. Wenn es nicht in Strömen regnet und neblig ist, so wie bei uns…

Es regnete die ganze Nacht und auch am nächsten Tag hörte es nicht auf. Egal. Die Schnabeltiere sind morgens und abends am aktivsten also machten wir uns früh auf zum Broken River, wo es eine Beobachtungsplattform gibt. Durch den Regen war das Wasser trüb und aufgewühlt und wir konnten trotz angestrengtem Suchen nichts entdecken.

Doch plötzlich tauchten gleich zwei der possierlichen und winzigen Schnabeltiere auf und zogen ihre Runden durch den Fluss. Einfach köstlich ihnen zu zuschauen! Der Abstecher lohnt sich allemal.

10. Segelausflug zu den Whitsunday Islands

Die Whitsundays – wenn ich an diese atemberaubenden Inseln denke will ich sofort wieder dorthin! Besonders aus der Luft sind sie einmalig anzuschauen.

Mit einem Ausflugsboot kannst du von Airlie Beach eine Tagestour zum berühmten Whitehaven Beach machen. Auf dem Weg dorthin machst du ein paar Schnorchelstopps bevor du schließlich an dem bis zu 99% aus Quarzsand bestehenden Strand ankommst. Einfach paradiesisch!

Airlie Beach ist ein nettes Städtchen mit vielen guten Restaurants und Bars, hier lässt es sich ein paar Tage aushalten.

11. Rundflug über das Great Barrier Reef

Martin hatte mir zu meinem Geburtstag einen Flug über die Inseln und das Great Barrier Reef geschenkt, ein absolutes Must do auf deiner Australien Reise!

Der einstündige Rundflug ging mit GSL Aviation zum Great Barrier Reef, inklusive Heart Reef, Bait Reef, Hardy Reef und Hook Reef und natürlich zum Whitehaven Beach. Das ist ein absolut einmaliges Erlebnis, das du dir leisten solltest. Du kannst einfach in Airlie Beach vor Ort buchen.

12. Schnorcheltour am Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef ist für mich einfach DAS Top Highlight der australischen Ostküste aber leider sehr durch den Klimawandel bedroht. Wir möchten dir eine ganz besondere Schnorcheltour mit „Wavelength“ empfehlen, die nicht von Cairns sondern von Port Douglas aus startet. Sie machen nicht an den total überlaufenen Pontons fest, sondern fahren individuelle Schnorchelplätze an.

Mit an Bord sind Meeresbiologen und so erfährst du während der Tour viele interessante Informationen über das Riff und sein Ökosystem. An jedem Schnorchelspot bekommst du ein Briefing, was hier besonders ist und worauf du achten solltest.

Die Unterwasserwelt ist einfach unbeschreiblich, wir sahen Riffhaie, Schildkröten, Stachelrochen, Riesenmuscheln und unendlich viele Fischarten. Einfach unvergesslich!

Hier findest du noch mehr geballte Australien Infos!

Was sind deine absoluten Highlights an der Ostküste Australiens?

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Disclaimer: Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von STA Travel. Fotos: Platypus – Shutterstock
Carolin Steig

Carolin Steig

Projektmanagerin, Bloggerin & Weltreisende bei WE TRAVEL THE WORLD
Am liebsten draußen in der Natur unterwegs. Entweder zu Fuß oder mit ihrem Islandpferd.
Carolin Steig
  • Pa

    Ein wunderschöner Bericht (Text und Fotos), der zum Nachmachen einlädt. Glückwunsch!

    • Carolin Steig

      Wunderbar, das freut uns sehr! Aber jetzt bitte weiter arbeiten 😀