Warum eine Nacht im Schlosshotel Kronberg etwas ganz besonderes ist – ein Blick hinter die Kulissen

Warum eine Nacht im Schlosshotel Kronberg etwas ganz besonderes ist – ein Blick hinter die Kulissen

Gemeinsam mit Lobster Experience hat uns das Schlosshotel in Kronberg einen Blick hinter die Kulissen dieses geschichtsträchtigen Hauses werfen lassen.

Bereits als wir durch das große Tor am hübschen Pförtnerhaus vorbei in den Schlosspark einfahren, spüren wir die geschichtliche Besonderheit dieses Ortes. Alte Bäume säumen den Weg und geben uns das Gefühl in der Zeit zurück zu reisen.

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Vom Hotel ist noch nichts zu sehen, erst als wir um die Kurve auf den Parkplatz biegen liegt es plötzlich in seiner eindrucksvollen Architektur vor uns. Ehrfürchtig und mit einem leichten Fehl-am-Platz-Gefühl, das sich aber ziemlich schnell in Luft auflöst, betreten wir das Hotel und werden freundlich von den Angestellten empfangen.

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Statt in einer Empfangshalle finden wir uns jedoch im Kaminzimmer eines herrschaftlichen Hauses wieder – es wirkt fast so als sei der Herr des Hauses nur für ein paar Stunden zur Jagd geritten.

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Die Rezeption verbirgt sich unscheinbar hinter der großen Freitreppe und verstärkt das Gefühl, gar nicht in einem Hotel, sondern zu Gast bei einem Fürsten zu sein. Wir werden herzlich und ungekünstelt begrüßt, gar nicht so wie ich mir das für so ein exklusives Hotel vorgestellt hatte. Schon jetzt fühle ich mich gar nicht mehr Fehl am Platz sondern willkommen.

In einem winzigen Fahrstuhl, in dem Martin, der Portier und ich gerade so Platz finden, werden wir zu unserer Suite begleitet. Sie liegt im 4. Stock und der Blick aus dem Badezimmerfenster auf die Skyline Frankfurts erinnert uns kurzzeitig daran, dass wir uns im 21. Jahrhundert befinden.

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Die Suite ist ganz im historisierenden Stil des Gebäudes eingerichtet, das 1000 Jahre europäischer Architekturgeschichte unter einem Dach vereint. So wie im ganzen Hotel befinden sich auch hier original Möbelstücke und Gemälde, die in die alltägliche Nutzung integriert werden.

Wobei wir schon bei einer Besonderheit des Schlosshotels Kronberg angelangt sind: auch museale Stücke werden hier für den ihnen angedachten Zweck eingesetzt und verstauben nicht hinter Glas.

Geschichte zum Anfassen – mit dem hauseigenen Historiker

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Nachdem wir uns kurz frisch gemacht haben begeben wir uns wieder nach unten, wo wir vom hauseigenen Historiker, Herrn Dr. Rüdiger Jacobs, in die Geschichte des Hauses eingeweiht werden. Wir können ihm kaum folgen, so viele Informationen und Anekdoten hat er zu jedem Zimmer, Möbelstück und aus dem Leben Queen Victorias zu berichten. Ihr wurde das Schloss übrigens von ihrem Sohn Wilhelm II. gebaut.

Herr Jacobs ist bereits als kleiner Junge der Geschichte des Hauses verfallen und hat schon während seines Studiums gegen ein kleines Entgelt interessierte Gäste durch das Haus geführt. Diese lange Verbundenheit ist deutlich zu spüren und auch in seinen strahlenden Augen zu sehen.

Es gibt hier auf jeden Fall soviel zu entdecken und zu erfahren, das wir sicher zu einer der öffentlichen Führungen von Herrn Jacobs wieder kommen werden. Diese finden jedes zweite und vierte Wochenende statt und sind sowohl für Hotelgäste als auch Besucher zugängig.

Eine Flasche Wein für 6.400 Euro

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Ein weiteres Highlight für uns ist der Besuch der Küche dieses exklusiven Hauses. Hier können wir den Profis bei der Arbeit zuschauen und bekommen dabei auch noch die leckersten Gerichte serviert. Um den Anforderungen der gehobenen Küche gerecht zu werden wurden die Räumlichkeiten für ein stattliches Sümmchen renoviert und kein Wunsch des Chefkochs unerfüllt gelassen.

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Neben diesem besonderen Einblick, der nur ausgewählten Gästen gestattet ist, dürfen wir außerdem noch einen Teil des Weinkellers bestaunen. Schließlich gehören das Weingut Prinz von Hessen und das Schlosshotel Kronberg untrennbar zusammen. Und so können wir sogar die teuerste Weinflasche des Hauses bestaunen, einen 1961er Château Haut-Brion aus Bordeaux im Wert von 6.400 EUR – na dann zum Wohl!

Plaudereien aus dem Nähkästchen

Besonders interessant und pikant sind für uns dann noch die Geschichten aus dem Nähkästchen über die extravaganten Wünsche, die sich einige Gäste hier erfüllen lassen. Dabei ist eine Suite dekoriert mit Blütenblättern nichts besonderes, ein Feuerwerk, bei dem ein Herz in einer bestimmten Reihenfolge abbrennen soll aber schon eine logistische Herausforderung. Selbstverständlich werden auch diese Wünsche vom Haus erfüllt.

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Den Abend lassen wir schließlich in der Hotelbar bei einem guten Pisco Sour und Caipirinha und einem netten Gespräch mit dem Barkeeper ausklingen. Wieder fühle ich mich in die Zeit von Prinzen und Prinzessinnen zurückversetzt – was für eine wunderbare Atmosphäre!

Wir ziehen uns schließlich in unsere Suite zurück (wow, das wollte ich schon immer mal sagen können) und schlafen bei geöffnetem Fenster und dem sanften Rauschen der Bäume im Park ein.

Am nächsten Morgen lassen wir das Erlebte bei einem fürstlichen Frühstück Revue passieren. Wir kommen zu dem Schluss, dass die Atmosphäre in diesem Hotel einfach einmalig ist. Und dazu tragen zu einem nicht unerheblichen Teil seine Mitarbeiter bei, die einem das Gefühl geben, dich schon jahrelang zu kennen.

Danke für dieses tolle Erlebnis – wir kommen wieder!

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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Schlosshotel Kronberg und Lobster Experience.
Bildrechte: Bild 1, 2, 3, 7, 8, 10, 11, 12, 18 – Schlosshotel Kronberg