Südafrika Rundreise

Südafrika Rundreise Highlights: In 3 Wochen von Johannesburg nach Kapstadt [+ Route & Tipps]

Südafrika Rundreise Highlights: In 3 Wochen von Johannesburg nach Kapstadt

Südafrika Rundreise

Wow was für ein Road Trip! Fast 4.000 km haben wir bei unserer Südafrika Rundreise zurückgelegt. Sind durch die unterschiedlichsten Regionen Südafrikas gefahren, von einem Highlight zum nächsten: vom Blyde River Canyon über den Krüger Nationalpark in die Drakensberge und über die Garden Route zur Kap-Halbinsel, nach Kapstadt und in die Winelands. Und mit jedem gefahrenen Kilometer ändert sich die Landschaft, ändern sich die Menschen und das Klima.

Aber eins nach dem anderen. Unsere Südafrika Rundreise startete früh morgens in Johannesburg. Unser Flug ging mit South African Airways von Frankfurt direkt nach Johannesburg. Wir schnappten uns den Mietwagen und verließen die Stadt sofort in Richtung Nordosten. Unser Mietwagen war ein Toyota Corolla mit kompletter Versicherung und unbegrenzten Kilometern (gemietet bei Sunnycars). Bei der Strecke von Port Elizabeth nach Kapstadt bekamen wir ein Upgrade auf einen Toyota Verso.

Tipp: Kostenlos Bargeld abheben in Südafrika
Mit der kostenlosen DKB VISA Kreditkarte kannst du nicht nur in Südafrika, sondern weltweit kostenlos Bargeld abheben.

Uns war wichtig, dass wir beide Koffer unsichtbar im Kofferraum verstauen konnten, damit wir nichts auf der Rückbank deponieren mussten. Ein SUV ist, auch für den Krüger Nationalpark, nicht zwingend notwendig, bietet aber sicher auf den Schotterpisten mehr Komfort.


 

Blyde River Canyon und Panorama Route

Nach ca. 6 Stunden Fahrt über zunächst gut ausgebaute Straßen und dann lange Strecken über katastrophale Straßen mit riesigen Schlaglöchern und üblem LKW Gegenverkehr, erreichten wir gegen Nachmittag unser erstes Ziel, die Blyde River Wilderness Lodge. Von der Hauptstraße aus erreicht man sie über eine zwanzig minütige Fahrt über eine Schotterpiste.

Die Lodge liegt unmittelbar am Blyde River innerhalb eines Private Game Reserves mit Giraffen und Zebras. Um den Blyde River Canyon und die Panorama Route zu erreichen, musst du von hier zwar ca. 50 Minuten über den Abel Erasmus Pass nehmen, dafür sind es aber nur zwanzig Minuten zum Blyde Poort Damm, wo es auch schöne Wanderungen gibt. Und die Fahrt über den Pass bietet tolle Aussichten.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf zur Panorama Route – erstes Ziel waren die drei Rondavels (Eintritt 40R). Hier hast du eine spektakuläre Aussicht auf den Damm und das dahinterliegende Lowveld mit dem Krüger Nationalpark. Wenn es nicht grade neblig ist. Und es war neblig und ziemlich kalt, als wir ankamen.

Die drei Rondavels, Berggipfel die aussehen wie die typischen afrikanischen Rundhütten, waren nicht zu sehen. Das schien die Reisegruppen allerdings nicht zu stören, sie fotografierten fleißig in den Nebel hinein. Was bleibt ihnen auch übrig, bei ihrem straffen Zeitplan können sie leider nicht darauf warten, dass sich der Nebel lichtet.

Wir hatten Zeit. Und so warteten wir. Immer wieder trieb der Wind die Nebelschwaden für einige Sekunden auseinander und wir konnten einen Blick erhaschen. Schließlich wurde unser Warten belohnt und der Nebel lichtete sich fast gänzlich. Uns bot sich ein spektakulärer Blick auf den Blyde Poort Damm und die drei Rondavels.

Von hier aus kannst du die Panoramaroute R532 weiter nach Süden Richtung Graskop oder auch Sabie fahren und weitere Naturspektakel wie die Bourke’s Luck Potholes, Gods Window und die Berlin Falls oder die MacMac Wasserfälle besuchen.

Wir entschlossen uns aber stattdessen zum Mittagessen zur Forever Blyde River Lodge zu fahren (übrigens der einzige Spot zum Mittagessen in der Nähe) und von dort eine der Wanderungen zu machen, die hier starten. Auf dem Guinea Fowl Trail hast du nochmal irre Aussichten auf den Damm und die Rondavels, diesmal aus einer anderen Perspektive.

Wir versuchten übrigens den Weg über den Lorie Trail abzukürzen, er kreuzt den Guinea Trail ungefähr in der Mitte. Dieser Weg ist allerdings recht abenteuerlich mit einigen Kletter- und Kraxelpartien und dient nicht wirklich als Abkürzung (siehe Video).

Worlds End“, ein Aussichtspunkt innerhalb des Lodge Geländes, bot uns zum Abschluss einen tollen Blick auf die Landschaft.

Am nächsten Tag wollten wir den Canyon aus einer anderen Perspektive betrachten und fuhren in Richtung des Damms. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen Abstecher zu einem der größten und ältesten Baobab Bäume Südafrikas. Folge dafür der Beschilderung zum Upside Down Restaurant, hier gibt es leckere Pancakes. Leider ist der 2000 Jahre alte Baum vor einigen Jahren dann doch zusammen gebrochen. Es steht dort aber noch ein ca. 500 Jahre alter Baum, der ebenfalls sehr beeindruckend ist.

Vom Damm aus kannst du unterschiedliche Wanderungen machen, auch den 8 Stunden langen Hippotrail, der an einer Bergflanke oberhalb des Sees entlang führt. Uns war es allerdings zu heiß und so spazierten wir nur einmal auf dem Peninsula Trail zum See hinunter und machten dann auf dem Weg zurück noch einen kleinen Spaziergang zu einem ausgeschilderten Wasserfall. Am nächsten Morgen lag ein langer Weg in den Norden des Krüger Nationalparks vor uns.


 

Der Nyalaland Wilderness Trial – in der Nähe des Punda Maria Restcamp im Norden des Krügers

Für uns sollte nun eins der größten Abenteuer unserer Südafrika Rundreise starten, eine viertägige Walking Safari im Krüger Nationalpark. Die Walking Safaris von Sanpark starten immer sonntags und Mittwoch nachmittags. Wir hatten uns für den Nyalaland Wilderness Trail entschieden, da er im Norden des Krüger Parks liegt und aufgrund seiner Abgelegenheit weit weniger touristisch ist.

So waren wir auch nur zu viert, ein weiteres Pärchen und zwei Ranger. Die Fahrt in den Norden war übrigens sehr eintönig und deprimierend. Wir fuhren immer wieder an halbverhungertem Nutzvieh vorbei, das am Straßenrand nach dem letzten Grün suchte. Die Regenzeit hätte schon längst eingesetzt haben müssen, die Erde und Pflanzen waren völlig verdorrt und ausgezehrt. Der Krüger erlebte eine der schlimmsten Dürren der letzten zehn Jahre und viele Tiere sind verendet.

Wir bezogen ein sehr komfortables Camp ca. eine Stunde vom Punda Maria Restcamp entfernt. Von dort starteten täglich frühmorgens und nachmittags unsere Wanderungen. Die Länge der Wanderungen richtet sich dabei nach körperlicher Fitness der Teilnehmer und dem Wetter.

Hier oben auf dem Nyalaland Wilderness Trial sind insbesondere diverse Antilopen, Giraffen, Zebras, Büffel und auch Elefanten anzutreffen. Löwen, Hyänen und andere Raubtiere gibt es auch, wir hörten sie insbesondere Nachts und entdeckten frische Spuren von Löwen direkt an unserem Camp. Gesehen haben wir sie leider nicht, sie uns aber bestimmt.

Sanparks bietet insgesamt sieben verschiedene Trails im gesamten Krüger an und sie sind ein Muss für alle Naturfreaks! Die Versorgung und Unterkunft war sensationell und die Ranger geben einem faszinierende Einblicke in das Ökosystem im Krüger.

Allerdings musst du gute Augen haben um selbst die großen Kudus zu entdecken, die Tiere sind einfach unglaublich gut getarnt und oft sieht man sie nur von hinten auf der Flucht. Alkoholische Getränke für den allabendlichen Sundowner musst du dir selber mitbringen, ansonsten ist alles vorhanden.


 

Selfdriving Safari im südlichen Krüger Nationalpark

Nach unserem Abenteuer im nördlichen Krüger ging es in den südlichen Krüger in die wunderbare und luxuriöse Kambaku River Lodge direkt am Crocodile River auf dessen anderer Seite der Krüger beginnt. Als wir dort ankamen, hielt sich gerade eine Herde Elefanten am Fluss zum trinken auf. Von unserer Terrasse aus konnten wir sie wunderbar beobachten.

Das Malelane Gate befindet sich ca. 20 Minuten von der Lodge entfernt. Am nächsten Morgen waren wir pünktlich zur Öffnung um 05:30 Uhr am Gate und waren eines der ersten Autos, das in den Krüger Nationalpark fuhr. Wir warfen noch einen kurzen Blick auf das Brett mit den letzten Tiersichtungen, das an allen Gates und Camps hängt und machten uns auf zur Safari.

Wie anders die Landschaft im Süden ist! Wunderschöne Hügel und Berge erstrecken sich hier, von denen man eine tolle Aussicht auf den Krüger hat. Hier unten wimmelt es nur so von Tieren aber auch von Touristen. Das solltest du dir bewusst machen. Wenn hier ein Löwe entdeckt wird, scharen sich gleich 20 Autos um das Tier und das hat uns schon etwas schockiert.

Dennoch hatten wir einen langen aber unglaublichen Tag. Wir haben Nashörner, Löwen, Elefanten, Warzenschweine, Giraffen, Zebras, Paviane, Nilpferde, unzählige Impalas, Kudus und noch viele andere Tiere entdecken können.

Wir waren froh mit dem eigenen Auto gefahren zu sein. So kannst du selbst entscheiden, wie lange du dich irgendwo aufhalten möchtest und wohin du fahren willst. Denke nur daran, genügend Wasser mitzunehmen und halte dich unbedingt an die Regeln, die im Park herrschen!


 

Die wilden Drakensberge

Auf die Drakensberge habe ich mich mit am meisten gefreut und sie haben mich nicht enttäuscht. Martin und ich sind seit der Weltreise ziemliche Wanderfans und für uns ließen die Drakensberge keine Wünsche offen. Die Drakensberge sind ein sogenanntes Randschwellen Gebirge, das nicht durch Faltung sondern durch Erosion entstanden ist. Das Gebirge ist bis knapp 3500m hoch und somit solltest du hier immer mit plötzlichem Wetterumschwung und einem kühlen Klima rechnen.

Unsere Unterkunft war die Dalmore Guest Farm in der Nähe von Bergville am Spionkop Dam. Wir haben uns hier drei Tage lang wie zu Hause gefühlt, Andrew und Pia sind einmalige Gastgeber und bringen alle Gäste am Lagerfeuer und an der langen Speisetafel zusammen. Hier werden die Erlebnisse des Tages, der letzten Reise oder eines ganzen Lebens ausgetauscht.

Der erste Tag führte uns in den Royal Natal Nationalpark wo wir den anstrengenden aber atemberaubend schönen Tugela Gorge Trail (ca. 6 Stunden) machten. Er führte uns zum Fuß des berühmten Amphitheaters und bot spektakuläre Aussichten auf die Berge und das Flachland. Denke daran warme Kleidung mit zunehmen, der Wind kann sehr kalt sein und das Wetter schnell umschlagen.

An unserem zweiten Tag entschieden wir uns für den gemütlicheren Sphinx Trail (ca. 1 ½ Stunden) am Monk’s Cowl, der uns mindestens genauso tolle Aussichten bot. Auf dem Rückweg machten wir einen Stop bei The Purple Giraffe und aßen leckeres südafrikanisches Grillbrot und genossen den Blick auf die Drakensberge.


 

Panorama Route Midlands Meander

Nun hieß es für uns Abschied nehmen vom Osten des Landes. Die erste Etappe unserer Südafrika Rundreise sollte in Durban enden. Mit einem Inlandsflug ging es weiter nach Port Elizabeth.

Auf dem Weg nach Durban zum Flughafen kann man entweder die schnelle Tollroad N3 nehmen oder über die R103 durch die Midlands Meander fahren. Die Landschaft ist hier wunderschön mit sanften grünen Hügeln, wir fühlten uns oft als seien wir in Irland. Als Mittagsstop können wir unbedingt die Caversham Mill empfehlen, dort gibt es frische Forelle. Auf dem Weg liegt dann noch das Mandela Monument mit einem Museum und die Howick Wasserfälle.


 

Von Port Elizabeth zur Kap-Halbinsel – die Garden Route in drei Tagen

Wir haben lange hin und her überlegt, ob wir die Gardenroute in unsere Reisepläne mit rein packen oder nicht. Viele haben uns gesagt, dass sie jetzt nicht soooo spektakulär wäre und man sie auch weglassen könnte. Aber irgendwie wollten wir uns wenigstens einen Eindruck verschaffen und so quetschten wir sie doch noch in unsere Pläne.

Da wir nur drei Tage hatten, machten wir entsprechend große Sprünge. Port Elizabeth nach Knysna bzw. Brenton on Sea – Brenton on Sea nach Swellendam – von Swellendam nach Simon’s Town. Damit wir tagsüber auf dem Weg immer noch etwas machen konnten, standen wir früh auf und machten uns zeitig auf den Weg.

Auf dem Weg nach Knysna machten wir Stop am Storms River Mouth. Gegen neun Uhr waren wir recht früh und es war noch leer an der berühmten Hängebrücke über die Flussmündung. Auf dem Rückweg strömten uns die Leute nur so entgegen, es lohnt sich also früh aus den Federn zu kommen. Hinter der Hängebrücke kann man noch weiter zu einem Aussichtspunkt kraxeln, wir waren aber diesmal zu faul und sparten uns das.

Der Eintritt für den Tsitsikamma Nationalpark war übrigens mit 100 R/Person der teuerste der Reise. Der Teil der Küste ist aber wirklich beeindruckend mit den Steilklippen und dem tosenden Meer. Hier gibt es direkt unten am Meer einen Campingplatz, allerdings brauchst du hier bestimmt Oropax zum einschlafen, denn das Meer ist hier wirklich rau.

An der Bloukrans Brücke kannst entweder zuschauen wie sich die Leute von der Brücke stürzen oder es selbst versuchen. Die Bloukrans Brücke gilt mit 216 m Höhe als höchste kommerziell betriebene Bungee Jumping Brücke der Welt.

Kurz vor Plettenberg Bay machten wir Mittagspause bei „Enrico“, einem schönen Restaurant direkt am Meer mit toller Terasse. Leider waren die Muscheln etwas zerkocht aber das Fisch Carpaccio war ein Traum! Plettenberg ließen wir links liegen und fuhren gleich weiter zum Robberg Nature Reserve, Eintritt 40R/Person.

Diese kleine Halbinsel südlich von Plettenberg Bay bietet unterschiedlich lange Wanderungen und ist wirklich traumhaft schön. Die Sonne brutzelte ganz schön auf uns runter als wir gegen zwei Uhr ankamen. Wir machten eine zweistündige Wanderung und fuhren danach gemütlich weiter nach Brenton on Sea, was auf der südlichen Seite der Lagune von Knysna liegt.

Knsyna ist wirklich ein hübsches Städtchen, besonders durch seine Lage an der Lagune und mit den Bergen im Hintergrund. Hier würden wir definitiv nochmal für einen längeren Aufenthalt hinkommen.

Am nächsten Morgen entschieden wir uns gegen den Wilderness Nationalpark und fuhren zum etwas unbekannteren und recht kleinen Goukamma Nature Reserve. Hier wollten wir eine Wanderung machen. Allerdings war das Wetter so bescheiden, dass wir nur am Strand zur Mündung des Goukamma River liefen, wo der Rest eines Walkadavers lag.

Dann fing es an zu Regnen und wir entschieden uns direkt weiter nach Swellendam zu fahren. Die Strecke nach Swellendam hat uns sehr gut gefallen, es geht durch endlos hügelige Landschaft, rechts von dir befinden sich die Berge und die Sonne taucht die Landschaft in ein überirdisches Licht.


 

Swellendam – ein Paradies für Wanderer und Genießer

Bereits als wir uns Swellendam näherten, wussten wir schon, dass uns dieser Platz besonders gut gefallen wird und wir unbedingt für einen längeren Aufenthalt zurückkehren müssen. Swellendam liegt direkt am Fuße des Langeberg Massivs und hat einfach eine tolle Kulisse.

Das Städtchen gehört mit zu den ältesten in Südafrika und hat somit auch nette Architektur zu bieten. Und was Food Junkies angeht, bleiben hier keine Wünsche offen, es gibt hier einige sehr gute Restaurants. Wir waren im Powell House – der Besitzer ist wirklich eine Marke und das Ambiente sehr schön.

Leider blieben wir hier nur für eine Nacht aber wir werden definitiv zum Wandern wieder kommen. Unsere Unterkunft war das Arumvale Country House, die wir definitiv empfehlen können.


 

Über Hermanus nach Simon’s Town

Ich wage zu behaupten, dass jeder Südafrika-Reisende Hermanus besucht. Ja genau, das ist das Städtchen in dem du beim Küstenspaziergang die Wale beobachten kannst. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen, bisher haben wir sie auf all unseren Reisen immer um ein paar Tage verpasst.

Wir suchten zunächst das Infocenter auf und ließen uns eine Karte geben und erklären, wo der schönste Teil des ca. 10 km langen Coastal Walks zu finden sei. Wir fragten auch direkt nach den Walen, aber die Dame schüttelte nur den Kopf.

Sie seien schon seit drei Wochen nicht mehr gesehen worden und es seien dieses Jahr auch nur sehr wenige gewesen. Verdammt! Wieder verpasst! Naja, wir entschlossen uns ein bisschen über den Coastal Walk zu schlendern und aßen beim Burgundy Restaurant auf der Terrasse zu Mittag. Übrigens soll der Grotto Beach sehr schön sein, hier kannst du auch schwimmen gehen.

Nach einem gemütlichen Vormittag in Hermanus machten wir uns also auf nach Simon’s Town, unserem Ausgangspunkt zur Erkundung der Kap Halbinsel. Bevor wir zu unserer wunderschönen Unterkunft „Port of Call“ fuhren, machten wir noch einen Stopp bei Boulders Beach.

Er ist bekannt für seine Kolonie Brillenpinguine. Hier führt ein Holzplankenweg an den Nistplätzen vorbei und du kannst die Pinguine bei der Brutpflege beobachten. Wenn Du am Besucherzentrum Eintritt zahlst (60R), kannst du bis zu einer Aussichtsplattform am Strand laufen und dort die Pinguine beobachten.


 

Kap der guten Hoffnung und die Kap-Halbinsel

Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir uns hier mehr Zeit genommen! Ja, ja – hätte hätte und so aber mal im Ernst, warum hat uns das niemand gesagt! Alle haben uns gesagt, dass man für die Kap Halbinsel mit dem Kap der guten Hoffnung einen Tag einplanen muss, das würde reichen. Niemals, sagen wir dazu!

Unten am Cape Point und Kap der guten Hoffnung gibt es so viele Wanderungen, Strände und Buchten, die alle entdeckt werden wollen. Dann gibt es noch den unglaublichen Nordhoek Strand, an dem man auch schon einen halben Tag verbringen kann. Und du musst unbedingt an einem Donnerstag Abend zum Food Market bei Cape Point Vineyard, um bei einem Glas Wein und leckerem Essen den Sonnenuntergang zu genießen.


 

Kapstadt

Was macht Kapstadt so besonders und zu einer der beliebtesten Städte bei Reisenden? Das ist definitiv die Lage! Der Tafelberg, der Lion’s Head und das Meer bieten einfach eine Top Kulisse und sind weltweit einmalig. Wir hatten leider nur 1 ½ Tage in der Metropole und konnten uns so nur einen kleinen Überblick verschaffen. Auf den Tafelberg schafften wir es leider nicht, da die Seilbahn wie sooft wegen Wind gesperrt war.

So machten wir uns auf und entdeckten den wunderschönen Strand von Camps Bay, die V&A Waterfront wo wir super lecker im Harbour House Restaurant zu mittag aßen. Nachmittags entdeckten wir die Innenstadt mit dem Company’s Garden und einigen hübschen, im kapholländischen Stil gehaltenen Gebäuden. Den Abend ließen wir im Hipsterviertel Tamboerskloof ausklingen, praktischerweise befand sich hier auch unser nettes AirBnB Apartement.

Ein absolutes Must See ist der Kirstenbosch Botanical Garden, hier kann man sich einen ganzen Tag aufhalten und wunderbar Picknick machen. Und es starten dort auch viele Trails wie z. B. der Skeleton Gorge Trail der von der Rückseite auf den Tafelberg führt (ca. 4 Stunden).

Beim ältesten Weingut Südafrikas Groot Constantia kannst du sehr lecker Mittagessen, die Aussicht genießen und im Museum die interessante Geschichte des Weingutes kennenlernen.

Die Stadt von ihrer schönsten Seite erlebst du definitiv während eines Hubschrauber Rundflugs über Kapstadt. Der kostet zwar ca. 200,- EUR, aber es lohnt sich so was von, wie dir die Fotos beweisen.


 

Babylonstoren und die Winelands

In den Winelands hatten wir ein ganz besonderes Schmankerl – eine Nacht im Babylonstoren Weingut in Paarl. Während unseres gesamten Road Trips fingen alle an zu schwärmen, wenn wir erzählten, dass wir eine Nacht bei Babylonstoren übernachten würden. Dementsprechend freuten wir uns wie Bolle darauf. Und unsere bereits hohen Erwartungen wurden weit übertroffen! Hier geht’s zum ausführlichen Babylonstoren Erfahrungsbericht.

Was ein irres Ambiente: landschaftlich sowieso aber die Unterkünfte, das Restaurant, das Personal, die Weine – einfach traumhaft! Was wären wir hier gerne noch geblieben! Einfach nur durch den wunderschönen Garten schlendern, in dem du dir alles pflücken darfst, was da so wächst und gedeiht.

Mit dem Fahrrad über das Weingut fahren oder auf den Hügel Babel klettern, der dem Weingut seinen Namen gab, und die Aussicht genießen oder dich im Spa verwöhnen lassen. So stelle ich mir das Schlaraffenland vor.

Nach diesem Erlebnis verbrachten wir die letzte Nacht im Twice Central in Stellenbosch, einer netten Universitätsstadt mit vielen Bars und Restaurants. Die Stadt dient als Ausgangspunkt um die unzähligen Weingüter in der Umgebung zu erkunden.

Ein schöner Weg, dass zu tun sind die Bike & Wine Touren, die dich auf dem Rad zu einer bestimmten Anzahl Weingüter führt. Übrigens haben wir gehört, dass Franschhoek noch schöner sein soll. Davon konnten wir uns diesmal kein Bild machen aber wir kommen wieder und werden berichten.


 

Die Südafrika Rundreise endet

Unglaublich was wir alles erlebt haben. Eine Bush Safari in der Wildnis des Krüger Nationalparks. Wir haben Löwen und Nashörner auf der Selfdriving Safari entdeckt. Die beeindruckenden Drakensberge durchwandert.
Wahnsinnig viele Tiere entdeckt und atemberaubende Landschaften erlebt.

Viele tolle Leute kennengelernt und mega gutes Essen vertilgt. Außerdem in den schönsten Unterkünften genächtigt, die man sich vorstellen kann.

Der rauen Osten hat uns insgesamt besser gefallen, als die Garden Route. Aber die haben wir ja auch nur im Schnelldurchlauf gemacht. Der Krüger Nationalpark, die Drakensberge und die Kap-Halbinsel haben es uns besonders angetan. Hier würden wir nächstes mal gerne mehr Zeit verbringen, um noch mehr wandern zu gehen.


 

Kurzfakten:

  • 3988 km in 3 Wochen (jo, das war ’n bisschen viel)
  • Mietwagen Toyota Corolla und Toyota Verso (Upgrade)
  • Ankunft und Abflug von Johannesburg aus mit South African Airways
  • 1x Inlandsflug von Durban nach Port Elizabeth
  • 1x Inlandsflug von Kapstadt nach Johannesburg
  • Ausgaben pro Person 1.462,55 EUR (ohne Flüge)

 


 

Dinge, die wir uns hätten sparen können

  • Kreditkarte klauen lassen: Am Automaten wurde Martin reingelegt und plötzlich war die Karte weg. Der Automat war manipuliert. Wir konnten die Karte sofort sperren lassen und es ist kein Schaden entstanden. Nur der Schock blieb. Ein solcher Scam kann einem leider überall passieren. Auch zu Hause.
  • Drohne abstürzen lassen: Während eines Sundowners, mitten in der Wildnis hat Martin das GPS Signal zur Drohne verloren und sie ist abgestürzt, weil die Batterie leer war. Er hetzte mit einem Guide auf die Suche nach der Drohne und wurde glücklicherweise fündig. Bei einsetzender Dunkelheit im Busch und dem Löwen und Hyänen Geheule war das definitiv ein unvergessliches Erlebnis.
  • Kleid vergessen und durchs halbe Land nachschicken lassen: Ich habe extra ein schickes Kleid für nette Abendessen eingepackt und es prompt an der zweiten Unterkunft vergessen. Glücklicherweise konnte es mir nachgeschickt werden und ich habe es an der letzten wieder bekommen. Yippie!

 


 

Unterkünfte

Es gibt in Südafrika eine wirklich riesige Auswahl an tollen und außergewöhnlichen Unterkünften. So eine große Auswahl an netten Unterkünften kennen wir sonst aus keinem anderen Land. Wir haben uns sehr schwer getan beim vorbuchen. Deshalb hier eine Liste mit unseren Unterkünften:

  • Blyde River Wilderness Lodge – Blyde River, Traumhafte Lage & Aussicht, Top Unterkunft, Giraffen und Zebras im Areal, 20 min. Anfahrt über Schotterpiste von der Hauptstraße
  • Nyalalaland Wilderness Trail, Zelt Camp – Norden des Krügers Nationalparks, Nähe Punda Maria, Top Camp, quasi schon luxuriös mit Dusche und WC und eigenem Koch
  • Kambaku River Lodge – Malelane: Traumhafte Lage & Aussicht, Unterkunft der Extraklasse, Elefanten beobachten vom Liegestuhl aus, hier wären wir gerne länger geblieben
  • Dalmore Guest Farm – Bergville/Winterton: Traumhafte Lage & Aussicht, Top Unterkunft, Super nette Gastgeber, Alles sehr familiär – alle Gäste essen gemeinsam mit den Gastgebern, guter Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen
  • Faith, Hope & LovePort Elizabeth: Sehr klein, aber sehr günstig & sauber; Nähe zum Flughafen war für uns ausschlaggebend für eine Nacht
  • Brenton On The RocksKnysna/Brenton on Sea: Top Lage & Aussicht, an der Sauberkeit muss aber was getan werden, würden wahrscheinlich nächstes mal was anderes suchen
  • Arumvale Country House – Swellendam: Traumhafte Lage & Aussicht, Top Unterkunft, Nah an den Bergen
  • Port of Call – Simon’s Town: Traumhafte Lage & Aussicht, Top Unterkunft, Perfekter Ausgangspunkt für Kap-Halbinsel Touren, sehr nette Gastgeber, die ein Hammer Frühstück machen
  • Airbnb, 8 On Burnside – Unter Tafelberg!Kapstadt: Top Lage, Top Unterkunft, Zentral und trotzdem sehr ruhig gelegen -> mit diesem Link bekommst du 30 Euro Airbnb Reiseguthaben
  • Babylonstoren Weingut – Paarl/Simondium: Absolut traumhafte Lage & Aussicht in den Winelands, Erlebnis der Extraklasse, Nicht zu toppen!
  • Twice Central – Stellenbosch: Gute Lage, Neue Unterkunft, Nett, aber nichts außergewöhnliches

 


 

Nützliche Südafrika Reiseführer und Karten

 


 

Telefonie und Internet in Südafrika

  • Vodacom – bei Ankunft am Flughafen haben wir uns direkt eine SIM Karte von Vodacom geholt und mit 60 min Gesprächsguthaben und 1 GB Datenvolumen aufgeladen – (Kosten: ca. 25 EUR). Das hat problemlos funktioniert und wir haben alle Routen mit Googlemaps über’s Smartphone navigiert. Ansonsten gab es immer relativ gutes WLAN in den Unterkünften. Außer in den abgelegenen, da war die SIM Karte hilfreich.

 


 

Kostenlos Geld abheben in Südafrika

Mit der kostenlosen DKB VISA Kreditkarte kannst du nicht nur in Südafrika, sondern weltweit kostenlos Bargeld abheben.
 


 

Auto fahren in Südafrika

Die Straßen sind gut ausgebaut und vergleichbar mit breiteren Landstraßen. Oft kommt es aber vor, dass die Straßen riesige Schlaglöcher haben, wenn man nicht auf einer Maut Straße unterwegs ist.

Nachts zu fahren sollte man meiden, denn selbst tagsüber sind viele Menschen oder Tiere am Straßenrand und teilweise auf der Straße unterwegs.

Auf den Schnellstraßen am besten immer relativ weit links fahren, damit die Leute die es eilig haben auch überholen können. Man bedankt sich immer freundlich mit Warnblinker.
 


 

Kapstadt Tour Tipps:

Tagestour Kap der Guten Hoffnung
Fahrradtour durch Kapstadt
Alle Kapstadt Touren
 


 

Südafrika Rundreise: Karte mit Route, Unterkünften, Sehenswürdigkeiten & Restaurants

 


 

Unser Südafrika Rundreise Vlog:


 

Hast du noch weitere Südafrika Rundreise Tipps?

Hinterlasse einen netten Kommentar und teile den Beitrag.

 

Disclaimer: Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Südafrika Tourism South African Airways. Vielen Dank auch an Lobster Experience, Fairaway, NAC Helicopters und Craghoppers. Titelbild: Shutterstock-Elephant. Dieser Beitrag kann affiliate Links enthalten.