Tamarindo – Surfen, Party, Krokodile

Wellenreiten und entspannen am Playa Tamarido.

Das Rimini von Costa Rica

Seit Montag, dem 08.07.13, sind wir nun in Tamarindo. Die Fahrt hierher war lang, aber lief problemlos. Wir mussten zweimal umsteigen, einmal in La Cruz und einmal in Liberia. Im Bus von Liberia nach Tamarindo kamen wir ins Gespräch mit zwei Jungs aus Liberia, Haido und Christopher. Haido wollte unbedingt Colon in einen Euroschein tauschen. Leider hatten wir keine griffbereit. Caro hatte aber ein 2 Euro Stück in der Tasche und schenkte es ihm. Wir haben die Jungs dann immer wieder mal in Tamarindo getroffen und Haido zeigte uns ganz stolz seinen „Lucky Coin“, den er jetzt immer griffbereit hat.

Als wir in Tamarindo ankamen haben wir uns zunächst drei verschiedene Hostels angeschaut. Da wir in der Nebensaison unterwegs sind, haben wir die freie Wahl und können die Preise etwas drücken. Wir haben uns dann für das schöne Hotel Villas Macondo mit Pool entschieden. Wir liefen bei 30 Grad schwüler Hitze mit unserem kompletten Gepäck beladen über die staubigen Straßen. Caro hat’s dann leider mit dem gesamten Gepäck umgehauen, da sie nicht bemerkte, dass sich ein Schnürsenkel löste. Sie fiel in Zeitlupe wie ein Baum um. Die Folge waren zum Glück nur ein paar Schürfwunden. Aber die brennen im Salzwasser so schön.

Abends trafen wir Patricia und Nina. Die beiden Mädels lernten wir am ersten Tag unserer Reise in Alajuela kennen. Es war ein super Abend!

Für mich ist Tamarindo das „Rimini von Costa Rica“. Denn es ist hier doch sehr viel westlicher geprägt, als alle anderen Orte die wir bisher in Costa Rica gesehen haben. Ein absoluter Kontrast. Auch was die Moskitos angeht. Wenn man auch nur eine Stelle am Körper vergisst einzusprühen, hat man alles zerstochen. An den Füßen habe ich ca. 7, am Rücken 8 und am restlichen Körper auch noch mal 5 bis 7 Stiche. Ich habe ja gar nichts dagegen, dass die Moskitos mein Blut trinken wollen, aber sie sollen mir doch bitte nicht dieses juckende Zeug in die Haut spritzen!


 

Kingsfisher Tour durch die Mangroven vom Parque Nacional Marino Las Baulas de Guanacaste

Am Dienstag Nachmittag machten wir mit unserer Hotel Rezeptionistin Sandra (einer deutschen) und ihrem Costa Ricanischen Freund Mauricio eine zweistündige Bootstour durch die Mangroven vom Parque Nacional Marino Las Baulas de Guanacaste. Die beiden haben sich kürzlich erst ihr Boot gekauft und bieten die Tour namens Kingsfisher demnächst öfter an. In so einem Boot steckt eine Menge Arbeit. Es war eine schöne und private Tour. Mauricio hat ein Auge für die ganzen Tiere und Pflanzen die man im Parque Nacional entdecken kann. Neben verschiedenen Reiher- und anderen Vogelarten kann man Krabben, Spitzkrokodile und Brüllaffen erspähen. Der Fluss der durch den Parque Nacional geht mündet direkt zwischen den Playa Tamarido und den Playa Grande. Es kann durchaus mal passieren, dass sich eins der Krokodile zum Strand verirrt. Wir hatten zum Glück nicht das Vergnügen.


 

Erster Kontakt mit dem Surfboard am Playa Tamarido

Mittwochmorgen hieß es „Rauf auf’s Brett“. Bei Minor, auch Tarzan genannt (dem Cousin von Mauricio) haben wir Privatstunden genommen. Nach einigen Trockenübungen ging es mit den unhandlichen Brettern ins Wasser. Die Wellen waren teilweise gigantisch (für uns auf jeden Fall) uns es war schwer gegen sie anzukämpfen und überhaupt erst mal so tief ins Wasser zu kommen um auf’s Board zu steigen. Nach einigen erfolglosen Versuchen, stellten sich dann aber die ersten Erfolge ein. Schon ein tolles Gefühl auf der Welle zu reiten. Der Anfang ist gemacht und wir können jetzt an jedem Strand mal unser Glück versuchen und unsere Technik verbessern. Der Playa Tamarido ist für den Anfang auf jeden Fall bestens geeignet.

 


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Martin Merten
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Martin Merten

Freelance Art Director, Screendesigner & Blogger bei Martin Merten Kommunikationsdesign
Kreativer // Ideenfinder // Impulsgeber // Perfektionist // Genießer // Ironiker
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