Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter

Dresden im Winter – 7 Gründe, warum du Dresden in der kalten Jahreszeit besuchen solltest

 

Dresden im Winter – 7 Gründe, warum du Dresden in der kalten Jahreszeit besuchen solltest

Dresden ist eine wunderschöne Stadt und hat jede Menge großartige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Im Winter erstrahlt die Stadt an der Elbe im weihnachtlichen Glanze.

Wir haben für dich Dresden und die Sächsische Schweiz für ein paar Tage im Winter erkundet und zeigen dir, was du zu der kalten Jahreszeit sehen und erleben kannst. Der ein oder andere Tipp für deinen Besuch in der Adventszeit wird sicherlich dabei sein!

City Guide: 2 Tage Dresden im Winter

Neben den bekannten Dresdner Sehenswürdigkeiten schauten wir uns auf den schönsten Weihnachtsmärkten um und fuhren mit dem Schiff etwas die Elbe südwärts. Wir probierten viele Leckereien und haben zum Schluß noch ein ganz besonderes Highlight für dich zur Weihnachtszeit entdeckt! Für diesen City Guide solltest du 2 Tage in Dresden einplanen.

1. Rundgang durch Dresdens Altstadt

Gerade im Winter mit den vielen verschiedenen Weihnachtsmärkten und der festlichen Dekoration lohnt sich ein Besuch der Altstadt. Besonders Abends, wenn die Lichter erstrahlen, entfaltet sich eine besinnliche Stimmung.

Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind die Semperoper, der Zwinger, die Frauenkirche und das Residenzschloss. Die Stadt wird von seinen Besuchern vor allem für die historische Altstadt und seine barocken Schätze geliebt.

Semperoper

Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter Semperoper

Die Semperoper ist die wohl bekannteste Oper in Deutschland und Heimstätte der Sächsischen Staatskapelle. Das Opernhaus bietet zur Adventszeit immer ein wundervolles Weihnachtsprogramm an. Dieses Jahr zum Beispiel „Der Nussknacker“ mit Musik von Tschaikowsky. Die Semperoper bei Nacht hat auch von außen ihren besonderen Reiz.

Zwinger

Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter Semperoper

Direkt an der Semperoper ist der Zwinger. Ein Gebäudekomplex aus dem Barock, mit einer großen Gartenanlage. Der Zwinger beherbergt Museengalerien und ist oft Bühne für Musik- und Theaterveranstaltungen. Besonders schön ist der Glockenspielpavillon. An der Außenfassade befindet sich eine Uhr mit einem Glockenspiel aus Meißner Porzellan.

Die Glocken erklingen alle Viertelstunde. Zur vollen Stunde erklingen sie etwas länger. Um 10:15 Uhr, 14:15 Uhr und 18:15 Uhr ertönt für ca. 5 Minuten eine Glockensinfonie.

Frauenkirche

Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter Frauenkirche Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter Frauenkirche

Die Frauenkirche ist das Wahrzeichen der Stadt Dresden und ein imposantes dazu. Sowohl von außen, als auch von innen ist sie wunderschön.

Äußerst beliebt sind zur Weihnachtszeit die Gottesdienste und Orgelkonzerte. Und wenn man bedenkt, dass Johann Sebastian Bach mal an der Orgel spielte, bekommt man fast schon eine Gänsehaut.

Du solltest unbedingt den Kuppelaufstieg zur Aussichtsplattform bei einer Führung oder auf eigene Faust machen. Von dort kannst du eine grandiose Aussicht über die Stadt genießen. Die Treppen sind oben allerdings teilweise sehr schmal und nicht für jeden geeignet.

Residenzschloss

Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter Residenzschloss

Das Residenzschloss war früher das Machtzentrum der sächsischen Kurfürsten und Könige. Heute befinden sich darin fünf Museen, sowie die Kunstbibliothek und die Direktion der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Brühlsche Terrasse

Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter Brühlsche Terrasse

Von den Brühlschen Terrassen kannst du einen schönen Blick über das Elbufer genießen. Die Terrasse ist ca. 500 Meter lang und bis zu 10 Meter hoch. Sie wird auch „Balkon Europas“ genannt. Du kannst wunderbar vom Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche einen Abstecher dorthin und einen Spaziergang entlang der beeindruckenden Architekturen machen.

Fürstenzug

Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter Fürstenzug

Das größte Porzellanbild der Welt ist ziemlich beeindruckend. Es ist 102 Meter lang und auf knapp 23.000 Fliesen ist ein Bild eines Reiterzuges abgebildet. Es zeigt die Grafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige die in Sachsen zwischen 1127 und 1873 herrschten. Wie die Leute das damals hinbekommen haben, so ein Kunstwerk auf Fliesen festzuhalten, ist fast unbegreiflich. Man könnte auch fast sagen, das war die damalige Street Art oder Graffiti.

2. Dresdens Szeneviertel – die Neustadt

Bekannte Sehenswürdigkeiten in der Neustadt sind der Goldene Reiter, das japanische Palais oder die Dreikönigskirche. Wir haben uns aber besonders das Szeneviertel in der Winterzeit angeschaut.

Szeneviertel Äußere Neustadt

Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter Neustadt

In der Dresdner Neustadt gibt es viele engen Gassen und verwinkelte Hinterhöfe mit Kneipen, Restaurants und Geschäften. Es macht einfach nur Spaß dadurch zu schlendern und sich darin zu verlieren. Besonders interessant ist die Kunsthofpassage, mehrere miteinander verbundene Höfe.

Da gibt es beispielsweise einen Hof mit einer riesigen Giraffe an der Hauswand oder trompetenartige Trichter die sich an der Wand entlang schlängeln. Alle Höfe wie sind wie eine eigene Themenwelt aufgebaut. Ziemlich cool.

Wenn du gut essen gehen möchtest können wir das Restaurant „Lila Soße“ empfehlen und wenn du gemütlich auf einem Sofa einen Cocktail genießen möchtest, musst du unbedingt im „Wohnzimmer“ vorbei schauen. Die Big Lebowski Bar müssen wir dann nächstes mal probieren.

Es gibt auf jeden Fall noch viel zu entdecken!

Pfunds Molkerei

Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter Pfunds Molkerei

Die „Dresdner Molkerei Gebrüder Pfund“ wird auch „der schönste Milchladen der Welt“ genannt. Und das können wir nur bestätigen. Der Laden ist echt beeindrucken und besticht nicht nur durch Käse- und Milchprodukte, Seifen, Christstollen und andere Leckereien:

Die Besonderheit ist, dass das Innere mit 247,90 Quadratmetern handbemalten Fliesen dekoriert ist. Absolut traumhaft. Das musst du mal mit deinen eigenen Augen gesehen haben.

3. Dresdens schöne Weihnachtsmärkte

Wir haben schon in unserem Artikel zu den schönsten Weihnachtsmärkten in Deutschland den Striezelmarkt in Dresden erwähnt. Aber Dresden hat neben dem bekanntesten Weihnachtsmarkt auch noch ganz viele kleine Märkte zu bieten.

Striezelmarkt Dresden

Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter Weihnachtsmarkt Striezelmarkt

Der Striezelmarkt zählt zu den ältesten Weihnachtsmärkten in Deutschland. Bereits seit 1434 öffnet dieser Weihnachtsmarkt jährlich seine Pforten. Es ist schön über den Markt zu schlendern und sich die ganzen Stände anzuschauen.

Zahlreiche Manufakturen aus dem Erzgebirge laden an ihren Buden zum Stöbern und Entdecken von traditionellem Weihnachtsschmuck ein. Die weltgrößte Stufenpyramide beeindruckt mit ihren 14,62 Metern und stammt ebenfalls aus dem Erzgebirge.

Am Haupteingang kannst du ein paar Stufen hinauf gehen und den Markt komplett überblicken. Wenn du aber einen noch tolleren Blick über den Weihnachtsmarkt haben möchtest, dann musst du den Turm der Kreuzkirche erklimmen. Bis um 17:30 Uhr ist das möglich. Auch wenn es kalt ist, der Blick von da oben ist absolut genial.

Den weißen Glühwein von Schloss Wackerbarth solltest du dir übrigens nicht entgehen lassen – sehr lecker! Der Stand befindet sich ganz am äußeren Rand. Da ist das Gedränge auch nicht so groß.

Mittelalter-Weihnacht im Stallhof Dresden

Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter Weihnachtsmarkt Stallhof

Unser absoluter Favorit war der Mittelaltermarkt im Dresdner Stallhof. Der Markt ist klein, aber hat viel zu bieten. Die Hütten sind alle liebevoll im Mittelalter Stil gestaltet und auf die Fassaden der umliegenden Gebäuden wurden Animationen mit Schnee projiziert. Das machte eine schöne Stimmung. Wenn du Lust hast, kannst du dich außerdem in einen Zuber setzen und deinen Glühwein dort trinken.

Es gibt natürlich – wie im Mittelalter so üblich – sehr viele Grillgerichte mit Fleisch, aber auch für Vegetarier ist etwas dabei.

Bei dem Stand von „The Black House – Scottish Ale & Wiskhey Tavern“ probierten wir etwas für uns außergwöhnliches: einen Hot Cider, statt eines Glühweins. Wir dachten erst das schmeckt nicht, aber es schmeckt viel besser als Glühwein und es ist nicht so süß. Also unbedingt mal probieren!

Als in diesem Ambiente plötzlich eine Gruppe Blechbläser die Titelmelodie von Herr der Ringe und Game of Thrones spielte war der Abend natürlich perfekt.

Advent auf dem Dresdner Neumarkt

Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter Weihnachtsmarkt Neumarkt

Auch den Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt fanden wir sehr schön. Hier ist alles etwas weitläufiger und nicht so eng. Als wunderschöne Hintergrundkulisse erstrahlt die Frauenkirche in weihnachtlichem Glanze.

Hier mussten wir uns die ganze Zeit zurückhalten nicht doch noch schönen Weihnachtsschmuck zu kaufen. Unsere Koffer waren schon so voll. Besonders die schönen Weihnachtssterne haben es uns angetan. Die geben so ein wohliges und gemütliches Licht ab.

Elbhangfest-Weihnachtsmarkt

Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter Weihnachtsmarkt Loschwitz

In Loschwitz gibt es einen glanz kleinen und süßen Weihnachtsmarkt. Dort kannst du einen Advents-Bummel bei Glühwein- und Bratapfelduft machen und dich auf dem Kunsthandwerkermarkt im romantischen Ambiente inspirieren lassen. Weihnachtliche Stimmung kommt durch Posaunenchöre und Weihnachtslieder auf.

Wenn du Zeit hast, kannst du auch noch mit der Schwebebahn in Loschwitz fahren. Als gebürtiger Wuppertaler muss ich natürlich dazu sagen, dass die Wuppertaler Schwebebahn um einiges cooler ist!

5. Schaufelraddampfer-Fahrt auf der Elbe

Dresden Sehenswürdigkeiten im Winter Weihnachtsmarkt Schiffrundfahrt

Nachdem du den ganzen Tag in der Stadt rumgelatscht bist, freuen sich deine Füße sich mal endlich auszuruhen. So ne Dampfer Fahrt ist nur was für alte Omas und Opas? Von wegen. Natürlich machen sie den Großteil auf dem Schiff aus, aber mit so einem Schaufelraddampfer das hat schon was.

Das Schiff fährt vorbei an Sehenswürdigkeiten wie „Schloss Albrechtsberg“ oder dem „Lingnerschloss“. Bei der weihnachtlichen Abendbeleuchtung ist das echt schön. Ebenfalls kannst du das Villenviertel Dresden-Blasewitz sehen.

Der Dampfer mit dem wir gefahren sind ist bis zur Brücke „Blaues Wunder“ gefahren und wieder zurück. Wenn du lieb fragst lassen sie dich, so wie uns, auch sicherlich in Loschwitz raus und dann kannst du den Elbhangfest-Weihnachtsmarkt besichtigen. Zurück kannst du einfach mit dem Bus in die Innenstadt.

6. Sächsische Köstlichkeiten

In Sachsen ist deftige Küche zu Hause. Aber in Dresden gibt es eine tolle Vielfalt jenseits deftiger Küche. Beliebt sind der Sächsische Sauerbraten oder die Kartoffelsuppe mit Würstchen.

Direkt an der Frauenkirche findest du zwei besonders beliebte Restaurants. Den Pulverturm und das Dresden 1900, in dem wir essen waren.

Im Dresden 1900 bekommst du neben oben genannten Gerichten natürlich auch Schnitzel. Von außen eher unscheinbar, verbirgt sich im inneren eine alte Straßenbahn, in der du essen kannst. Hier waren schon unzählige Prominente, Stars und Sternchen zu Gast, wie Otto oder Roy Black.

Eine modernere Küche findest du in der Dresdner Neustadt, beispielsweise im „Lila Soße“. Teilweise deutsche Küche wird hier neu angerichtet und als Tapas serviert. Wirklich schmackhaft und toll angerichtet.

7. Extra Tipp: Schloss Moritzburg und die Aschenbrödel Ausstellung

Schloss Moritzburg Aschenbrödel

Ok, ok… ist nicht direkt in Dresden, aber: auf unserem Weg von Wiesbaden Richtung Dresden entdeckten wir im Magazin der Deutschen Bahn ein Foto von Schloss Moritzburg. Und wir waren ganz begeistert, dass es sich nicht weit von Dresden befindet. Das Schloss diente als Jagdschloss für August des Starken. Berühmt wurde es als Filmkulisse des deutsch-tschechischen Films “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, der jedes Jahr zur Weihnachtszeit Millionen von Zuschauern entzückt. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen!

Es ist wirklich wie im Märchen, absolut bezaubernd! Und die Ausstellung zum Film, die hier jedes Jahr rund um Weihnachten aufgebaut wird ist definitiv eine Besichtigung wert. Und es ist wirklich nicht weit von Dresden entfernt.

Dresden Hotels & Unterkünfte:

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Dresden Tour Tipps:

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Hast du noch weitere Tipps für Dresden?

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9 Kommentare

  1. Schöner Artikel – nix wie hin!

  2. Hallo, dies ist eine interessante Webseite die mir hilft meine Reise nach Dresden vorzubereiten um mir die vielen Sehenswürdigkeiten und einige Museen anzuschauen. Ich reise im Mai für 5 Tage und werde mir, wenn ich Zeit habe auch die Umgebung von Dresden ansehen. Im späten Frühjahr ist es dort sicher nicht weniger schön.
    Viele Grüße
    Rosi

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