Portugal Rundreise Sehenswürdigkeiten, Tipps und Highlights – Von Lissabon nach Porto

Portugal Rundreise – Was du in 7 Tagen von Lissabon nach Porto gesehen und gemacht haben solltest

Portugal Rundreise – Was du in 7 Tagen von Lissabon nach Porto gesehen und gemacht haben solltest

Portugal Rundreise Sehenswürdigkeiten, Tipps und Highlights

Der Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von Paul Camper. Dieser Artikel enthält Werbelinks mit unseren Empfehlungen. Mit der Buchung/dem Kauf über einen der Links erhalten wir eine Provision, mit der du unsere Arbeit unterstützt. Dich kostet es natürlich nichts extra! Danke für deine Unterstützung!

Bei unserer 7-tägigen Portugal Rundreise von Lissabon nach Porto haben wir uns für eine Reise mit einem Campervan entschieden, da wir unabhängig sein wollten und so alle Freiheiten genießen konnten.

Unsere Liebe zum Camperlife haben wir auf unserer Weltreise entdeckt. Damals waren wir sowohl in Neuseeland als auch in Australien für je 2 Monate mit Campervans unterwegs.

Wir lebten in Neuseeland noch in einem winzigen Bus, in dem wir nicht mal stehen konnten. In Australien entschieden wir uns für einen etwas besseren Hightop Campervan mit integrierter Küche, aber ohne WC.

Mittlerweile sind wir ganz gerne auch mit luxuriöseren Wohnmobilen unterwegs, die self-contained sind. Also ein WC und eine Dusche haben. So ist man nicht auf Campingplätze angewiesen.

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So auch auf unserem Portugal Rundreise von Lissabon nach Porto. Hier stellte Paul Camper uns ein Alkoven-Wohnmobil zur Verfügung. Die Plattform vermittelt, ganz ähnlich wie AirBnB es mit Wohnungen macht, Camper von Privatpersonen. Eine coole Idee, da die meisten ihren Camper ja nur für ihren Urlaub nutzen können.

Was wir am Camperlife so lieben

Wenn du einmal mit dem Camper unterwegs warst, willst du es immer wieder tun. Es ist einfach so unkompliziert!

1. Du hast immer alles dabei

Und das Beste: Du hast einfach immer alles dabei. Also keine Streitereien wegen hungrigen Mägen. Wir streiten uns nämlich meistens, wenn wir “hangry” sind. Du machst dir einfach schnell noch ein kleines Mittagessen im Camper bevor es zum Sightseeing geht.

Und auch so hast du eigentlich immer alles dabei. Du hast dich morgens zu warm angezogen? Kein Problem, geh doch einfach in den Camper dich umziehen. Ziemlich praktisch.

2. Du sparst Geld

Ok, das können wir ganz so pauschal vielleicht nicht sagen. Das kommt ja doch sehr auf die Dauer und vor allem dein Camper Modell an. Aber grundsätzlich musst du kein Geld für Restaurants ausgeben. Du kommst viel günstiger Weg, wenn du einfach “zu Hause” im Camper isst. Und das meistens an den schönsten Spots direkt am Meer!

3. Du wirst dir der begrenzten Ressourcen bewusst

Auch wirst du wieder für Ressourcen wie Wasser, Strom und Gas sensibilisiert. Das Wasser im Tank ist endlich und so musst du dir gut überlegen, wieviel du für was verwendest.

Und wo du es wieder auffüllen kannst, wenn du nicht eh auf Campingplätzen übernachtest. Genauso sieht es mit Strom und Gas aus. Wie lange kommst du über die Runden, ohne alle deine Geräte (Smartphone, Powerbank, etc.) zu laden?

4. Du kannst die Unabhängigkeit genießen

In Portugal ist Wildcampen offiziell verboten. Gerade in der Nebensaison ist es aber oft geduldet. Und da wir ja eine Toilette und Dusche an Bord hatten, haben wir das voll ausgenutzt. Und diese Unabhängigkeit ist einfach unbezahlbar. Schlafen und Essen wo du gerade lustig bist!

Übrigens, wenn du keine Toilette in deinem Camper hast, also nicht „self-contained“ bist – nimm dir bitte eine Camping Toilette mit. Es gibt echt nix Ekligeres, als an einem Platz zu stehen, an dem zwanzig Camper vor dir in die Büsche gemacht haben.

Das führt nämlich dann auch zu den Verboten. Vom Müll ganz zu schweigen, den viele hinterlassen, obwohl sie selbst die wunderschöne Natur und Landschaft genießen wollen.

Portugal Rundreise Tipps – In 7 Tagen von Lissabon nach Porto

Der grobe Plan für unsere Portugal Rundreise war an der Küste entlang in Richtung Porto zu fahren. Ob wir es bis Porto schaffen würden oder nicht, war uns erstmal egal. Wir wollten uns einfach ein bisschen treiben lassen und vor allem das Meer und die Sonne genießen.

Welche Stationen wir auf dem Weg in den Norden eingelegt haben und was du alles sehen und erleben kannst, stellen wir dir in den folgenden Punkten vor.

1. Cabo da Roca – Am westlichsten Punkt Europas stehen

Portugal Roadtrip Cabo da Roca Klippen

Eigentlich wollten wir nach unserer Ankunft direkt nach Sintra fahren, um das märchenhafte Örtchen zu erkunden. Aufgrund der mega kurvigen und engen Straßen dort, entschieden wir uns dagegen. Wir besuchten es dann später ganz bequem von Lissabon aus mit dem Zug.

Stattdessen starteten wir unseren Portugal Rundreise mit dem westlichsten Punkt Europas, dem Cabo da Roca. Auch hier fährst du über schmale und kurvige Straßen. Dir kommen ständig riesige Reisebusse entgegen, die gar nicht einsehen, langsamer zu fahren oder gar Platz zu machen. Da kamen wir schon ganz schön ins Schwitzen.

Dennoch erreichten wir unbeschadet das Kap und bekamen sogar noch einen Parkplatz. Die Küste ist hier wunderschön mit ihren Steilklippen und der Atlantik brandet mit aller Macht heran. Allerdings wuseln hier auch Massen an Reisenden herum und jeder versucht das perfekte Instagram Bild zu machen.

Eigentlich wollten wir dann noch runter zum Strand Praia da Ursa aber leider fanden wir am Straßenrand für unser Riesenschiff nicht den passenden Parkplatz. So machten wir uns gemütlich auf in Richtung Norden.

Unseren ersten Stellplatz fanden wir oberhalb der Einmündung des Rio Lisandro auf einem großen Parkplatz. Wir wollten hier nur einen kurzen Stopp auf dem Weg zu einem Campingplatz in Ericeira machen.

Portugal Roadtrip Foz Lisandro

Die Aussicht von hier oben auf die Bucht mit unzähligen Surfern war aber so grandios, das wir gar nicht weiterfuhren.

Zum Sonnenuntergang schnappten wir uns zwei Bierchen und liefen hinunter zum Strand. So sieht echtes Camperlife aus!

2. Echte Dinos im Dinoparque Lourinha bestaunen

Gibt es etwas schöneres als vom Meeresrauschen geweckt zu werden? Den ersten Kaffee vor deinem Camper mit Blick auf eine wunderschöne Bucht zu genießen? Ich glaube kaum.

So genossen wir ganz gemütlich unser erstes Camper-Frühstück nach einem morgendlichen Lauf entlang der Küste. Hach, wie herrlich!

Dann ging es weiter Richtung Norden: Ziel für heute die Peniche Halbinsel. Von dort sollte es dann ins mittelalterliche Städtchen Óbidos gehen. Auf dem Weg dorthin begegneten uns immer wieder große Schilder „Dino Parque Lourinha“.

Da insbesondere Martin ein großer Dinofan ist, überlegten wir hin und her, ob wir einen Abstecher wagen sollten. Ich wollte auch unbedingt wissen, was es damit auf sich hat. Der Dinopark lag direkt auf unserem Weg und wir kamen somit nicht drum rum, mal einen Blick zu werfen.

Vor Ort angekommen war klar, da müssen wir rein! Schon der Eingang des Parks mit einem riesigen Saurier über dem Tor war genial. So schlenderten wir 1 ½ Stunden durch den erst im Februar 2018 eröffneten Park. Überall drangen uns die Stimmen der Echsen entgegen.

Der Park ist wirklich liebevoll gestaltet und grade Kinder werden begeistert sein. Wir fanden ihn auch cool, allerdings mit 12,50 € für Erwachsene definitiv zu teuer. Übrigens: Die ausgestellten Dinofiguren wurden alle in Deutschland hergestellt.

3. Lecker Essen auf der Peniche Halbinsel

Portugal Roadtrip Peniche Halbinsel

Wir hatten in jedem Fall eine Menge Spaß. Anschließend fuhren wir weiter nach Peniche. Wir umrundeten die Insel einmal und legten hier und da einen Foto-Stopp ein.

Zum Übernachten entschieden wir uns dann für eine große Wiese vor der Stadtmauer. Von dort konnten wir bequem zu Fuß in die Innestadt laufen.

Von Peniche aus kannst du mit dem Boot einen Ausflug zum Reserva Natural das Berlengas unternehmen. Das ist eine vorgelagerte Inselgruppe mit tollen Klippen, einem Fort und seltenen Vögeln und Pflanzen.

Wir haben den Ausflug diesmal nicht gemacht. Lass uns doch mal einen Kommentar mit deinen Eindrücken da, falls du ihn gemacht hast!

Zum Abendessen gingen wir ins Entre Tapas, wo wir das erste Mal die portugiesischen Tapas probierten. Das Restaurant gehört definitiv zu den besten, die wir während unserer 7-tägigen Portugal Rundreise besucht haben. Der Octopus Salat war einfach unglaublich und die Preise absolut erschwinglich (eine Flasche Rotwein für 8,90 €).

Als Digestif tranken wir dann wie es sich gehört einen Portwein. Martin einen Roten und ich einen Weißen. Martins Ding ist es nicht, ich fand den roten besser als den weißen.

4. Über die Stadtmauer des mittelalterlichen Städtchens Óbidos schlendern

Eigentlich wollten wir schon etwas früher aufstehen, um nicht zu spät nach Óbidos zu starten. Aber wir kamen nicht so recht aus den Federn. Jetzt im September ist es hier um 8:00 Uhr noch dämmrig, so dass ich immer das Gefühl hatte, es sei erst 7:00 Uhr.

Es tat aber auch einfach mal gut, alles etwas langsamer angehen zu lassen. Insbesondere nachdem die letzten Reisen doch sehr arbeitsintensiv und durch getaktet waren. Und das war ja auch das schöne an unserem Portugal Rundreise, das wir uns einfach treiben lassen konnten.

So erreichten wir Óbidos, etwas im Landesinneren gelegen, erst gegen 11 Uhr. Das war allerdings perfektes Timing, denn erst jetzt begann sich der Frühnebel aufzulösen.

Allerdings kamen mit uns auch noch einige Reisebusse an und ganze Scharen an anderen Touristen drängten sich durch das Stadttor.

Es gibt einen Hauptweg durch das Städtchen in Richtung Burg. Hier befinden sich auch die ganzen Souvenir Stände und es ist am meisten los. Biege am besten recht zügig von diesem Weg in die kleinen Nebengassen ab, dann bist du bald wieder ganz allein.

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Ein interessantes Phänomen, das selbst in solch überlaufenen Städten wie Venedig funktioniert. Kaum folgst du nicht mehr blind den Massen, sondern biegst einfach nach links oder rechts ab, bist du wie in einer anderen Welt.

Die Stadtmauer von Óbidos ist vollständig erhalten und du kannst auf ihr fast die komplette Stadt umrunden. Übrigens eher nichts für Leute mit Höhenangst, es gibt nach innen kein Geländer.

Wir liefen auf der Stadtmauer bis zur Burg. Diese kann allerdings nicht besichtigt werden, hier befindet sich ein Hotel und Restaurant.

5. Nazaré – Die gigantischen Wellen des Praia du Norte bestaunen

Portugal Praia du Norte

Von Óbidos führte uns unser Portugal Rundreise wieder an die Küste, und zwar nach Nazaré. Allerdings fuhren wir gar nicht in den Ort sondern direkt an den berühmten Surfstrand Praia du Norte. Allerdings ist der Strand nix für blutige Anfänger und auch nicht zum Schwimmen geeignet.

Durch einen unterirdischen Canyon vor der Küste türmen sich die Wellen hier insbesondere im Winter zu gigantischen Brechern auf.

Hier wurde der Weltrekord der höchsten jemals gesurften Welle aufgestellt: über 23 Meter! Als wir dort waren, waren die Wellen vielleicht 2-3 Meter und die Kraft mit der sie auf den Strand trafen, hat uns absolut fasziniert.

Wir trafen bereits gegen 16 Uhr am Strand ein, packten unsere Handtücher und die Kamera ein und machten es uns am Strand gemütlich.

Stundenlang kannst du hier dem Meer bei seinem Spiel zu schauen, Leute beobachten, die dann doch zu dicht ans Wasser gehen und sich dann mit einem Sprint vor dem herannahenden Wasser in Sicherheit bringen.

Tatsächlich kamen dann noch zwei Surfer, der ältere der beiden wagte sich dann in die Fluten und paddelte ein wenig mit seinem Surfboard durch die Wellen.

Portugal Sonnenuntergang Praia du Norte

Und dann kam ein gewaltiger Sonnenuntergang, so kitschig wie aus irgendeinem Schnulzenfilm. Drei Reiter rundeten das ganze dann noch ab und wir konnten uns gar nicht satt sehen. Wir fanden einen super Stellplatz direkt am Strand und schliefen zum Geräusch der tosenden Wellen ein.

6. Die Universitätsstadt Coimbra besuchen

Heute stand mit 1 ½ Stunden eine etwas längere Fahrt auf dem Programm. Wir fuhren wieder von der Küste weg in die Universitätsstadt von Coimbra.

Da das Städtchen auch sehr verwinkelt und eng ist, parkten wir mit dem Camper vor der Brücke Ponte de Santa Clara. Von dort liefen wir zu Fuß in die Stadt.

Coimbra wird häufig mit Heidelberg verglichen. Die Lage und der Fakt, das beides alte Universitätsstädte sind, kommen hierbei zum Tragen. Und wir fühlten uns wirklich an Heidelberg erinnert.

Wir liefen durch die verwinkelten Gässchen und zahlreichen Treppen bis hoch zur prachtvollen Universität. Von hier oben hast du einen schönen Blick auf die Stadt und die Gebäude sind einfach bezaubernd.

Sehenswert ist in jedem Fall die berühmte, alte Bibliothek mit dem „schönsten Barockraum Portugals“, wie der uralte Olimar Reiseführer meiner Eltern behauptet.

Coimbra-Universitäts-Kapelle

Und auch die Universitätskapelle und der prunkvolle Zeremoniensaal lohnen einen Blick.

Von der Bibliothek aus liefen wir wieder ein Stück in die Stadt zum Mittagessen. Normalerweise suchen wir eher abseits des Trubels etwas, aber was wir raus gesucht hatten war leider geschlossen. So gingen wir ins Tapas nas Costas, das sehr lecker war und trotz Hotspot auch nicht überteuert.

Anschließend liefen wir zur Igreja de Santa Cruz, die mir sehr gut gefiel. Sie hat einen wunderschönen Innenhof, den Claustro do Silencio, in dem es tatsächlich herrlich ruhig war. Beeindruckend ist auch das manuelinische Chorgestühl.

Insgesamt verbrachten wir 5 Stunden in Coimbra und wir hätten mit Sicherheit auch noch länger bleiben können. Uns zog es aber weiter zu unserem nächsten Stopp unseres Portugal Rundreises.

7. Aveiro – einen Abstecher ins kleine Venedig Portugals machen

Portugal Camping

Diese Nacht verbrachten wir zum ersten und letzten Mal auf unserer 7-tägigen Portugal Rundreise auf einem Campingplatz. Wir mussten dringend unser Technikequipment aufladen. Und das geht nur, wenn der Camper an eine Stromquelle angeschlossen ist.

Also übernachteten wir auf dem Orbitur Camping Park da Vagueira. Er ist schön in einem Pinienwald gelegen. Da die Hauptsaison bereits um war, war es angenehm ruhig. Wir zahlten für den Stellplatz mit Strom 19 Euro.

Am nächsten Morgen machten wir eine Joggingtour zum zwei Kilometer entfernten Strand. Der Ort Vagueira ist nicht sehr schön und bis auf die Strandpromenade gibt es hier nichts interessantes.

So fuhren wir nach einem gemütlichen Frühstück gleich weiter nach Aveiro. Parken kannst du deinen Camper am Busparkplatz unter der Autobahnbrücke. Von dort bist du in zwei Minuten am Kanal.

Den liefen wir erst einmal bis zur hübschen Ponte de Carcavelos über die wir den Kanal überquerten und Richtung Innenstadt schlenderten. Hier herrscht ein buntes Treiben, es gibt viele Cafés und Restaurants. Wenn du Lust hast kannst du eine Fahrt mit den farbenfrohen Booten unternehmen.

Portugal Aveiro bunte Boote

Wir schlenderten einfach nur ein wenig durch die Gassen. Zwei Stündchen sind ausreichend und nach einem Mittagessen machten wir uns auf zur Küste von Aveiro, in den süßen Strandort Costa Nova.

8. Die bunten Häuser von Costa Nova

Costa Nova ist ein beliebter Urlaubsort – kein Wunder bei dem schönen Strand mit Promenade und vor allem den bunten Häusern hier.

Wir machten wirklich nur einen kurzen Abstecher, da wir lieber unseren Portugal Rundreise nach Porto fortsetzen wollten. In Costa Nova kannst du aber ohne weiteres ein paar Tage bleiben. Sei es zum Surfen oder einfach zum Relaxen und Schlemmen.

9. Porto – einen Portwein in der goldenen Stadt am Douro trinken

Für Porto hatten wir uns einen kostenlosen Stellplatz am Ufer des Douro rausgesucht. Der Parkplatz ist perfekt gelegen. In nur zwanzig Minuten Fußweg am Ufer entlang erreichst du das pulsierende Leben von Vila Nova de Gaia.

Da wir bereits um 18 Uhr an unserem Stellplatz ankamen machten wir uns auch gleich auf in Richtung der Weinkellereien am Fuße der stählernen Brücke Ponte Luis I. Die Promenade bietet dir einen wunderbaren Blick auf Porto und abends wird alles in goldenes Licht getaucht.

Wir tranken dann noch ein, zwei Portwein Cocktails auf der Dachterasse des Porto Cruz und genossen die wunderbare Atmosphäre.

Den nächsten Tag erkundeten wir Porto bevor wir uns am Nachmittag wieder Richtung Süden aufmachten. Zu Porto wird es bald noch einen eigenen Artikel mit allen Infos geben, den wir dann hier verlinken.

Was du für deinen perfekten Portugal Rundreise wissen solltest

Du kannst deinen Roadtrip entweder mit dem Auto machen oder so wie wir mit dem Camper.

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Enge und kurvige Straßen

Wenn du mit dem Camper unterwegs bist, achte darauf, dass du mit einem Wohnmobil oft nicht ins Zentrum der kleinen Städtchen kommst. Die Gassen sind überall sehr schmal und oft auch kurvig.

Wir haben unterwegs den ein oder anderen getroffen, der sich den Alkoven oder die Seite des Wagens zerstört hat. Die Straßenschilder und Laternen ragen oft in die Straße rein, lieber etwas weiter links vom Straßenrand fahren.

Wildcampen in Portugal

Wie bereits erwähnt ist Wildcampen in Portugal offiziell verboten. Wir waren in der Nebensaison unterwegs und hatten keine Probleme.

Wenn du wild campst möchten wir dich wirklich bitten, allen Müll wieder mit zunehmen und bitte bitte eine Toilette zu benutzen. Dann können sich alle nachfolgenden Reisenden auch noch an dem Platz erfreuen.

Es gibt einige praktische Apps für die Stellplatzsuche. Wir waren mit park4night unterwegs. Da sind zwar die meisten Bewertungen und Beschreibungen auf französisch, wir fanden sie trotzdem sehr hilfreich.

Das waren unsere Stellplätze, wir haben sie dir in Google Maps verlinkt:

Campingplätze in Portugal

Während unseres Portugal Rundreises waren wir zwar nur auf einem Campingplatz, haben uns aber diverse im Netz angeschaut. Leider sind die Campingplätze den Bewertungen nach zu urteilen oft recht veraltet. Da bedarf es mal einer Sanierung.

Wir waren auf dem Orbitur Campingplatz in Vagueira und auch hier waren die Sanitärenanlagen etwas in die Jahre gekommen. Dennoch war alles sehr sauber und gepflegt.

Schmutzwasser Entleerung außerhalb der Campingplätze

Per Zufall haben wir auf dem Weg zum Dinopark in Lourinha einen Intermarché Supermarkt mit Dump-Station entdeckt. Das war super praktisch, wir konnten dort unsere Grauwasser und die Toilette entleeren und Frischwasser auffüllen.

Leider hat diesen Service aber nicht jeder Intermarché. Wir haben noch zwei weitere aufgesucht, die das nicht anboten. Wir durften einmal unser Grauwasser an einer Tankstelle in den Kanal geben. Einfach mal fragen.

Für die Toilette fragten wir einmal bei einem Campingplatz, ob wir sie gegen einen kleinen Betrag leeren dürften aber das war nicht möglich.

Portugal Rundreise Einkäufe

Du findest in jedem größeren Ort Supermärkte wie Intermarché, Continente oder auch Lidl. Oder du kaufst frisch auf dem Markt und in kleinen Lädchen in den Orten ein.

Für die Grundausstattung ist so ein Supermarkt dann doch recht praktisch, allein wegen der Parkplätze. Aber Obacht, oft gibt es dort Sonnensegel und wenn du mit einem Alkoven Wohnmobil unterwegs bist sind diese zu niedrig!

Die beste Reisezeit für deine Portugal Rundreise

Wir waren Ende September unterwegs und das Wetter war herrlich. Die Sonne konnte noch richtig heiß werden, so dass wir zwischen 25 und 28 Grad hatten. Allerdings kühlt es auch hier um diese Jahreszeit abends schon deutlich ab. Und der Wind ist frisch!

Du solltest also immer eine Strickjacke oder einen Pulli zum überziehen dabei haben. Auch lange Hosen empfehlen sich für abends. Morgens kann es hier im Zentrum Portugals neblig sein, gerade Richtung Norden.

Unsere Top-Restaurants zwischen Lissabon und Porto

Wir haben oft gehört, dass Essen in Portugal sei jetzt nicht soooo gut. Das können wir nicht bestätigen. Vielleicht sind die Tapas auf die Dauer etwas langweilig, weil es wie in Spanien immer dasselbe ist. Aber es gibt ja auch “richtige” Restaurants. Im folgenden findest du die Restaurants, die wir besucht haben. Wir hoffen, dir schmeckt’s!

Unsere Portugal Rundreise Stellplätze, Sehenswürdigkeiten und Restaurants auf einen Blick

 

Portugal Reiseführer

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Carolin Steig

Carolin Steig

Projektmanagerin, Bloggerin & Weltreisende bei WE TRAVEL THE WORLD
Am liebsten draußen in der Natur unterwegs. Entweder zu Fuß oder mit ihrem Islandpferd.
Carolin Steig

7 Kommentare

  1. Toller Beitrag! Da bekomme ich direkt wieder Lust auf Portugal :) nach meinem Auslandssemester dort, liebe ich es echt Blogbeiträge über Portugal zu lesen & in den Erinnerungen zu schwelgen! Wir haben auch einen ähnlichen Trip von Lissabon aus in den Norden gemacht :)
    Ganz liebe Grüße
    Wanda von https://findmeunderthepalms.com

    • Hi Wanda,

      danke für deinen Kommentar. Wir waren das erste Mal in Portugal unterwegs und waren echt begeistert. Wir werden also definitiv wieder kommen und mehr vom Land erkunden.
      Viele Grüße

      Caro

      • Liebe Caro,
        ja, Portugal ist echt so abwechslungsreich, obwohl es nicht besonders groß ist. Madeira und die Azoren müssen auch wunderschön sein!
        Liebe Grüße
        Wanda

  2. Ohhhh maaaaan. Danke! Jetzt wollen wir direkt wieder nach Portugal 😂
    Letztes Jahr sind wir auch von der Algarve nach Porto ge-roadtrippt. Allerdings hat uns der Teil ab Lissabon auch erst so richtig gut gefallen. Tolle Ziele habt ihr da besucht 😍

    Grüße
    Madlen & Ben

    • Hallo ihr Zwei,

      danke für euren Kommentar. Freut uns, dass wir eure Reiselust wieder entfachen konnten :-) Ja es war echt eine schöne Zeit und wir werden auf jeden Fall nochmal wieder kommen.
      Viele Grüße

      Caro

  3. Ich erinnere mich an diese Reise wie gestern erst und würde sofort wieder losfahren.

    • Wir kommen mit :-D

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