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Sächsische Schweiz: 7 traumhafte Dinge, die du im Winter erleben kannst

Sächsische Schweiz: 7 traumhafte Dinge, die du im Winter erleben kannst

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Deutschland ist ein wundervolles Land. Jedes Mal wenn wir von einer Fernreise zurückkehren stellen wir wieder fest, was für ein Glück wir haben. So ein abwechslungsreiches Land! Und die schönsten Reiseziele liegen doch meist so nah. Du brauchst nicht in den Flieger steigen, sondern kannst dich gemütlich in die Bahn setzen und treiben lassen.

Für uns ging es diesmal nach Dresden und in die Sächsische Schweiz. So wird das auf der deutschen Seite liegende Elbsandsteingebirge genannt. Sie umfasst bizarre Felsformationen mit toll klingenden Namen wie “Falkenstein”, “die Bastei” oder “Schrammsteine”.

Wir haben die Sächsische Schweiz und auch Dresden für dich im Winter erkundet und zeigen dir, was du zu dieser Jahreszeit so alles erleben kannst:

1. Mache eine Winterwanderung zu den Schrammsteinen

Sächsische Schweiz Schrammsteine Wanderung Schrammsteine Sächsische Schweiz

Die Sächsische Schweiz bietet sich auch im Winter hervorragend zum Wandern an. Jetzt wo kein Laub mehr an den Blättern ist, hast du auch von unten immer wieder tolle Blicke auf die schroffen Felsen. Und es sind auch an den bekannten Spots kaum Leute unterwegs.

Unsere erste Wanderung führte uns mit unserer Nationalparkführerin Daphna zu den Schrammsteinen. Du kannst die Wanderungen im Nationalpark Sächsische Schweiz auch auf eigene Faust unternehmen. Die Wanderwege sind alle bestens ausgeschildert und du kommst auch immer wieder an großen Informationstafeln vorbei. Mit einem Guide bekommst du einen Einblick in Flora und Fauna sowie die Entstehungsgeschichte des Elbsandsteingebirges.

Die Schrammsteine gelten als Herzstück der Sächsischen Schweiz. Nach einem allmählich ansteigenden Weg kletterst du schließlich über Leitern und Stufen immer weiter hinauf. Spätestens jetzt wird dir so richtig schön warm. Wenn du dann oben ankommst und sich der Blick über die Felsen und die sie umgebende Landschaft öffnet, kommst du aus dem Staunen nicht mehr raus.

Du kommst dir vor wie in einem anderen Land, mit den Tafelbergen die sich ringsum dich herum immer wieder aus dem dichten Wald empor strecken. Und direkt vor dir die Felsnadeln der Schrammsteine, die übrigens auch für Kletterfreaks zugänglich sind.

2. Erkunde das Winterdorf Schmilka

Winterdorf Schmilka Mühle Winterdorf Schmilka Mühle

Das ehemalige Grenzdorf Schmilka hat mit den gleichen Problemen wie viele andere kleine Örtchen in Deutschland zu kämpfen: Überalterung und abwandernde Bewohner. Und das bei einer so perfekten Lage in mitten des Nationalpark Sächsische Schweiz. Dass das so nicht weiter gehen kann dachte sich auch Hotelier Sven-Erik Hitzer und entwickelte hier ein neues Konzept. Er kaufte viele der leer stehenden Häuser und ließ sie liebevoll sanieren. So ist hier das Bio Dorf Schmilka entstanden, dass sich als Leitspruch 100% Bio auf die Fahnen geschrieben hat. Und das wird hier von der Sanierung bis hin zur Innenausstattung der Räume konsequent durch gezogen.

Im Winter verwandelt sich der Platz rund um die alte Mühle zum Winterdorf Schmilka. Mit Glühwein und Bio Bier kannst du hier die winterliche Stimmung genießen. Oder dich, so wie wir, einfach in einen der zwei Badezuber setzen und dich einem Bieraufguss unterziehen. Dan, unser Saunameister, war eine absolute Marke und hat uns wunderbar betreut. Nach der Wanderung genossen wir die tolle Sauna Landschaft und das gemütlich hergerichtete Zimmer im Hotel zur Mühle.

Winterdorf Schmilka

Zum Essen ging es dann zum Haupthaus, dem Hotel Helvetia und wir staunten nicht schlecht: eine Lange Liste wirklich ausgefallener vegetarischer und auch veganer Gerichte standen auf der Karte. Und dass auch hier alles Bio ist und regional bezogen wird, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Selbst der Schnaps ist 100% Bio.

Schmilka ist für uns der perfekte Ort um die Region zu erkunden und sich abends noch verwöhnen zu lassen.

3. Mache eine Rundwanderung zum Kuhstall

Blick vom Kuhstall Sächsische Schweiz Kuhstall Sächsische Schweiz

Klar, die Sächsische Schweiz erkundest du am besten zu Fuß. Hier gibt es nämlich neben den Schrammsteinen noch so einiges zu entdecken. Wie zum Beispiel den Kuhstall. Als ich das zum ersten Mal las, dachte ich mir nur „warum soll ich mir denn so nen ollen Kuhstall anschauen?!“. Aber die Felsformationen haben hier ja alle so tolle Namen, das habe ich dann auch begriffen.

Der Kuhstall ist ein beeindruckendes Felsentor und sein Name hat historische Bedeutung: man vermutet unter anderem, dass die Bevölkerung der umliegenden Dörfer hier ihr Vieh im 30 jährigen Krieg vor den feindlichen Truppen versteckte. Wenn du durch das Felsentor schreitest bietet sich dir ein atemberaubender Blick auf die Landschaft.

Himmelsleiter Sächsische Schweiz

Wenn du dann noch linker Hand von dir durch einen kleinen Felsspalt weiterläufst, kannst du über die sogenannte Himmelsleiter hinauf auf ein Plateau. Die Himmelsleiter ist allerdings nix für schwache Nerven und Menschen mit Platzangst. Du erklimmst das Plateau nämlich über einen extrem schmalen Spalt im Fels! Aber die Mühe lohnt sich, oben wird es dir Sprache verschlagen!

4. Fahre mit der Kirnitzschtalbahn

Kirnitzschtalbahn

Ein schöner Abschluss der Kuhstall Wanderung ist die Rückfahrt vom Lichtenhainer Wasserfall mit der Kirnitzschtalbahn bis Bad Schandau. Die Bahn ist mit gerade Mal einer Linie eine der kleinsten Straßenbahnbetriebe Deutschlands. Du fährst in einem kleinen historischen Waggon durch das malerische Kirnitzschtal bis zur Endstation Kurpark Bad Schandau.

In Bad Schandau übernachteten wir im Parkhotel Bad Schandau, wo wir noch die Sauna besuchten. In Bad Schandau gibt es aber auch die Toskana Therme, die du an einem regnerischen Tag besuchen kannst.

5. Besichtige die Bastei

Sächsische Schweiz Bastei Sächsische Schweiz Bastei

Der Höhepunkt deiner Reise durch die Sächsische Schweiz wird vermutlich der Besuch der Bastei sein. Das Bild der Basteibrücke, die sich mit ihren Steinbögen so wundervoll in die Felsen einfügt, ist sicherlich jedem bekannt. Und weißt du was das schöne an einem Besuch im Winter ist? Du bist mit etwas Glück ganz allein dort und kannst die mystische Stimmung in dich aufsaugen. So ging es uns auf jeden Fall und wir waren mit 08:30 Uhr jetzt gar nicht sooo übermäßig früh dort.

Du kannst die Bastei über zahlreiche Wanderungen erreichen oder so wie wir ganz faul auf dem Besucherparkplatz parken und dann in zehn Minuten hinlaufen. Übrigens führt hier auch der bekannte Malerweg entlang. Der 115km lange Wanderweg führt dich in 8 Tagesetappen an den Highlights der Sächsischen Schweiz vorbei.

Blick auf die Basteibrücke

Wusstest du, dass auf diesen spitzen Felsen im Mittelalter tatsächlich eine Festungsanlage bestand? Das kann man sich kaum vorstellen, wie die Leute auf diesem beengten Raum gelebt haben müssen. Die Felsenburg Neurathen bestand hauptsächlich aus Holzaufbauten, die nicht erhalten blieben. Trotzdem erkennst du hier noch den behauenen Felsen.

Weitere nützliche Infos zu deinem Besuch der Bastei findest du hier.

6. Bestaune die Festung Königstein

Festung Königstein Festung Königstein

Ebenso beeindruckend wie die Bastei war für uns die Festung Königstein. Sie ist eine seit dem Jahre 1408 nie wieder eingenommene mittelalterliche Festung. Und wenn du sie besuchst, kannst du dir ganz gut vorstellen warum sie nie wieder eingenommen wurde. Sie liegt auf dem Plateau eines der gewaltigen Tafelfelsen, die in der Sächsischen Schweiz aus der Landschaft ragen. Die im 16 Jh. entstandenen Mauern ringsum sind extrem hoch und steil, der Eingang der Burg ist durch 3 riesige Tore gesichert.

Oben auf dem Plateau hatte ein ganzes Dorf Platz, so dass die Soldaten samt Familien hier leben konnten. Bei drohendem Krieg, wurde das Vermögen der Fürsten und Herrscher aus Dresden hier eingelagert.

Von allen Seiten des Plateaus hast du einen unglaublichen Ausblick auf die umgebende Landschaft. Dresden ist von hier nicht weit und so kannst du den Rathaus Turm und je nach Wetterlage andere Bauwerke von hier aus sehen.

7. Besichtige Dresden im Winter

Von der Festung Königstein ging es für uns wieder zurück nach Dresden. Und hier gibt es natürlich eine Menge zu entdecken. Gerade im Winter mit den vielen verschiedenen Weihnachtsmärkten und der festlichen Dekoration lohnt sich ein Besuch.

Wir stürzten uns voller Tatendrang in die Entdeckung der Dresdner Neu- und Altstadt. Neben den Klassikern wie dem Zwinger und dem Striezelmarkt sind wir noch mit dem Dampfer bis Loschwitz gefahren und sind über den winzigen Elbhangfest-Weihnachstmarkt geschlendert. Echt empfehlenswert!

Unser absoluter Favorit war aber der Mittelaltermarkt im Dresdner Stallhof, soooo cool! Vor allem als in diesem Ambiente plötzlich eine Gruppe Blechbläser die Titelmelodie von Herr der Ringe spielte. Total genial! Hier findest du unseren kompletten Dresden im Winter-Guide.

Unsere Unterkünfte in der Sächsischen Schweiz

Hotels Sächsische Schweiz

➜ Schmilka: Hotel zur Mühle
➜ Bad Schandau: Parkhotel Bad Schandau

Dresden Hotels & Unterkünfte:

Unsere Empfehlung: Aparthotel Am Schloss
➜ Innside by Meliá Dresden
Aparthotel Neumarkt

Reiseführer Sächsische Schweiz

Reiseführer Sächsische Schweiz

➜ Reiseführer Sächsische Schweiz: Die 99 Besonderheiten der Region
➜ Reiseführer Elbsandsteingebirge: Die schönsten Touren in der Sächsischen Schweiz mit Malerweg
Wandertouren Sächsische Schweiz: 30 erlebnisreiche Halbtagstouren durch das Elbsandsteingebirge

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Reisetipps Deutschland: Die Sächsische Schweiz im Winter


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10 Kommentare

  1. Ja, das ist richtig beobachtet: In Deutschland kann man wunderbar reisen und die vielfältigen Landschaften bestaunen. Und das zu jeder Jahreszeit! Wenn die Blätter fehlen sieht man mehr!!!

  2. Liebe Caro, vielen Dank für die inspirierenden Tipps! Die “Sächsische Schweiz” ist sicher zu jeder Jahreszeit sehr schön. Ich würde dort einmal sehr gerne den “Malerweg” gehen. Das ist ein nicht all zu schwieriger Weitwanderweg, der in Liebenthal beginnt und in Pirna endet. Aber der Winter ist schon eine beeindruckende Jahreszeit. Die tiefstehende Sonne erzeugt ganz eigene Lichtstimmungen und die Sonnenauf- und -untergänge sind mitunter viel spektakulärer als im Sommer. Ganz liebe Grüße, Manfred

  3. Die Sächsische Schweiz bietet wirklich tolle Wanderrouten. Ich habe hier sogar noch Orte entdeckt, die ich noch gar nicht kannte. Danke! :) LG, Anna

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