Weltentdecker des Monats November

Weltentdeckerin November: Mit einem Skorpion im Koffer reist’s sich schlecht

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Nachdem unsere letzten zwei Weltentdecker-Interviews ausgefallen sind, weil wir es zeitlich einfach nicht geschafft haben, freuen wir uns umso mehr, dir heute wieder ein Neues präsentieren zu können!

Darin erzählt uns Kim, wie sie beinahe mit einem Skorpion im Gepäck durch Mexiko gereist wäre und verrät uns, wie sich Fernweh für sie anfühlt.

Viel Freude beim Lesen und lass‘ doch mal einen Kommentar da!

Erzähle uns kurz etwas über dich

Weltentdecker des Monats

Hallo,

mein Name ist Kim und ich reise für mein Leben gern. Angefangen hatte alles mit einer Studienreise nach Australien für 4 Wochen, wo ich mich in das Reisen und Erkunden der Welt verliebt habe. Seit Anfang 2021 betreibe ich den Reiseblog  www.kimundweg.com , auf welchem ich meine Erfahrungen zu den verschiedenen Reisezielen festhalte.

Neben dem Reisen gehe ich gerne ins Fitnessstudio, treffe mich gerne mit Freunden und liebe es im Winter Snowboard zu fahren, während ich im Sommer lieber mit dem Mountainbike unterwegs bin.

Wo hast du den schönsten Sonnenuntergang erlebt?

Weltentdecker des Monats

Den schönsten Sonnenuntergang habe ich auf Mykonos, genauer gesagt beim Armenistis Leuchtturm, erlebt. Die Westküste der Insel mit dem alten Leuchtturm im Vordergrund ist einfach DIE Kulisse für traumhafte Sonnenuntergänge.

Was war dein lustigstes Erlebnis mit einem Tier?

So wirklich “lustig” war das Erlebnis nicht, sondern ich habe mich zu Tode erschrocken. Auf unserer Mexiko-Rundreise verbrachten wir 2 Nächte in Akumal. Als wir dann am letzten Morgen zum nächsten Ziel aufbrechen wollten, klappte mein Freund seinen Koffer zu, der auf dem Boden lag.

Unter dem Koffer kam dann plötzlich ein Skorpion hervor. Wir beide haben uns dermaßen erschrocken, dass wir bis zum Rest des Urlaubes eine leichte Panik hatten, dass sich ein Skorpion im Koffer verstecken könnte. Das Tier lebte übrigens noch und lief munter durch die Wohnung. Wir haben natürlich sofort unsere Gastgeberin des AirBnBs angerufen.

Sie war aber, entgegen unserer Erwartung, nicht wirklich überrascht und meinte nur, dass das nicht so schlimm sei. Diese Tiere gäbe es in Akumal öfter und wir sollten uns keine Sorgen machen, da die Bisse der Skorpione nicht giftig seien.

So wirklich beruhigt hatte uns das jedoch nicht.

Auf welche Art reist du am liebsten und warum?

Am liebsten fliege ich irgendwo hin, wo es warm ist und erkunde dann das Land, die Insel oder die Stadt auf eigene Faust. Dabei leihen wir uns gerne einen Roller. Das ist übrigens das Fortbewegungsmittel, was ich jedem im Urlaub empfehlen kann.

Ein Roller kostet meist nicht viel, man ist super flexibel und es gibt einem das Gefühl von Freiheit.
Ich bin zwar eine richtige Urlaubsplanerin und versüße mir die Vorfreude auf den nächsten Urlaub damit, dass ich Reiseführer und jede Menge Blogartikel lese.

Aber ich mag es auch gleichzeitig, wenn der Urlaub nicht voll durch getaktet ist und jede Minute schon mit einer Unternehmung verplant ist. Spontanität ist für mich im Urlaub sehr wichtig. So haben wir beispielsweise auf unserer Yucatan-Rundreise lediglich von zuhause aus die erste Unterkunft gebucht. Alle anderen Unterkünfte wurden meist erst einen Tag im Voraus gebucht.

Was sind deine Top 3 ultimativen Reisegadgets und warum?

Weltentdecker des Monats Mexiko

Ganz klar: Meine Drohne, meine GoPro und meine Systemkamera. Ohne diese drei Dinge fahre ich mittlerweile nicht mehr in den Urlaub.

Die Drohne macht einfach wunderschöne Aufnahmen aus der Luft. Besonders in Mexiko haben wir großartige Aufnahmen von Sonnenuntergängen, vom Dschungel und von Küsten.

Die GoPro nutzen wir vor allem beim Schnorcheln. Die Bilder von der ganzen Unterwasserwelt, sei es von Rochen oder von Seesternen, wollte ich nicht mehr missen.

Meine Systemkamera (ich benutze eine Sony Alpha 6000) war einer der besten Dinge, die ich mir zugelegt habe. Ich war sonst immer ein Verfechter von “meine iPhone Kamera genügt mir”. Aber als ich mich dann wirklich mal mit dem Fotografieren auseinandergesetzt hatte, stellte ich fest, dass eine solche Kamera weitaus mehr kann als ein Smartphone.

Die Bilder meiner Systemkamera sind einfach besser – in allen Gesichtspunkten. Ich ärgere mich heute darüber, dass ich solch eine Kamera nicht schon früher gekauft und in den Urlaub mitgenommen habe.

Was würdest du gern an der Welt ändern?

Ich fände es schön, wenn mehr Menschen mehr reisen würden. Reisen würde viele Probleme auf der Welt verändern, beispielsweise Intoleranz.

Wenn ich andere Länder, Kulturen und Sitten kennenlerne, bekomme ich ein Verständnis für andere Lebensweisen. So etwas erweitert bekanntermaßen den eigenen Horizont und löst gleichermaßen viele Probleme.

Würdest du lieber nochmal an den schönsten Ort reisen, an dem du jemals warst oder einen neuen Ort entdecken?

Ich würde lieber einen neuen Ort entdecken. Es gibt zwar viele schöne Plätze, an denen ich war. Aber das tolle am Reisen ist, dass man einfach neue Orte für sich entdeckt. Das ist für mich das Aufregende dabei. Und wer weiß, vielleicht entdecke ich dabei ja einen neuen schönsten Ort 🙂

Wie fühlt sich Fernweh für dich an?

Bei mir beginnt Fernweh meist schon bei der Landung des Fliegers in Deutschland. Mein Freund ist nach einem Urlaub auch mal froh, zurück in Deutschland zu sein. Bei mir ist das anders. Ich könnte wirklich das ganze Jahr über auf Reisen sein.

Besonders im Winter bekomme ich einen ganz starken Drang nach der Ferne. Wenn es in Deutschland kalt ist und früh dunkel wird, würde ich am liebsten spontan in ein Flugzeug steigen und irgendwo Richtung Süden, in die Sonne  fliegen.

Wie bewahrst du Erinnerungen an deine Reise?

Ganz viele Fotos und Videos machen!  Das ist für mich die beste Art, sich an den Urlaub zurückzuerinnern. Man darf beim Fotografieren aber nicht den Fehler machen, dass man eine Sehenswürdigkeit oder einen tollen Ort nur deswegen besucht.

Oftmals sehe ich Menschen, die von ihrer Kamera gar nicht mehr wegkommen. Ich frage mich, ob sie dann diese bestimmte Örtlichkeit auch mal mit ihren eigenen Augen wahrgenommen und genossen haben.

Seit Anfang 2021 schreibe ich auch auf meinem Blog über meine Reiseziele. Das ist nochmal eine ganz andere Art, Erinnerungen an meine Reisen aufzubewahren.

HAT DIR DAS INTERVIEW MIT Kim GEFALLEN? WIR FREUEN UNS AUF DEINEN NETTEN KOMMENTAR!

Caro

Reisebloggerin | Naturliebhaberin | Lakritzsüchtig – Am liebsten draußen in der Natur unterwegs. Entweder zu Fuß oder mit Islandpferd Snörp.

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