Martin Merten
Fulltime-Reiseblogger, Autor, Content Creator // Kreativer // Ideenfinder // Impulsgeber // Perfektionist // Genießer // Ironiker
Ich hatte die Ehre den neuen SEAT Ateca ausgiebig für ein Wochenende in Barcelona zu testen. Die offizielle Markteinführung findet am 2. Juli in Deutschland statt. Es war also quasi eine exklusive Vorpremiere.
Die Testfahrt führte mich durch Barcelona und ins Umland. So konnte ich mir ein gutes Bild davon machen, wie sich der SEAT Ateca in der Stadt und auch Offroad anfühlt. Die Offroad Funktionen konnte ich ausserdem noch auf dem SEAT Ateca Urban Parcour in Barcelona intensiv testen.
An meiner Seite war der großartige Fotograf Oriol Segon Torra, der diese tollen Bildern geschossen hat.
Mein Weg führte mich zunächst ins Umland von Barcelona. Es ging circa 1 1/2 Stunden hinaus aufs Land. Vorbei an den Orten Viladecans und Bruguers schlängeln sich Serpentinen die Berge nach Mas Ferrer und Begues hinauf. Mein SEAT Ateca hatte 190 PS und konnte in 7 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigen.

Mit dieser Power unter der Haube macht es ordentlich Spaß die Serpentinen hochzubrausen. Bis Avinyo Nou führte eine wunderschöne Landstraße durch Wälder und kleine Dörfer.
Danach öffnete sich die Landschaft und ich fuhr durch herrliche Weinberge bei Muntanya de Can Mata del Raco. Die Gelegenheit nutzte ich gleich, um die Offroad Funktionen des SUV zu testen. Und was soll ich sagen: Es macht riesigen Spaß!

Der SEAT Ateca bietet mit dem Driving-Experience-Knopf die Möglichkeit schnell den Fahrmodus zu wechseln, in beispielsweise Offroad, Sport oder Schnee. Ich musste allerdings gar nichts machen, denn er hat sich selbst in den Offroad-Modus geschaltet, als ich auf die staubige Piste durch die Weinberge abbog. So zog er sich wie von selbst die steilen Schotterpisten rauf und runter.
Ziel der Testfahrt war das Restaurant Mirador de Les Caves. Wie der Name schon vermuten lässt, bietet sich hier ein toller Ausblick. Dass der Ausblick allerdings so toll sein sollte, hätte ich nicht gedacht.

Auf der Terrasse des Restaurants bietet sich ein Blick auf den Berg Montserrat, der sich 1200 Meter aus der Landschaft hervorhebt. Dort sieht es aus wie aus einem Werbeprospekt. Die Szenerie mit dem Wohnwagen war kein Fotoset, nein, es sieht dort wirklich so aus. Einfach wunderschön.
Nach einer Stärkung im Restaurant und einem Kaffee mit Fototapeten-ähnlichem Hintergrund fuhr ich noch hinauf zum Castell de Subirats, um dort noch ein weiteres Panorama zu genießen.

Dann war der Tag auch quasi schon vorbei und ich fuhr zum relaxen ins Hotel Condes in Barcelona. Ein stylisches Hotel im Zentrum von Barcelona. Die Zimmer sind sehr schick und auf der Dachterasse bietet sich ein Rundumblick auf die Stadt, sowohl in Richtung Sagrada Familia, als auch Tibidabo. Was will man mehr?
Am zweiten Tag testete ich den SEAT Ateca in Barcelona selbst und im SEAT Ateca Urban Parcour. In dem Parcour kann man die Grenzen des Autos testen. Und auch seine eigenen. Denn auf einigen Hindernissen kann einem schon mulmig werden.
Es gibt zwei Routen zum Testen. Auf der ersten Route steigt man in ein Auto mit komplett abgedeckten Scheiben. Man kann also nichts sehen, außer durch die Board Kameras. Und genau so musste ich dann auch durch den Parcour manövrieren – eijeijei!

Das Ganze hatte was von einem Computerspiel und ich wurde leicht seekrank. Denn das ist ein absolut ungewohntes Gefühl nur über einen Bildschirm zu navigieren und trotzdem spürt man die Bewegung des Autos, ohne dass man seine Umgebung richtig sieht.

Auf der zweiten Route konnte ich extreme Situationen erfahren. Szenerien wie steile Hänge oder Klippen wurden hier nachgestellt. So konnte ich ausgiebig testen, in was für extremen Situationen man trotzdem locker zu Recht kommt. Einfach großartig. Also das Fahren durch die Berge sollte echt kein Problem darstellen nach dem Test.

Nach dem Parcour relaxte ich ein wenig am Strand und fuhr quer durch die Stadt bis zum Tibidabo, Barcelonas Hausberg. Von dort aus kann man eine grandiose Aussicht auf die Stadt genießen oder sich ins Gewusel des Freizeitparks stürzen.

Danach testete ich die engen Straßen in El Born und La Barceloneta. Mit den Fahrassistenten und Board Kameras ist das Navigieren durch die engen Gassen absolut kein Problem. Ich empfand das Fahren als sehr stressfrei, da man sich wirklich einfach ins Getümmel stürzen kann, ohne sich Gedanken machen zu müssen.

Das Problem bei einem SUV in der Stadt ist ja eigentlich immer die Größe. Passt das Auto durch die engen Gassen? Bekomme ich einen Parkplatz? Und kann ich überhaupt in der Stadt fahren ohne einen Kratzer zu bekommen oder ein anderes Auto zu schrammen?
Diese Fragen beantwortet der SEAT Ateca mit einigen netten und cleveren Features. Durch die verschiedensten Assistenten und die 360 Grad Kamera ist das manövrieren kinderleicht. Durch die Top View Kamera behält man eine gute Übersicht und mit dem Parklenkassistenten schrammt man keine anderen Autos beim einparken. Auf Wunsch lenkt der SEAT Ateca sogar selbst in die Parklücke. Willkommen in der Zukunft.

Besonders spannend finde ich die kleinen Helfer für den Alltag. Ein weiteres hilfreiches Feature ist zum Beispiel die elektrische Heckklappe. Diese lässt sich mit einem angedeuteten Fußtritt unter den hinteren Stoßfänger nicht nur öffnen, sondern auch wieder schließen. Ziemlich praktisch, wenn man die Hände voll hat.
Außerdem gibt es in der Ablage einen Wireless Charger. Das heisst, man kann sein Smartphone einfach auf die Ablage legen und der Akku lädt.

Vom Design her gefällt mir der SEAT Ateca sehr gut. Ich finde er ist nicht zu prollig für die Stadt und tut auch nicht so, als sei er für eine Wüsten Offroad Tour gedacht. Obwohl er das wahrscheinlich sogar könnte. Insgesamt ist das Look & Feel sehr modern. Aber auch Fahrgefühl und Technik sind klasse. Es ergibt einfach alles ein rundes Bild und macht Spaß!
Das Auto, dass ich testete, kam mit folgender Ausstattung:
Features:
➜ Alles zum SEAT Ateca (Austattung, Design, Zubehör, etc.)
➜ City Guide – Barcelona in 3 Tagen
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