Mount Everest Basecamp Trek (EBC) – Infos – Guide – alles was man wissen muss

Mount Everest Basecamp Trek (EBC): Alles was du wissen musst!

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Dein ultimativer Guide für den Mount Everest Basecamp Trek

Der Mount Everest Basecamp Trek ist eine der berühmtesten Wanderungen der Welt – und das aus gutem Grund. Die atemberaubenden Ausblicke auf die höchsten Gipfel der Erde, die Begegnungen mit der Nepali-Kultur und das Abenteuer, in eine der abgelegensten Regionen der Welt vorzudringen, machen diesen Trek zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wenn du planst, den Everest Trek zu machen, findest du hier alle wichtigen Infos und Tipps, die du brauchst, um dich optimal vorzubereiten.

Video Mount Everest Basecamp Trek

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Weitere Informationen

Warum der Everest Trek?

Mount Everest Basecamp Trek (EBC) – Infos – Guide – alles was man wissen muss

Der Mount Everest Basecamp Trek bringt dich in das Herz des Himalayas. Du wanderst durch idyllische Dörfer, entlang von Hängeseilbrücken, wie der Hillary Bridge, vorbei an buddhistischen Klöstern und Gebetsfahnen – und immer mit dem beeindruckenden Panorama des Himalaya, mit Blicken auf den Mount Everest und seiner Nachbargipfel im Hintergrund. Es ist eine Herausforderung für Geist und Körper und die Belohnung ist unbeschreiblich.

Hillary Bridge – Mount Everest Basecamp Trek (EBC) – Infos – Guide – alles was man wissen muss

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Die schönsten Routen zum Everest Base Camp

1. Mount Everest Base Camp Trek (EBC)

Mount Everest Base Camp Trek (EBC)
Mount Everest Base Camp Trek (EBC)

Die klassische Route führt dich in 12 bis 14 Tagen vom legendären Ort Lukla (2.860 m) über Namche Bazaar (3.440 m) und Gorak Shep (5.207 m) bis zum Mount Everest Base Camp (5.364 m). Höhepunkt der Wanderung ist der Aufstieg zum Aussichtspunkt Kala Patthar (5.644 m).

Der berühmt berüchtigte Flughafen von Lukla wird als der gefährlichste der Welt betitelt und ist Start- und Endpunkt des Treks. Neben seiner Höhenlage und der steilen Klippe am Ende der Landebahn ist diese mit nur 527 Metern extrem kurz.

Lukla Flughafen
Namche Bazaar
Namche Bazaar

Die Route zum Basecamp bietet dir die besten Chancen, den Everest aus der Nähe zu sehen. Leider ist sie mittlerweile sehr touristisch und unglaublich überlaufen. Aber klar, jeder möchte mal zum Everest Basecamp und den Berg aus nächster Nähe betrachten.

Info: In der Hauptsaison fliegst du idR von Ramechhap nach Lukla. Das heißt du musst von Kathmandu zunächst nach Ramechhap fahren und dann geht es nach Lukla. Das ist ein ganzer Tag der für die abenteuerliche Fahrt drauf geht. Es gibt aber auch Optionen direkt von Kathmandu nach Lukla zu fliegen. Am besten einfach vorher mit der Agentur klären. Das ist meist mit Mehrkosten verbunden, aber auch deutlich angenehmer.

2. Gokyo Ri Trek

Gokyo Ri Trek Aussicht Gokyo Lakes
Gokyo Ri Trek Aussicht Gokyo Lakes
Gokyo Ri Trek Aussicht Gokyo Lakes

Eine ruhigere und definitiv schönere Alternative zum klassischen Everest Base Camp Trek ist der Gokyo Ri Trek. Hier wanderst du durch das Gokyo-Tal, vorbei an smaragdgrünen Seen und hast vom Gipfel des Gokyo Ri eine spektakuläre Aussicht auf den Everest. Wir haben den Gokyo Ri Trek mit dem Everest Trek kombiniert und waren mit einer kleinen Gruppe unterwegs. Organisiert war alles professionell mit der Agentur Adventure Bound aus Nepal.

Die Route von Lukla (2.860 m) bis Namche Bazaar (3.440 m) ist exakt gleich mit der Route des EBC. Bei Sanasa oder Phortse kommt es dann zum Abzweig nach Gokyo und zum Gokyo Ri. Oben auf 5.357 Metern Höhe angekommen, hast du eine der spektakulärsten Aussichten die es gibt. Für uns einer der schönsten Orte an denen wir je waren!

Der Gokyo Ri Trek geht anschließend wieder den gleichen Weg zurück bis nach Lukla. Du hast aber die Option über den Chola Pass (5.420 m) weiter zum Everest Basecamp zu gelangen und gehst damit einen Rundweg zurück bis nach Namche Bazaar. Für den Pass benötigst du Steigeisen, wie du auf den Fotos siehst. Dieser Weg hat es auf jeden Fall in sich, da du dich deutlich länger auf über 4 bis 5.000 Meter befindest und es auch ein bisschen technischer wird.

3. Drei Pässe Trek

Diese anspruchsvollste der drei Routen kombiniert das Beste aus beiden Treks. Sie führt über drei hohe und spektakuläre Pässe (Kongma La, Cho La, Renjo La) mit unglaublichen Panoramen. Es ist deutlich weniger los und du erreichst zum Schluss trotzdem das Everest Base Camp – wenn du möchtest. Die Tour ist ideal für erfahrene Wanderer und ist nicht zu unterschätzen.

Beste Reisezeit Mount Everest Basecamp Trek

Die Hauptsaison für den Everest Trek ist:

Frühling (März bis Mai): Klare Sicht, angenehme Temperaturen und die blühende Natur machen diese Zeit besonders beliebt. Das Basecamp am Everest sieht zu dieser Zeit wie eine kleine Stadt aus und die Besteigungen des Everests sind im vollen Gange.

Herbst (September bis November): Nach dem Monsun sind die Aussichten atemberaubend und das Wetter stabil. Beachte: Der Oktober zählt zur absoluten Hochsaison und dementsprechend voll ist es auf dem Trek. Zu dieser Jahreszeit wirst du am Basecamp außerdem keine Zelte und Bergsteiger sehen. Diese sind nur im Frühjahr vor Ort.

Winter und Sommer sind weniger empfehlenswert, da die Temperaturen extrem niedrig sind (Winter) oder Regen und Wolken die Sicht einschränken (Sommer).

Kommt man ins Mount Everest Basislager?

Mount Everest Base Camp Trek (EBC)
Mount Everest Base Camp Trek (EBC)

Du kommst zwar bis zum Everest Basecamp auf 5.364 Meter, aber wenn das Basislager für die Expeditionen zum Gipfel des Everest aufgebaut ist, hast du als normaler Wanderer keinen Zutritt zum Basislager. Ohne Genehmigung darfst du nicht durch das Lager spazieren und dir alles anschauen. Du kommst nur bis zum Anfang des Basislagers und kannst dir das Spektakel von dort anschauen und am berühmten Stein Fotos machen. Eine Genehmigung bekommst du nur, wenn du Teil einer Expedition bist. Im Oktober gibt es kein Basislager und es sieht so aus wie auf den Fotos.

Vorbereitung für den Everest Base Camp Trek

1. Kondition und Fitness

Der Everest Trek ist kein Spaziergang. Du wanderst 5 bis 8 Stunden pro Tag und bewältigst dabei steile Anstiege und viele viele Treppen. Regelmäßiges Wandern, Ausdauertraining und Stärkung der Beinmuskulatur helfen dir, fit zu werden. Wir waren vorher regelmäßig im Fitnessstudio auf dem „Stairmaster“ und haben gezielt unsere Beinmuskulatur gestärkt. Das war gold wert bei den vielen Aufstiegen.

2. Höhenkrankheit auf dem Everest Base Camp Trek

Die größte Herausforderung ist die Höhe. Plane ausreichend Zeit und Puffertage für die Akklimatisierung ein, um die Höhenkrankheit zu vermeiden. Tage mit geringem Anstieg oder Ruhetage, z. B. in Namche Bazaar, sind entscheidend.

Verstehe aber Ruhetage (rest days) nicht falsch: Das sind keine Tage an denen du nichts machst. Diese Tage sind dafür da, höher aufzusteigen und wieder abzusteigen, um dich an die Höhe zu gewöhnen. Du steigst in Namche beispielsweise nochmals 400 bis 500 Meter höher zu verschiedenen Aussichtspunkten, wie dem Hotel Everest View auf 3.880 Metern Höhe und steigst wieder hinab nach Namche auf 3.440 Metern Höhe. Verpasse auf keinen Fall diese Akklimatisierungs-Wanderungen, sie sind entscheidend.

Wichtig ist ebenfalls, auf deine Flüssigkeitszufuhr zu achten. Wir waren diesmal sehr diszipliniert und haben vier bis fünf Liter pro Tag getrunken. Ich denke, dass war ein entscheidender Faktor, dass wir keine Probleme mit der Höhe hatten.

3. Gültiger Reisepass

Prüfe früh genug, ob dein Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig ist bei Einreise oder ob du einen neuen beantragen musst.

4. Liste mit wichtigen To Do’s

Visa und Genehmigungen

Für den Everest Trek benötigst du:

1. Nepal-Touristenvisum

Dieses ist erhältlich am Flughafen in Kathmandu oder vorab online bei der Einwanderungsbehörde (siehe Visa On-arrival). Die Online-Variante spart dir Zeit vor Ort. Fülle den Antrag aus und drucke ihn aus. Nimm ihn mit und bezahle aber erst vor Ort in Nepal. Denn es kommt immer wieder mal vor, dass Leute doppelt bezahlen müssen, weil die Menschen am Schalter vor Ort nichts von der Onlinebezahlung wissen. Du kannst mit Euro oder Dollar bezahlen.

2. TIMS-Karte (Trekkers Information Management System)

Da kümmert sich die Agentur drum.

3. Sagarmatha-Nationalpark-Genehmigung

Da kümmert sich ebenfalls die Agentur drum.

Tipp: Nimm am besten zwei bis drei Passbilder mit

Sie werden ggfs. für die Genehmigungen benötigt

Puffertage einplanen

Je mehr Tage du zur Verfügung hast, desto besser. Plane mindestens zwei Puffertage zur Akklimatisierung ein, aber auch mindestens zwei bis drei Tage, um von Kathmandu nach Lukla zu gelangen und umgekehrt.

In den letzten Jahren hat sich der Monsun immer weiter nach hinten verschoben und sogar im Oktober kann es noch Nebel und Regen geben, der es den Flugzeugen und Helikoptern unmöglich macht, nach Lukla zu fliegen. Oft gibt es morgens nur kleine Zeitfenster, um von Ramechhap oder Kathmandu nach Lukla zu gelangen.

Viele hunderte Wanderer warten manchmal mehrere Tage am Flughafen und bekommen dann Zeitprobleme auf dem Trek oder müssen den Trek sogar abblasen. Mit viel Glück mussten wir nur einen Extratag warten, um nach Lukla zu kommen. Als wir in Ramechhap ankamen, warteten dort Leute bereits zwei bis drei Tage. Aber auch zwischendurch hörten wir auf dem Trek immer wieder, dass die Leute lange Wartezeiten hatten um den Trek zu starten und zu beenden.

Anreise zum Everest Basecamp Trek

Der Trek startet in der Regel in Lukla, das mit dem Flugzeug von Kathmandu erreichbar ist. Der Flug nach Lukla gilt als einer der spektakulärsten – und aufregendsten – der Welt. Alternativ kannst du eine längere Wanderung von Salleri, Jiri oder Phaplu aus planen.

Was packen?

Essentielle Ausrüstung:

Zusätzliche Items:

Pack leicht, aber sei gut vorbereitet! Viele Dinge kannst du auch in Kathmandu oder Namche Bazaar kaufen oder mieten.

Tagesablauf auf dem Mount Everest Basecamp Trek

Ein typischer Tag beginnt früh mit einem einfachen Frühstück, gefolgt von 4 bis hin zu 8 Stunden Wandern. Mittags machst du eine Pause in einem Teahouse, wo du traditionelle Gerichte wie Dal Bhat essen kannst.

Nachmittags geht es weiter, bis du dein Tagesziel erreichst. Der Abend endet oft mit einem einfachen Abendessen und Gesprächen mit anderen Wanderern. Alle treffen sich im Gemeinschaftsraum, der mit Yakdung beheizt wird. Karten- oder Gesellschaftsspiele werden auch gerne gespielt. Wir hatten Phase10 dabei und haben den ganzen Trek über gespielt.

Die Schlafzimmer sind schlecht isoliert und saukalt. Deshalb wirst du so lange wie möglich in dem beheizten Raum verbringen und wenn du müde bist dich direkt in deinem Schlafsack verkriechen.

Unterkünfte und Verpflegung – Everest Basecamp Trek

Teahouses Mount Everest Basecamp Trek

Teahouse Mount Everest Basecamp Trek

Teahouses sind einfache Gasthäuser, die Unterkunft und Mahlzeiten anbieten. Die Zimmer sind oft schlicht, mit einem Bett sowie Decke und Kopfkissen. Strom und heißes Wasser kosten in den höheren Lagen extra. Im Speiseraum triffst du andere Reisende und kannst dich am Ofen aufwärmen.

Essen Everest Basecamp Trek

Erwarte einfache, aber nahrhafte Mahlzeiten: Dal Bhat (Linsen und Reis), Momos (Teigtaschen) und Nudelsuppen sind Standard. Wir können Dal Bhat allerdings nur 3 Tage lang essen und schwenken dann auf andere Gerichte um.

Es gibt eigentlich überall das gleiche: Pasta in verschiedenen Variationen, Suppen, Dal Dhat, Porridge und noch einiges mehr. Manchmal auch Burger und Pizza. In Namche Bazaar gibt es ein paar richtig gute Restaurants. Falls du eine gute Pizza essen möchtest, empfehlen wir dir das HighCamp Cafe.

Fleischgerichte empfehlen wir ab Namche Bazaar weg zu lassen, da die meisten Teahouses keine Kühlschränke haben und das Fleisch oft nicht frisch ist. Und du möchtest keine Magenverstimmung bekommen.

Trinke viel Wasser und Tee – aber vermeide Alkohol, der die Höhenkrankheit verschlimmern kann.

Tipps für den Mount Everest Basecamp Trek

1. Geh langsam: „Pole pole“, wie die Nepali sagen. Nimm dir Zeit, um dich an die Höhe zu gewöhnen.
2. Bleib hydriert: Trinke mindestens 3-4 Liter Wasser täglich. Je mehr Flüssigkeit, desto besser.
3. Reiseversicherung: Sie sollte Bergrettung und Hubschrauber-Evakuierung abdecken. Tritt am besten dem Alpenverein bei.
4. Respektiere die Kultur: Besuche Klöster respektvoll, trage angemessene Kleidung und frag um Erlaubnis, bevor du Menschen fotografierst.
5. Plane genug Bargeld ein: Geldautomaten gibt es nach Namche Bazaar keine mehr.

Die Höhenkrankheit – Mount Everest Basecamp Trek

Höhenkrankheit ist ernst zu nehmen. Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Schlafprobleme. Sollten sie auftreten, steig nicht weiter auf und ruhe dich aus. Im Zweifelsfall: Sofort absteigen! Medikamente wie Diamox können helfen, aber sind kein Ersatz für langsames Anpassen. Alle Guides haben Oximeter dabei, um regelmäßig den Sauerstoffgehalt zu messen.

Bei uns lag der Sauerstoffgehalt auf 5.000 Metern zwischen 80 und 84%. Auf normaler Höhe sollte die Sättigung 95 bis 99% betragen. Unser Freund hatte nur 56% und musste leider umkehren. Das war so, als würde er nur mit einer halben Lunge wandern.

Die Höhenkrankheit entsteht durch den geringeren Sauerstoffgehalt (bei 5.500 Metern nur noch die Hälfte) in der Luft und kann bereits ab 2.500 Metern auftreten. Um die Höhenkrankheit zu vermeiden, ist eine langsame Akklimatisierung entscheidend. Du solltest nicht mehr als 300-500 Höhenmeter pro Tag aufsteigen und regelmäßige Ruhetage einlegen. Viel trinken, leichte Mahlzeiten und der Verzicht auf Alkohol helfen ebenfalls, den Körper zu unterstützen. Falls Symptome auftreten, ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und im Zweifel abzusteigen, da die Höhenkrankheit im schlimmsten Fall lebensbedrohlich werden kann.

Wenn du dich gut vorbereitest, auf deinen Körper achtest und genug Zeit für die Anpassung einplanst, kannst du das Risiko minimieren und die spektakuläre Wanderung zum Everest Basecamp sicher genießen.

Brauche ich einen Guide?

Ob du einen Guide für den Everest Basecamp Trek nehmen solltest, hängt von deiner Erfahrung, deinem Komfortbedürfnis und deinem Budget ab.

Wir persönlich nehmen immer einen Guide, denn es ist ein fremdes Land und wir sprechen die Sprache nicht. Ein Guide kann dir die Trekking-Erfahrung erheblich erleichtern, da er sich bestens mit der Route, den Wetterbedingungen und der Höhenanpassung auskennt. Er hilft dir bei der Orientierung, organisiert Unterkünfte und gibt wertvolle Tipps zur Vermeidung der Höhenkrankheit. Zudem unterstützt du mit einem lokalen Guide die nepalesische Wirtschaft.

Wenn du ein erfahrener Trekker bist, dich gut vorbereitest und Karten oder GPS nutzt, kannst du den Trek auch eigenständig bewältigen. Ein Guide ist keine Pflicht auf dem EBC. Die Route ist gut ausgeschildert, und unterwegs gibt es zahlreiche Lodges. Allerdings musst du dich dann selbst um Genehmigungen, Unterkünfte und Notfälle kümmern.

Wer Wert auf Sicherheit, Komfort und kulturellen Austausch legt, sollte einen Guide nehmen. Wer lieber unabhängig reist und Erfahrung mitbringt, kann den Trek auch allein gehen – sollte aber gut vorbereitet sein.

Träger nehmen oder selbst tragen?

Ob du dein Gepäck beim Everest Basecamp Trek selbst tragen oder einen Träger (Porter) engagieren solltest, hängt von deiner Erfahrung, Kondition und persönlichen Vorlieben ab. Wenn du dich für das Selbsttragen entscheidest, sparst du nicht nur Kosten, sondern hast auch die volle Kontrolle über dein Tempo und deine Ausrüstung. Allerdings kann ein schwerer Rucksack mit 10 bis 15 Kilogramm zur echten Belastung werden – vor allem in der dünnen Höhenluft. Der Weg ist lang und anstrengend, und zusätzliche Kilos auf dem Rücken können die Trekking-Erfahrung deutlich erschweren.

Ein Träger kann eine große Erleichterung sein, besonders wenn du das Trekking voll und ganz genießen möchtest, ohne dich mit dem Gewicht deines Rucksacks zu belasten. In Nepal sind Träger eine wichtige Einkommensquelle für viele Einheimische, und mit einem fairen Gehalt unterstützt du die lokale Wirtschaft. Meist tragen sie bis zu 20 Kilogramm pro Person und entlasten dich so erheblich. Dadurch kannst du dich besser auf die wunderschöne Landschaft und die Herausforderungen der Höhe konzentrieren. Übrigens transportieren die Träger in Nepal nicht nur Dinge für Touristen. Auch gewöhnliche Waren werden so von A nach B transportiert, da für viele Bewohner der Berge der Transport mit Mulis zu teuer ist.

Letztlich hängt die Entscheidung von deinen persönlichen Vorlieben ab. Wenn du fit bist und es als sportliche Herausforderung siehst, kannst du dein Gepäck selbst tragen. Wenn du das Trekking jedoch angenehmer gestalten möchtest, kann ein Träger eine wertvolle Unterstützung sein. Egal, für welche Option du dich entscheidest – das Abenteuer Everest Basecamp wird in jedem Fall unvergesslich!

Mulis und Yaks

Auf dem Everest Basecamp Trek sind Mulis und Yaks unverzichtbare Transporttiere. Während Mulis in den tieferen Regionen für den Warentransport genutzt werden, übernehmen Yaks in kälteren Gebieten die schweren Lasten wie Ausrüstung, Lebensmittel und Brennstoff. Ihr Glockengeläut kündigt sie oft schon von Weitem an, sodass du rechtzeitig Platz machen kannst und solltest. Besonders auf schmalen Wegen solltest du immer auf der Bergseite stehen, um nicht versehentlich abgedrängt zu werden. Ob als Transportmittel oder faszinierende Begegnung – Mulis und Yaks gehören zum Trekking-Alltag im Himalaya.

Fazit Mount Everest Basecamp Trek

Der Everest Trek ist eine Herausforderung, aber die Belohnungen sind unbezahlbar. Die Landschaft, die Kultur und das Gefühl, am Fuß des höchsten Berges der Welt zu stehen, machen diese Reise einzigartig. Mit der richtigen Vorbereitung und der passenden Einstellung wird der Everest Trek eines der großartigsten Abenteuer deines Lebens. Pack deinen Rucksack und mach dich bereit – der Everest wartet auf dich!

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Martin Merten

Fulltime-Reiseblogger, Autor, Content Creator // Kreativer // Ideenfinder // Impulsgeber // Perfektionist // Genießer // Ironiker

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