Wir sind Caro & Martin, Gründer des Reiseblogs WE TRAVEL THE WORLD. Um mehr über uns und unser Team zu erfahren: Starte hier
Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von Etrusco. Er enthält Werbelinks mit unseren Empfehlungen. Mit der Buchung/dem Kauf über einen der Links erhalten wir eine Provision, mit der du unsere Arbeit unterstützt. Dich kostet es natürlich nichts extra! Danke für deine Unterstützung!
Frankreich mit dem Wohnmobil: Schöner als Neuseeland und Südafrika!
Frankreich Rundreise zu den schönsten Orten in den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Provence-Alpes-Côte d’Azur!
Was sollte man gesehen haben in der Provence? Lohnt sich eine Frankreich Rundreise? Frankreich mit dem Wohnmobil: Kann man mit dem Wohnmobil die Route des Grandes Alpes machen? Welche Orte sind schön an der Cote d’Azur?
Aber fangen wir von vorne an:
Die Franzosen sind unfreundlich und arrogant! Und die wollen nur ihre eigene Sprache sprechen!
Das sind die Dinge, die man immer hört. Aber wir haben eine komplett andere Seite kennengelernt.
Wir sind auf unserer 14-tägigen Frankreich Rundreise, mit unserem Camper von Etrusco, nur freundlichen Menschen begegnet. Sie haben sich gefreut, wenn wir ein paar Brocken französisch gesprochen haben und ansonsten hat man sich mit Händen und Füßen verständigt. Egal ob beim Bäcker, im Restaurant oder Campingplatz.
Es gibt eigentlich nur zwei Sachen, die uns auf der Rundreise durch Frankreich störten:
1. Die Restaurants haben nur für kurze Zeitfenster geöffnet 2. Die Toiletten auf den Campingplätzen haben keine Klobrillen, kein Klopapier und keine Seife
Und warum schöner als Neuseeland und Südafrika?
Besonders die Landschaften auf der Route des Grandes Alpes, sowie die besonderen Orte auf der Route Napoléon und die Region um die Verdonschlucht haben uns beeindruckt.
Und zwar so sehr, dass wir sagen, du kannst es dir sparen nachNeuseeland und Südafrika zu reisen!
Mach dir anhand der Fotos in diesem Artikel am besten selbst ein Bild. Wir sind immer noch hin und weg von der Schönheit dieser Regionen.
ROADTRIPS EUROPA – 20 FANTASTISCHE RUNDREISEN ZUM NACHREISEN
Wir stellen dir 20 Touren mit Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in 18 europäischen Ländern vor
Mit 20 Übersichts- und Google-Maps-Karten und 414 Tipps zu Unterkünften und Restaurants
Reich bebilderte Inspiration mit über 300 schönen Reisefotos sorgen für Vorfreude
Unsere Rundreise durch Frankreich: Die Highlights der Route!
Die Route des Grandes Alpes, die Route Napoléon und die Côte d’Azur sind drei atemberaubende Reiserouten in Frankreich, die unterschiedliche Landschaften und Sehenswürdigkeiten bieten.
Wir haben die Routen kombiniert und die gesamte Strecke mit dem Wohnmobil gemacht, genauer gesagt mit dem Teilintegrierten Etrusco T 7.3 SF. Und es war einfach unglaublich! Weitere Infos und Bilder zum Fahrzeug findest du unten.
Mit Etrusco waren wir übrigens auch schon in der Toskana unterwegs. Schau mal in den Artikel zur Toskana Rundreise rein!
1. Route des Grandes Alpes:
Die Route des Grandes Alpes ist eine der berühmtesten Routen in den französischen Alpen. Sie erstreckt sich über 700 Kilometer von Thonon-les-Bains am Genfer See bis nach Menton an der Côte d’Azur.
Die Strecke führt über 17 Hochgebirgspässe, darunter berühmte wie der Col du Galibier und der Col de l’Iseran. Die Straße bietet spektakuläre Ausblicke auf majestätische Berglandschaften, Gletscher, Seen und charmante Bergdörfer.
Die beste Reisezeit für die Route des Grandes Alpes ist im Sommer bis Mitte/Ende September, wenn die Straßen frei von Schnee und Eis sind.
2. Route Napoléon:
Die Route Napoléon ist eine historische Straßenroute, die die Reiseroute von Napoleon Bonaparte im Jahr 1815 nach seiner Rückkehr aus dem Exil auf Elba nachzeichnet.
Die Route beginnt in Golfe-Juan an der Côte d’Azur und führt durch das französische Hinterland bis nach Grenoble. Sie bietet eine malerische Fahrt durch das provenzalische Land, vorbei an Lavendelfeldern, Olivenhainen und mittelalterlichen Dörfern.
3. Verdonschlucht & Route de Crêtes:
Die Kombination aus einem Besuch in den Gorges du Verdon (eine der tiefsten Schluchten Europas) und einer Fahrt auf der Route de Crêtes bietet ein unvergessliches Naturerlebnis. Du kannst die atemberaubende Landschaft bewundern, entlang der Schlucht wandern, Wassersportarten ausüben und die ruhige Schönheit der Provence-Alpes-Côte d’Azur aufsaugen.
4. Côte d’Azur:
Die Côte d’Azur, auch als die französische Riviera bekannt, erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste von Cassis, über Cannes und Nizza bis nach Menton. Sie ist berühmt für ihre glamourösen Städte, wunderschönen Strände und luxuriösen Yachthäfen.
Die Region lockt mit mediterranem Klima, Sonnenschein und einer Fülle von Freizeitaktivitäten. Unser letzter Stopp an der Côte d’Azur war Cannes. Hier haben wir an den Stränden entspannt und die gesamte Reise Revue passieren lassen.
Videoinspiration Frankreich Rundreise:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Karte: Frankreich Rundreise – von Annecy bis nach Cannes
Die Route der Frankreich Rundreise in Kürze | Frankreich mit dem Wohnmobil Annecy ➞ Col des Aravis ➞ Cormet de Roselend ➞ Col de l’Iseran ➞ Bonneval-sur-Arc ➞ Fort Victor-Emmanuel ➞ Col du Galibier ➞ Col du Lautaret ➞ Briançon ➞ Lac de Serre-Ponçon ➞ Sisteron ➞ Moustiers-Sainte-Marie ➞ Verdonschlucht ➞ Cannes
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
10- bis 14-tägige Frankreich Rundreise | Frankreich mit dem Wohnmobil
Wir haben die Frankreich Rundreise mit einem Teilintegrierten Wohnmobil von Etrusco gemacht und es war einfach traumhaft. Natürlich kannst du die Reise auch mit einem PKW oder anderen Gefährt machen. Wir geben hier allerdings auch noch Tipps zu Stellplätzen. Alle Stellplätze sind in der Karte eingetragen.
Mehr Infos zum Camper von Etrusco findest du weiter unten.
10 oder 14 Tage?
Anreise und Abreise haben wir von den Tagen her mit in die Beschreibung einbezogen. Die eigentliche Hauptroute, so wie wir sie auch auf der Google-Maps-Karte eingetragen haben, geht von Annecy bis nach Cannes.
Diese Route wäre problemlos in 10 Tagen möglich. Kommt halt drauf an von wo du an- und abreist. Um bei der An- und Abreise weniger Stress zu haben und um auf dem Weg nach Hause noch etwas zu sehen, empfehlen wir 14 Tage.
Tag 1 – Anreise
Die Anreise hat bei uns den ganzen Tag gedauert (inklusive Beladen des Wohnmobils und Einkaufen, Tanken, etc.). Wir sind mit dem Wohnmobil in NRW gestartet und sind über Luxemburg (günstig zum Tanken) die A31/A6 Richtung Genfer See gefahren.
Die erste Nacht haben wir auf einem ruhigen, kostenlosen Stellplatz in Izernore verbracht. Von hier aus haben wir die Route mit Annecy gestartet. Wir hätten heute noch bis Annecy fahren können, der Tag war uns aber schon lang genug und wir fahren nicht gerne im Dunklen.
Stellplatz in Izernore:
Aire de services camping car: Sauberer und kostenloser Parkplatz für Camper. Sehr ruhig gelegen. (Alle Stellplätze sind in der Karte eingetragen.) Es gibt Service für Wohnmobile (Wasser und Entsorgung von Grauwasser und WC).
Tag 2 – Annecy: Malerische Alpenstadt am See | Frankreich Rundreise
Die Frankreich Rundreise startet jetzt erst richtig in Annecy und führt uns bis nach Cannes. Wir empfehlen dir die Reise auch genauso zu machen. Denn so hast du eine tolle Mischung aus atemberaubender Landschaft in den Alpen, als auch netten Dörfern und zum Schluss die pure Entspannung am Strand.
Die Abreise Richtung NRW haben wir noch genutzt, um uns weitere Orte anzuschauen.
Annecy ist eine charmante Stadt am Ufer des malerischen Lac d’Annecy. Sie wird aufgrund ihrer vielen Kanäle und der gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt oft als „Venedig der Alpen“ bezeichnet.
Sehenswerte Highlights sind für uns die Église Notre Dame de Liesse, die Kathedrale von Annecy, der Palais de l’Isle, die Pont Perrière, die Pont des Amours, der Lac d’Annecy und die Burg Annecy.
Annecy bietet malerische kleine Gassen und zahlreiche Cafés und Restaurants. Schlendere einfach durch den Ort und genieße die Atmosphäre.
Unser Tipp zum Mittagessen: BON PAIN BON VIN. Das Restaurant ist bekannt für seine frische und authentische französische Küche. Die Speisekarte bietet dir ein Tagesmenü und du wählst verschiedene Gerichte ähnlich wie Tapas. Perfekt für einen schönen Start in den Frankreich Urlaub.
Nach einem halben Tag in Annecy haben wir uns auf den Weg Richtung Thônes gemacht.
Parkplatz in Annecy:
Place Des Romains: Großer Parkplatz, etwa 10-15 Minuten zu Fuß vom Zentrum entfernt. Wir sind mit unseren Fahrrädern ins Zentrum gefahren. Wir haben 4,20 Euro für 5 Stunden bezahlt.
Campingplatz in Thônes:
Camping Le Tréjeux: Gepflegter Campingplatz mit netten Gastgebern, mitten in der Natur umgeben von Wald und Bergen. Preis: 26 Euro mit Strom.
Tag 3 – Route des Grandes Alpes: Col des Aravis bis Cormet de Roselend | Frankreich Rundreise
Die Strecke vom Col des Aravis bis zum Cormet de Roselend ist eine atemberaubende Bergstraße. Die Route führt durch einige der schönsten Landschaften der Region und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Berge, Seen und Täler.
Thônes ist unser Ausgangspunkt, um auf die Route des Grandes Alpes zu kommen. Der erste Pass den wir heute erreichen ist der Col des Aravis auf 1498 Metern Höhe.
Der Pass ist ein beliebter Punkt, um Wanderungen mit Aussicht auf den Mont Blanc zu machen. Schnell füllen sich hier die Parkplätze mit Autos von wanderlustigen Menschen.
Wir sind allerdings nach einem kurzen Fotostopp weitergefahren. Etwas höher geht es beim nächsten Pass Col des Saisies (1650 m). Der Pass ist nicht besonders spannend, allerdings das was danach kommt.
Wir sind ganz ehrlich: Wir hatten keine Ahnung wie schön die Route ist und was uns für spektakuläre Landschaften erwarten.
Der Lac de Roselend ist ein beeindruckender Stausee, der von türkisblauem Wasser gespeist wird. Die Aussicht auf den See und die umliegenden Berge ist atemberaubend. Es gibt überall Aussichtspunkte und Rastplätze, an denen du die Aussicht genießen kannst.
Tipp: Von der Terrasse des Hotels Le Chalet de Roselend hast du eine einzigartige Aussicht auf den See. Der Kuchen ist auch lecker. Der Kaffee geht so.
Weiter führt die Route zum Cormet de Roselend, einem Bergpass, der sich auf 1.968 Metern über dem Meeresspiegel erstreckt. Der See ist schon ein Höhepunkt der Fahrt, aber wenn du die Straße weiter hinauf in die Berge fährst, bieten sich spektakuläre Aussichten auf den Stausee Lac de Roselend und die umliegenden Berggipfel. Hier waren wir erstmal sprachlos.
Übernachtet haben wir auf einem kostenlosen Stellplatz in Les Chapieux. Können wir wärmstens weiterempfehlen. Der Platz liegt im Tal mit einer tollen Bergkulisse. Hier triffst du auf Wanderer die den Trek „Tour du Mont Blanc“ machen, ein beliebter Fernwanderweg der das Mont Blanc-Massiv umrundet.
Stellplatz in Les Chapieux:
Aire naturelle de camping: Kostenloser Stellplatz mit toller Lage, in der Nähe vom Mont Blanc. Es wird um eine freiwillige Spende gebeten. Es gibt ein kleines Info-Häuschen mit Informationen zu Wanderungen und saubere sanitäre Anlagen. Es gibt außerdem Service für Wohnmobile (Strom – allerdings benötigst du ein langes Kabel, Wasser und Entsorgung von Grauwasser und WC).
Tag 4 – Route des Grandes Alpes: Mont Blanc, Pass Col de l’Iseran, Bonneval-sur-Arc | Frankreich Rundreise
In Les Chapieux lohnt es sich eine Wanderung oder Radtour zum Mont Blanc zu machen. Oder zu mindest in die Nähe. Du kannst für 4 Euro einen Shuttlebus nehmen, wenn du keine Zeit und Lust hast dich zu bewegen oder den Weg abkürzen möchtest.
Wir sind mit unseren Rädern soweit ins Tal gefahren, wie wir Lust hatten und haben dann unsere Frankreich Rundreise mit dem Wohnmobil auf der Route des Grandes Alpes fortgesetzt.
Nächster Stopp ist der Col de l’Iseran. Der Hochgebirgspass liegt auf einer Höhe von 2.764 Metern und ist einer der höchsten befahrbaren Pässe Europas. Gerne hätten wir dort eine Mittagspause gemacht, aber die Restaurants waren leider geschlossen.
Auf dem Weg zum Pass kommst du an vielen Gelegenheiten vorbei, um Wanderungen zu machen oder einen kurzen Fotostopp einzulegen. Die Aussicht vom Pass selbst ist spektakulär.
Col de l’Iseran ist sehr karg und je nach Wetterlage kann es hier sehr ungemütlich werden. Wir hatten Anfang September ein wenig Schnee, wie du auf den Fotos sehen kannst. Die Straße, die den Pass überquert, ist in der Regel von Mitte Juni bis Mitte Oktober geöffnet.
Der Weg hinab nach Bonneval-sur-Arc ist atemberaubend!
Bonneval-sur-Arc ist ein malerisches Dorf in der Nähe des Passes. Es liegt auf einer Höhe von etwa 1.800 Metern und ist von majestätischen Gipfeln umgeben. Es gibt einige kleine Geschäfte und Restaurants, in denen du lokale Spezialitäten probieren kannst, sofern diese geöffnet sind.
Wir hätten hier gerne etwas gegessen, allerdings war – wie so oft – alles geschlossen. Die Franzosen haben leider nur sehr kurze Zeitfenster, um essen zu gehen. Bei uns hat es meistens nicht gepasst.
Trotzdem lohnt es sich durch den Ort zu schlendern. Das Dorf ist bekannt für seine traditionelle alpine Architektur mit Steinhäusern und hölzernen Balkonen. Es gibt auch eine alte romanische Kirche, die du besichtigen kannst.
Tipp: Du kannst von der Route des Grandes Alpes einen Abstecher zum See Lac du Mont Cenis machen oder eine ganz andere Route durch Italien einschlagen, um bei Briançon wieder auf die Route des Grandes Alpes kommen.
Unser Plan war zum Lac du Mont Cenis und ein Stück durch Italien zu fahren. Aber zum Glück war das Wetter am See zu schlecht und wir sind wieder umgekehrt und haben dann in Lanslebourg-Mont-Cenis auf einem kostenlosen Parkplatz übernachtet.
Warum zum Glück?
Weil wir sonst die atemberaubenden Pässe verpasst hätten, die als Nächstes kommen!
Parkplatz in Lanslebourg-Mont-Cenis:
Parkplatz –3 Route de l’Iseran 73480 Val-Cenis: Kostenloser Parkplatz zum übernachten zwischen Seilbahn und Hotel. Im Sommer, Tag und Nacht verfügbar. Es gibt keine sanitären Anlagen und keinerlei Service für Wohnmobile. Service ist aber in der Nähe zu finden.
Tag 5 – Route des Grandes Alpes: Fort Victor-Emmanuel & Col du Galibier bis Col du Lautaret | Frankreich Rundreise
Auf der Route des Grandes Alpes ist ein Tag spektakulärer als der andere und die Landschaften könnten unterschiedlicher nicht sein.
Die Rundreise durch Frankreich führt nun vorbei am Fort Victor-Emmanuel zu den Pässen Col du Galibier bis Col du Lautaret.
Fort Victor-Emmanuel ist Teil einer Reihe von Festungen, die im 19. Jahrhundert erbaut wurden, um die Region gegen mögliche Angriffe zu schützen. Das Fort ist nach Victor Emmanuel II. von Italien benannt.
Du kannst die Festung besichtigen und sogar einen Klettersteig unterhalb der Mauern des Forts meistern.
Vorbei am Fort bringt die Straße zum Col du Télégraphe auf 1566 Metern Höhe. Der Pass selbst in nicht besonders spannend, aber hier findest du ein Café und kannst eine Pinkelpause einlegen.
Die Route dorthin hat uns an die Landschaft von Kanada erinnert. Wegen des breiten Flusses Arc und die Weite des Tals. Eine einmalige Region.
Spannend wird es nun Richtung Col du Galibier. Dieser liegt auf einer Höhe von 2.642 Metern über dem Meeresspiegel. Er ist einer der berühmtesten Pässe auf der Route des Grandes Alpes. Alleine wegen der tollen Aussicht auf die Serpentinenstraßen lohnt sich die Fahrt dorthin.
Mit unserem Wohnmobil sind wir nicht ganz hinauf gekommen, da die Straße zu eng ist und für Fahrzeuge mit 3,5 Tonnen gesperrt ist. Ja, du kannst trotzdem hinauf fahren, aber du tust dir, den anderen Autos und Radfahrern keinen Gefallen damit.
Stattdessen kannst du die Aussicht an der Station weiter unten genießen und fährst danach durch den Tunnel auf die andere Passseite.
Die Straße über den Pass ist in der Regel von Mai bis Oktober geöffnet.
Weiter führt die Route zum Col du Lautaret (2058 Meter). Der Col du Lautaret liegt in der Nähe des Parc National des Écrins und bietet Zugang zu einigen der schönsten Berglandschaften der Region.
In der Umgebung kannst du wunderbar Wandern, Radfahren und im Winter natürlich Skifahren.
In dem Ort gibt es ein paar Restaurants und eine Touristeninformation für die vielen Aktivitäten. Wir trafen Vogelbeobachter, die durch ihre Ferngläser Geier gesichtet haben. Wir konnten Geier ganz ohne Fernglas aus nächster Nähe später in der Verdonschlucht sichten.
Nur durch Zufall haben wir hier den wohl schönsten Stellplatz der ganzen Frankreich Rundreise gefunden. Umgeben von den Bergen lässt es sich hier auf 2.058 Metern Höhe wundervoll übernachten.
Stellplatz in Lautaret:
Stellplatz – Le Lautaret 05480 Villar-d’Arêne: Atemberaubender kostenloser Stellplatz mitten in den Bergen. Sehr zu empfehlen! Wohl einer der schönsten Orte, an denen wir bisher gecampt haben. Es gibt keine sanitären Anlagen und keinerlei Service für Wohnmobile.
Tag 6 – Briançons mittelalterliche Festungsstadt & Lac de Serre-Ponçon | Frankreich Rundreise
Da die Serpentinenstraßen der Route des Grandes Alpes mit einem Wohnmobil sehr anstrengend zu fahren sind und wir noch mehr Variation in unserer Frankreich Rundreise haben wollten, entschieden wir uns nun einen anderen Weg einzuschlagen.
Der letzte Stopp auf der Route des Grandes Alpes ist für uns daher Briançon. Von dort aus geht es auf eine Teilstrecke der Route Napoléon.
Briançon ist eine historische Stadt mit einer gut erhaltenen Festungsanlage. Sie liegt im Departement Hautes-Alpes in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.
Die Stadt war einst ein wichtiger militärischer Stützpunkt und Teil der sogenannten „Cité Vauban“, die von Sébastien Le Prestre de Vauban, einem berühmten französischen Militäringenieur, konzipiert wurde. Die Festungen von Briançon gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und sind gut erhaltene Beispiele für militärische Architektur des 17. Jahrhunderts.
Briançon liegt in einer beeindruckenden Bergumgebung und ist von zahlreichen Gipfeln der französischen Alpen umgeben. Das historische Stadtzentrum hat eine charmante Atmosphäre mit engen Gassen und malerischen Plätzen.
Hier findest du zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Cafés, in denen du die lokale Küche probieren kannst – sofern geöffnet. Wir hatten leider wieder kein Glück etwas zu Essen zu bekommen. Dafür haben wir in der Pâtisserie Turin leckeren Kuchen und guten Kaffee bekommen.
Die Stadt hat uns vom Flair an die schönen Orte in der Toskana erinnert. Zum einen optisch und zum anderen weil hier plötzlich viele Italiener unterwegs waren. Vermutlich wegen der direkten Grenznähe zu Italien – Turin ist nicht weit entfernt.
Wir waren ein paar Stunden in der Stadt und dafür reicht der Parkplatz für Wohnmobile völlig aus. Es gibt allerdings nur wenige Plätze für Wohnmobile. Wir hatten Glück die letzte Lücke zu bekommen. Ansonsten wären wir wohl ohne eine Besichtigung weiter gefahren.
Die Reise geht nun weiter in Richtung Route Napoléon mit Zwischenstopp am Lac de Serre-Ponçon, ein beeindruckender Stausee in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Der See erstreckt sich über eine große Fläche und ist von einer atemberaubenden Berglandschaft umgeben.
Wenn du Zeit mitbringst, dann kannst du dich hier bei vielen sportlichen Aktivitäten wie Windsurfen, Segeln oder Canyoning ausprobieren. Ein sehr schöner Ort dafür.
Parkplatz in Briançon:
Parcheggio per camper a pagamento: Kleiner kostenpflichtiger Parkplatz für Wohnmobile, direkt an der Festungsmauer. Perfekt zum Erkunden von Briançon. Die Altstadt ist nur ein paar Meter entfernt. Übernachten ist auch möglich. Preis: 1,60 Euro/Stunde. Kostenlos von 12 bis 14 Uhr und von 19 bis 9 Uhr.
Campingplatz am Lac de Serre-Ponçon:
Camping la Viste: Schöner Campingplatz mit Pools und Restaurant. Preis: 28 Euro mit Strom. Die Servicestation für Wohnmobile ist leider sehr eng gebaut. Wir mussten aber nach den vielen freien Stellplätzen alles Auffüllen und Entleeren. Waren aber leicht genervt!
Tag 7 – Sisterons mittelalterliche Zitadelle & Rochers des pénitents | Frankreich Rundreise
Die Rundreise durch Frankreich führt nun auf eine Teilstrecke der Route Napoléon. Erster Stopp: Sisteron.
Sisteron liegt zwischen den Alpen und der Provence und ist von einer außergewöhnlichen Berglandschaft umgeben. Besonders beeindruckend ist die Felsformation Rocher de la Baume.
Der Ort bietet eine charmante historische Altstadt mit engen Gassen und gepflasterten Straßen. Es gibt viele Restaurants. Aber wie immer ist es schwierig ein geöffnetes zu finden.
Rund um die Uhr geöffnet hat das Café-brasserie Le Primerose. Ist ok, aber auch nichts besonderes. Wir wollten aber unbedingt einmal etwas Geld ausgeben und haben dort einen Burger gegessen.
Das Wahrzeichen von Sisteron ist die imposante Zitadelle auf einem Felsvorsprung, die einen herrlichen Blick über die Stadt und die Umgebung bietet. Der Eintritt ist mit 7,10 Euro relativ teuer, aber ein Besuch lohnt sich trotzdem. Denn die Aussicht ist grandios!
Weiter geht es in die Gegend der Verdonschlucht.
Auf dem Weg dorthin machen wir Halt bei der Felsformation Rochers des Pénitents. Diese Gruppe von markanten Felsnadeln und -säulen ist das Ergebnis von Millionen Jahren geologischer Erosion und ein beeindruckendes Naturschauspiel. Sie haben uns an die Putangirua Pinnacles in Neuseeland erinnert.
Es gibt Wanderwege und Kletterrouten in der Umgebung, die es dir ermöglichen, die Felsen aus nächster Nähe zu erkunden und die Aussicht auf die umliegende Landschaft zu genießen.
Wir hielten für ein Foto an und fuhren weiter nach Moustiers-Sainte-Marie. Hier übernachteten wir.
Parkplatz in Sisteron:
Aire de services camping car: Kleiner kostenpflichtiger Parkplatz für Wohnmobile, direkt an der Straße. Perfekt zum Erkunden von Sisteron. Übernachten ist auch möglich, allerdings laut, da direkt an der Hauptstraße. Preis: 8 Euro/Tag. Service für Wohnmobile vorhanden (Strom, Wasser und Entsorgung von Grauwasser und WC).
Parkplatz bei den Rochers des Pénitents:
Aire de Repos – Les Mées: Kostenloser Parkplatz. Übernachten möglich. Leider direkt an der lauten Hauptstraße. Die sanitären Anlagen sind nicht zu empfehlen. Zum Wandern und zum Fotos machen ein guter Ort, aber Übernachten würden wir hier nicht.
Stellplatz in Moustiers-Sainte-Marie:
Aire pour camping-cars: Kostenpflichtiger Stellplatz. Perfekt, um den Ort zu erkunden. ABER: Preis mit 17 Euro für 24 Stunden überzogen. Hinzu kommt der Zwang zum Kauf einer Mitgliedskarte für 5 Euro, um überhaupt auf den Platz zu kommen. Kein Strom. Jede einzelne Leistung wie Wasser oder Entsorgung kostet an der Servicestation extra. Da aber der einzige Stellplatz weit und breit, bleibt einem kaum eine andere Wahl.
Tag 8 – Moustiers-Sainte-Marie, Route des Crêtes & Verdonschlucht | Frankreich Rundreise
Moustiers-Sainte-Marie ist ein Dorf wie aus einem Märchen. Es liegt inmitten einer felsigen Schlucht und ist besonders bekannt für die Kapelle Notre-Dame de Beauvoir, die auf einem Felsen thront.
Es macht Sinn die Kapelle so früh wie möglich zu besuchen, denn ab 10 Uhr reisen hier Busse voller Touristen an.
Der Weg geht circa 15 bis 20 Minuten steil hinauf und oben angekommen hast du einen herrlichen Blick auf die umliegende Landschaft. Beim Abstieg musst du ein wenig aufpassen, da die Pflastersteine von den vielen Besuchern extrem glatt geworden sind.
Die Altstadt von Moustiers-Sainte-Marie ist gesäumt von verwinkelten Gassen und malerischen Brücken und Brüstungen. Schlendere durch den Ort mit seinen netten Geschäften und Restaurants.
Wir können ein französisches Frühstück im PÉPITE artisan glacier fabriquant empfehlen. Sehr guter Kaffee und leckere Croissants.
Im Ort entspringen Quellen, die teilweise so ergiebig sind, dass das Wasser mitten durch den Ort rauschend in die Tiefe stürzt. Wir haben uns unsere Flaschen mit dem leckeren und erfrischenden Quellwasser aufgefüllt.
Nicht weit entfernt liegt die Verdonschlucht und die Route des Crêtes (nicht Crêpes …).
Wir entschieden uns dazu zunächst die Route des Crêtes zu fahren. Das ist eine absolut spektakuläre Panoramastraße, die sich entlang des oberen Rands der Verdonschlucht erstreckt und atemberaubende Ausblicke auf die Schlucht und die umliegende Berglandschaft bietet. Die Schlucht kann locker mit der Landschaft in Südafrika mithalten.
Diese Straße ist ein Paradies für Landschaftsfotografen und Naturliebhaber und bietet zahlreiche Aussichtspunkte und Rastplätze.
Mit dem Auto sind es für die knapp 80 km circa 40 Minuten reine Fahrtzeit. Wir haben mit Pausen an Aussichtspunkten und Fotos jedoch mindestens 2 bis 3 Stunden benötigt.
In der Schlucht konnten wir aus nächster Nähe gigantische Gänsegeier dabei beobachten, wie sie durch die Schlucht segeln und mit der Thermik aufsteigen.
Die Verdonschlucht ist auf jeden Fall eine der tiefsten Schluchten Europas und ein echtes Naturwunder. Der Fluss Verdon hat diese spektakuläre Schlucht über Millionen von Jahren in die Kalksteinfelsen gegraben.
In der Schlucht hast du zahlreiche Optionen für sportliche Aktivitäten, darunter Wandern, Klettern, oder Canyoning. Besonders beliebt ist eine Bootstour mit einem Elektroboot (40 Euro/Stunde) oder Tretboot (20 Euro/Stunde).
Du musst allerdings frühzeitig ein Boot reservieren oder mehrere Stunden Wartezeit einplanen. Startpunkt für die Bootstouren ist an der Pont du Galetas am Lac de Sainte-Croix. Hier gibt es mehrere Anbieter.
Beliebte Tour in der Verdonschlucht vorab online buchen:
Der Lac de Sainte-Croix ist ein türkisfarbener Stausee am Eingang der Verdonschlucht. Übernachtet haben wir auf einem kostenlosen Parkplatz direkt am See.
Parkplatz am Lac de Sainte-Croix:
Saint-Saturnin carpark: Kostenloser Parkplatz direkt am See. Übernachten möglich. Es gibt keine sanitären Anlagen und keinerlei Service für Wohnmobile.
Tag 9 & 10 – La Napoule & Cannes | Frankreich mit dem Wohnmobil
Nach den vielen landschaftlichen Highlights hat es uns zum Entspannen an die Côte d’Azur gezogen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Menton, Nizza, Antibes, Saint-Tropez.
Wir entschieden uns für Cannes. Beziehungsweise für La Napoule, in der Nähe von Cannes. Campingplätze sind eher Mangelware in den Städten und somit viel die Entscheidung für den Campingplatz Les Bungalows du Golfe – Camping Les Pruniers.
Aber das mit dem Entspannen viel uns erstmal gar nicht so leicht. Denn nach der vielen Ruhe in der Natur, war die Küste plötzlich voller Trubel und Lärm.
Eigentlich wollten wir nur eine Nacht bleiben. Es wurden dann aber doch drei Nächte. So konnten wir wunderbar am Strand relaxen und einen Tag Cannes erkunden.
Es war herrlich und wir ließen die gesamte Wohnmobilreise Revue passieren.
La Napoule ist ein kleiner Küstenort an der französischen Riviera in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Die Hauptattraktion von La Napoule ist das Château de La Napoule, eine mittelalterliche Burg, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde.
Der Ort verfügt über wunderschöne Sandstrände entlang der Küste. Hier kannst du sonnenbaden, schwimmen und Wassersportarten genießen.
Im Hafen liegen teure Jachten und du findest zahlreiche Restaurants und Cafés, in denen du frische Meeresfrüchte und regionale Spezialitäten probieren kannst.
Wir können das Restaurant Le San Peyre oder das Le Bellini empfehlen.
Campingplatz in La Napoule:
Les Bungalows du Golfe – Camping Les Pruniers: Schöner Campingplatz mit Pool und Restaurant. Preis: 29 Euro mit Strom. Gute und große Servicestation für Wohnmobile. Mit dem Fahrrad kommst du problemlos überall hin.
Tag 11 – Cannes | Frankreich Rundreise
Einen Tag haben wir in Cannes verbracht und sind von La Napoule mit dem Uber dorthin gefahren. Mit dem Fahrrad war uns die Strecke einfach zu unsicher. Der Verkehr ist die Hölle und die Straßen sehr eng, so dass die Autos sehr nah an einem vorbeifahren. Mit dem Uber war das stressfrei.
Cannes ist weltberühmt für sein jährliches Filmfestival, das Festival de Cannes. Dieses Festival zieht Filmstars, Regisseure und Filmemacher aus der ganzen Welt an und ist eines der wichtigsten Ereignisse in der Filmindustrie.
Wir hörten im Vorfeld viel Negatives über die Stadt und wollten uns selbst ein Bild machen. Und wir waren positiv überrascht.
Besonders schön finden wir Le Suquet (Altstadt). Der historische Kern von Cannes hat viele charmante Gassen und eine entspannte Atmosphäre. Sehenswert ist die gotische Kirche Eglise Notre-Dame-d’Espérance und vor allem die Aussicht von dort oben auf die Küste.
Beliebt ist natürlich der rote Teppich am Festspielhaus. Hier stehen die Leute an, um ein Foto zu machen. Spannend für Filmbegeisterte ist der Walk Of Fame mit Handabdrücken von etlichen Stars wie Silvester Stallone oder Sharon Stone.
Mit dem Palm Bus kannst du für 1,60 Euro eine kleine Sightseeingtour machen und zum Sonnenuntergang beispielsweise nach Palm Beach fahren. Von hier aus hast du einen schönen Blick auf die Stadt.
Da wir überall auf der Welt auf der Suche nach guter Pizza sind, haben wir auch hier gesucht und sind fündig geworden. Die Pizzeria Tredici in der Nähe der Eglise Notre-Dame-d’Espérance ist ein Volltreffer was gute italienische Küche betrifft. Sehr leckere Pizza!
Les Bungalows du Golfe – Camping Les Pruniers: Schöner Campingplatz mit Pool und Restaurant. Preis: 29 Euro mit Strom. Gute und große Servicestation für Wohnmobile. Mit dem Fahrrad kommst du problemlos überall hin.
Tag 12 – Abreise: Aix-en-Provence | Frankreich mit dem Wohnmobil
Da wir keine Lust hatten 15 Stunden am Stück nach Hause nach NRW zu fahren, haben wir uns die Abreise auf mehrere Tage aufgeteilt und noch Aix-en-Provence und Dijon erkundet. Können wir auch so weiterempfehlen, falls du die gleiche Strecke fahren musst.
Aix-en-Provence ist für seine eleganten Gebäude und seine klassische Architektur bekannt. Die Stadt ist wunderschön und sehr belebt durch die vielen Studierenden. Außerdem ein absolutes Shopping-Paradies!
Du kannst hier mehr als einen Tag verbringen, so viel gibt es zu sehen und zu machen. Unsere Highlights für einen Tag waren das wunderschöne Hôtel de Caumont (kein Hotel, sondern Café und Ausstellung – du kommst kostenlos ins Café), die Kathedrale von Aix-en-Provence, der Pavillon Vendôme und der belebte Samstagsmarkt in der ganzen Stadt.
Zum Frühstück empfehlen wir das MANA – Aix.
Um die Stadt zu erkunden, haben wir nur geparkt und sind dann weiter Richtung Norden gefahren. In Trévoux haben wir einen schönen Parkplatz zum übernachten gefunden.
Parkplatz in Aix-en-Provence:
Parking Carcassonne: Kostenloser Parkplatz am Sportplatz. Perfekt, um die Stadt zu erkunden. Am besten mit dem Rad in die Stadt fahren, ansonsten 15-20 Minuten zu Fuß. Aufpassen, dass du nicht zugeparkt wirst von Autos. Hier ist immer viel Trubel wegen den Sportplätzen. Übernachten möglich, aber keinerlei Service.
Parkplatz in Trévoux:
Parking (Cascades): Kostenloser großer Parkplatz am Flussufer. Perfekt, um eine Nacht zu verbringen. Übernachten möglich, aber keinerlei Service.
Tag 13 – Abreise: Dijon | Frankreich mit dem Wohnmobil
Erst dachten wir, wir könnten Dijon und Nancy an einem Tag erkunden. Aber in Dijon haben wir bereits einen ganzen Tag verbracht, so dass das nicht geklappt hat.
Dijon ist ruhiger als Aix-en-Provence und auch wunderhübsch.
Die Stadt ist weltweit berühmt für ihren Dijon-Senf, der seinen Namen von der Stadt hat. Überall kannst du natürlich Senf kaufen. Wir kauften leckeren Senf bei Mulot & Petitjean – Chouette.
Die Museen in Dijon sind kostenlos und lohnenswert ist ein Besuch im Musée des Beaux-Arts und im Rude Museum.
Weitere Highlights sind der Liberation Square mit dem Herzogspalast von Dijon, der Dukes Square, die Saint Michael’s Church, die Kathedrale von Dijon und die Notre-Dame de Dijon.
Du musst unbedingt einmal die Eule The Owl of Dijon streicheln, da sie dir angeblich alle Wünsche erfüllt.
Zum Essen gab es bei uns natürlich wieder mal Pizza bei Lucilla – Le Clan des Mamma Dijon.
Auch in Dijon haben wir nur geparkt und sind dann weiter Richtung Norden gefahren. In der Nähe von Metz haben wir einen schönen Parkplatz zum übernachten gefunden.
Parkplatz in Dijon:
Cr Général de Gaulle: Perfekt, um die Stadt zu erkunden. Viele Parkplätze vorhanden auf beiden Seiten der Straße. Sonntags kostenlos. Am besten mit dem Rad in die Stadt fahren, ansonsten 15-20 Minuten zu Fuß. Nicht zum Übernachten geeignet.
Parkplatz am GrandBleu WakePark PAM (bei Metz):
GrandBleu WakePark PAM: Großer kostenloser Parkplatz. Zum Übernachten geeignet. Sehr ruhig abends. Keinerlei Service.
Tag 14 – Abreise | Frankreich mit dem Wohnmobil
Der Abreisetag dauerte dann noch einen halben Tag (inklusive Entladen des Wohnmobils und sauber machen, Tanken, etc.) und führte uns mit dem Wohnmobil wieder über Luxemburg (günstig zum Tanken) nach NRW.
Was für eine atemberaubend schöne Reise!
Findest du auch?
Frankreich mit dem Wohnmobil erkunden – Tipps und Infos
Wie wir in Frankreich mit dem Wohmobil unterwegs waren
Wir waren 14 Tage mit dem Teilintegrierten Etrusco T 7.3 SF unterwegs und konnten dadurch die Freiheit genießen unsere Route spontan so zu gestalten wie wir wollten. Das ist doch das Schöne an einem Wohnmobil.
Wir haben das Wohnmobil freundlicherweise von Etrusco zur Verfügung gestellt bekommen.
Die Serpentinenstraßen sind oft eng, aber mit dem wendigen Camper kein Problem.
Etrusco ist ein italienischer Wohnmobilhersteller, der eine Vielzahl an verschiedenen Modellen verkauft. Hier findest du eine Übersicht dazu.
Unser Modell bot unter anderem eine Klimaanlage, Heizung, sowie eine moderne Küche mit allem Komfort. Auch die Sanitäranlagen sind sehr komfortabel und bieten alles, was du für eine angenehme Tour benötigst.
Die Garage ist so groß, dass wir sogar zwei Fahrräder mitnehmen konnten. Das war sehr praktisch! Tisch und Stühle passen natürlich auch hinein. Und eine Markise macht das Camping noch gemütlicher.
Besonders das integrierte WC und die Dusche machen dich auf der Rundreise durch Frankreich unabhängiger, da Campingplätze oft weiter von den Städten entfernt sind. Meist musst du mit parkplatzähnlichen Stellplätzen ohne Sanitäreanlagen vorlieb nehmen.
Tipps zur Übernachtung – Wildcamping in Frankreich | Frankreich mit dem Wohnmobil
Um problemlos Frankreich mit dem Wohnmobil zu erkunden, wollen wir dir ein paar Tipps zur Übernachtung an die Hand geben.
Wildcamping ist in Frankreich im Allgemeinen nicht erlaubt. Das Campen ist nur an speziell ausgewiesenen Stellen erlaubt, wie Campingplätzen, Rastplätzen oder privaten Grundstücken mit Erlaubnis des Eigentümers. Solltest du beim illegalen Wildcamping erwischt werden, kann es zu einer Geldstrafe kommen. Das Übernachten auf Campingplätzen ist die sicherste und legalste Option.
Aires de camping-car | Frankreich mit dem Wohnmobil
In den meisten Orten gibt es sogenannte aires de camping-car (Bereiche/Stellplätze), die speziell für Wohnmobile und Wohnwagen geeignet sind. Diese bieten oft grundlegende Einrichtungen wie Wasser und Stromanschlüsse.
Auch die Ausstattung variiert. Manchmal gibt es die Möglichkeit Wasser aufzufüllen, sein Abwasser loszuwerden, das WC zu entleeren und sogar Strom zu beziehen. An anderen Orten gibt es wiederum nur den Stellplatz.
Falls du günstig unterwegs sein möchtest, dann sind diese Stellplätze definitiv die beste Wahl und meist sogar sehr stadtnah. Ansonsten gibt es immer die Möglichkeit auf einen Campingplatz auszuweichen. In Frankreich kannst du auch manchmal auf einem Agriturismo übernachten.
Ein Agriturismo ist gewöhnlich ein Bauernhof mit Unterkünften und/oder Appartements für Gäste. Viele Agriturismos produzieren Wein, Olivenöl und Käse, Honig oder Marmelade. Manche bieten auch ein Restaurant mit traditionellen Gerichten, die meist aus den selbst angebauten Produkten zubereitet werden. Alles sehr ähnlich wie in der Toskana.
park4night-App | Frankreich mit dem Wohnmobil
Eine gute Möglichkeiten, um spontan zu schauen, wo du übernachten möchtest ist die App park4night. Hier hast du alle Übernachtungsmöglichkeiten auf einem Blick.
„Flot Bleu“ ist ein Netzwerk von Service-Standorten in Frankreich für Wohnmobile. Diese Standorte bieten Einrichtungen zur Entleerung von Abwasser und Toilettenkassetten sowie zur Versorgung mit Frischwasser für Wohnmobilbesitzer.
Sie sind auf Rastplätzen, in Städten und auf dem Land zu finden und dienen dazu, die sanitären Bedürfnisse von Wohnmobilreisenden zu erfüllen. Die Nutzung dieser Einrichtungen ist in der Regel kostenpflichtig.
Die beste Reisezeit für die Route des Grandes Alpes | Frankreich mit dem Wohnmobil
Die beste Reisezeit für die Route des Grandes Alpes in den französischen Alpen ist normalerweise von Juni bis September. In diesen Monaten sind die Pässe in der Regel schneefrei und die Straßen gut befahrbar.
Beachte, dass dies natürlich von Jahr zu Jahr variieren kann, abhängig von den Wetterbedingungen und der Schneeschmelze bzw. dem ersten Schneefall. Es ist ratsam, die aktuellen Straßenbedingungen vor der Reise zu überprüfen und auf unerwartete Wetteränderungen vorbereitet zu sein.
Juni bis August ist die beliebteste Reisezeit für die Route des Grandes Alpes. In dieser Zeit sind die Straßen normalerweise schneefrei, die Passstraßen geöffnet, und das Wetter ist warm und sonnig. Allerdings kann es in den Sommermonaten recht voll auf der Strecke sein, insbesondere an den touristischen Hotspots.
September bis Oktober sind die Straßen weniger überfüllt und das Wetter bleibt oft noch angenehm. Die Laubfärbung in den Bergen ist im Herbst spektakulär, was die Landschaft noch reizvoller macht.
Die beste Reisezeit für die Provence-Alpes-Côte d’Azur | Frankreich mit dem Wohnmobil
Die beste Reisezeit für die Provence-Alpes-Côte d’Azur in Südfrankreich ist von Mai bis Juni und September bis Oktober. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm warm, die Landschaft ist grün und blühend, und es gibt weniger Touristen als im heißen Sommer.
Im Sommer (Juli und August) können die Temperaturen sehr heiß werden.
Maut und Vignette in Frankreich | Frankreich mit dem Wohnmobil
In Frankreich gibt es verschiedene Mautsysteme. Zusätzlich zur Maut gibt es auch die sogenannte Crit’Air-Vignette, die für bestimmte Straßen in Frankreich erforderlich sein kann. Hier sind die wichtigsten Informationen zu Maut und Vignette in Frankreich:
Maut:
Péage-Mautstellen: Die meisten Autobahnen in Frankreich sind mautpflichtig, und die Mautgebühren werden an Péage-Mautstellen entrichtet. Die Gebühren variieren je nach Strecke und Fahrzeugtyp. Du kannst bar, mit Kreditkarte oder elektronisch (mit einem Abonnement oder einem elektronischen Mautgerät) bezahlen.
Elektronisches Mautsystem (Télépéage): Du kannst ein elektronisches Mautgerät (z. B. Liber-t oder Bip&Go) nutzen, um die Mautstellen schneller zu passieren. Das Gerät wird an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs angebracht und ermöglicht die automatische Abbuchung der Mautgebühren.
Unsere Maut-Kosten: 209,40 Euro
Französische Umweltplakette– Crit’Air-Vignette:
In einigen französischen Städten, darunter Paris, Lyon, Nizza, Marseille und Grenoble, ist eine Crit’Air-Vignette erforderlich, um an bestimmten Tagen mit schlechter Luftqualität in die Innenstadt zu fahren.
Die Vignette zeigt die Umweltfreundlichkeit deines Fahrzeugs an und kann je nach Fahrzeugtyp unterschiedlich sein. Die Vignette muss online erworben werden und kostet 4,61 Euro. Hier kannst du sie offiziell beantragen.
WICHTIG: Die Lieferzeit der Crit’Air-Plakette kann bis zu 21 Tage betragen. Die Rechnung („Facture“) erhältst du innerhalb einiger Tage per E-Mail zugeschickt.
Auf der „Facture“ ist eine Kopie der Plakette mit deinem Kfz-Kennzeichen abgedruckt. Sollte die Vignette vor deiner Abreise noch nicht eingetroffen sein, genügt ein Ausdruck der Rechnung als Nachweis.
Kosten der Reise | Frankreich mit dem Wohnmobil
Maut: 209,40 Euro Eintritte/Parken: 37,80 Euro Übernachtung: 171,82 Euro Essen gehen: 321,60 Euro Lebensmittel: 124,89 Euro Tanken: 484,54 Euro
Frankreich Reiseführer – Frankreich mit dem Wohnmobil:
erst einmal großes Lob an den Artikel, er ist super geschrieben. Daraus wir sind sehr inspiriert worden und möchten eure Frankreich-Rundreise abfahren.
Ich stehe nur gerade vor folgendem Problem:
Ihr habt die Route in myMaps erstellt, alles wunderbar. Habt ihr eine Idee, wie man diese am besten abfahren kann? Es gibt in google-Maps weder eine Option, wie man sich nach eurer, bei mir importierte Route, navigieren lassen kann, noch generell eine Möglichkeit in maps Routen mit allen Eckpunkten zu definieren, diese abzuspeichern und nachzufahren. Man kann nur das Ziel abspeichern, google legt dann jedes Mal selbst die Strecke dorthin fest. Also auch keine Option.
Habt ihr einen Tipp?
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Booking.com - Affiliate. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von MailerLite. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
1 Kommentar
Hi ihr beiden,
erst einmal großes Lob an den Artikel, er ist super geschrieben. Daraus wir sind sehr inspiriert worden und möchten eure Frankreich-Rundreise abfahren.
Ich stehe nur gerade vor folgendem Problem:
Ihr habt die Route in myMaps erstellt, alles wunderbar. Habt ihr eine Idee, wie man diese am besten abfahren kann? Es gibt in google-Maps weder eine Option, wie man sich nach eurer, bei mir importierte Route, navigieren lassen kann, noch generell eine Möglichkeit in maps Routen mit allen Eckpunkten zu definieren, diese abzuspeichern und nachzufahren. Man kann nur das Ziel abspeichern, google legt dann jedes Mal selbst die Strecke dorthin fest. Also auch keine Option.
Habt ihr einen Tipp?
Deine E-Mail Adresse wird gemäß unserer Datenschutzrichtlinie vertraulich behandelt. Erforderliche Felder sind mit * markiert.